Glatte Beine?

Epilierer-Test 2019: Meine ehrlichen Erfahrungen!

Epilierer-Test 2019: Meine ehrlichen Erfahrungen!

Ciao, Rasierer – hallo, wochenlang glatte Beine! Vor allem in den warmen Monaten kann einem das ewige Rasieren ganz schön auf die Nerven gehen. Eine der Alternativen in Sachen Haarentfernung: das Epilieren. Doch lohnen sich die Schmerzen und die teils hohen Ausgaben wirklich? Ich habe den Test gemacht und drei Epilierer ausprobiert: Das sind meine Erfahrungen! 

Die drei Epilierer-Testobjekte

Im Epilierer-Test 2019 treten drei Geräte aus unterschiedlichen Preiskategorien gegeneinander an.

  1. Der Braun Silk-épil 9 Skin Spa (Beauty-Set bei Amazon* für 123,64 Euro)
  2. Der Philips Satinelle Prestige (bekommst du mit 10 Zubehörteilen bei Amazon*  für ca. 94 Euro)
  3. Der Remington EP7300 (gibt es mit 3 Aufsätzen bei Amazon* für 33,99 Euro)

Schon mal vorweg: Mein persönlicher Testsieger war auf jeden Fall der Braun silk-épil Skin Spa. Wieso dies für mich der beste Epilierer ist, erfahrt ihr im detaillierten Testbericht: 

Epilierer-Test
Epilierer versprechen seidig glatte Beine bis zu vier Wochen.

Meine Erfahrungen mit den Epilierern im direkten Vergleich

Ich habe alle drei Epilierer an meinen Beinen ausprobiert. Bevor die Testobjekte zum Einsatz kamen, hieß es natürlich erst mal: wachsen lassen! Und ganz ehrlich, das hat mich schon ziemliche Überwindung gekostet. Nach einer guten Woche konnte ich es dann wirklich nicht mehr aushalten und es ging den Haaren endlich an den Kragen. Kleiner Tipp: Um die Schmerzen ein wenig zu reduzieren, lohnt es sich, Wet&Dry-Epilierer in der Badewanne anzuwenden.

1. Test: Der Baun silk-épil 9 SkinSpa

Das verspricht er: (Hier zitiere ich aus den jeweiligen Produktbeschreibungen.) „Der Silk-épil 9 SkinSpa epiliert störende Körperhärchen besonders sanft. Sein Epilierkopf entfernt schnell und effektiv selbst kürzeste Härchen von 0,5 mm und sorgt bis zu vier Wochen glatte Haut. Ein intelligenter Sensor sorgt für den richtigen Druck, um noch mehr Haare in einem Zug zu entfernen. Er kann dank der Wet&Dry-Technologie trocken oder in der Badewanne bzw. Dusche verwendet werden.“

Den Braun Silk-épil 9 Skin Spa erhältst du im Beauty-Set* bei Amazon aktuell für 99,99 Euro statt 123,64 Euro.

Epilierer-Test

Meine Erfahrungen: Der Epilierer von Braun macht einen hochwertigen Eindruck und liegt angenehm in der Hand. Je nach Schmerzempfindlichkeit gibt es zwei Schnelligkeitsstufen, in denen der Epilierer rotiert. Auf Stufe zwei wurde ich direkt mal überrascht: Die Schmerzen hielten sich tatsächlich absolut in Grenzen! Trotzdem wurden die Härchen bereits bei der ersten Bahn gründlich entfernt, was bestimmt auch an dem schwenkbaren Epilierkopf lag. Ich konnte klar erkennen, dass sie wirklich mitsamt der Wurzel herausgezogen wurden und nicht einfach nur abgebrochen sind. Die kleine Lampe half, den optimalen Druck zu finden, wodurch meine Haut geschont wurde. Gleichzeitig ließen sich feine Härchen durch das integrierte Licht noch besser erkennen. Um den Epilierer zu reinigen, musste ich einfach die um den Epilierkopf liegende Kappe entfernen und mit Wasser ausspülen und etwas mit einem mitgelieferten Bürstchen nachhelfen.

Fazit: Der Silk-épil 9 SkinSpa ist von der Anwendung her ganz klar mein Favorit. Er hat vergleichsweise die meisten Härchen gegriffen und dabei am wenigsten Schmerzen verursacht. Außerdem war er der leiseste der drei Test-Epilierer und braucht für 40 Minuten epilieren nur ca. eine Stunde Ladezeit. Allerdings kamen nach ca. einer Woche erste Stoppeln zum Vorschein, nach zwei Wochen musste ich dann nachepilieren. Auch der vergleichsweise hohe Preis ist natürlich ein kleiner Nachteil. Trotzdem kann ich das Produkt nur absolut weiterempfehlen.

Bewertung: 5 Sterne *****

2. Test: Der Philips Satinelle Prestige

Das verspricht er: „Der mit 42 Millimetern extrabreite Epilierkopf verfügt über 30 Millimeter reine Epilierfläche für eine schnelle Haarentfernung. Unterstützt wird dies durch die Keramikpinzetten mit angerauter Oberfläche, die gleichzeitig vor Hautirritationen schützen. Ihr 3-in-1-Haarliftsystem erfasst selbst feinste Härchen und ist sieben Mal effektiver als Metallpinzetten. Der Satinelle Prestige lässt sich sowohl trocken als auch nass unter der Dusche oder in der Badewanne anwenden.“

Den Philips Satinelle Prestige bekommst du mit 10 Zubehörteilen* bei Amazon für ca. 89,99 Euro statt 114,99 Euro.

Epilierer-Test

Meine Erfahrungen: Der Philips Satinelle Prestige ist deutlich schmaler als die Vergleichsobjekte und liegt durch den ergonomischen, s-förmigen Griff besonders gut in der Hand. Er hat zwei Geschwindigkeitsstufen, die allerdings mit Stufe zwei starten, und ein Licht für ein noch saubereres Ergebnis. Die Schmerzen waren auch bei diesem Epilierer gut auszuhalten, allerdings musste ich öfter über die einzelnen Stellen fahren, bis alle Härchen erfasst wurden. Außerdem hatte ich das Gefühl, das sehr kurze Härchen im nassen Zustand von den Keramikpinzetten aufgrund der abgerundeten Form des Epilierkopfes nicht so gut gegriffen werden konnten. Im trockenen Zustand ging es deutlich besser. Reinigen lässt sich auch dieser Epilierer mit einem beigelieferten Bürstchen.

Fazit: Der Philips Satinelle Prestige überzeugt vor allem durch sein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis. Er epiliert vergleichsweise zwar nicht ganz so gründlich wie das Testmodell von Braun, trotzdem ist das Ergebnis zufriedenstellend, obwohl ich auch hier nach ca. einer Woche wieder leichte Stoppeln hatte. Allerdings ist er um einiges günstiger und auch die Ladezeit von 1,5 Stunden für 40 Minuten Epilier-Spaß ist in Ordnung.

Bewertung: 4 Sterne ****

3. Der Remington EP7300

Das verspricht er: „Durch die neue Epilierer-Technologie des 3-in-1 smooth&silky Epilierer EP7300 entfernt er sogar die kürzesten Haare (0,5 mm) und erzielt haarfreie Ergebnisse, die bis zu 4 Wochen halten.“

Den Remington EP7300 gibt es mit drei Aufsätzen* bei Amazon für 33,99 Euro statt 50 Euro.

Epilierer-Test

Meine Erfahrungen: Trotz der geringen Größe liegt auch der Remington EP7300 ganz gut in der Hand. Das Design ist jedoch eher einfach und funktionell statt schick. Auch das günstige Exemplar hat zwei verschiedene Geschwindigkeitsstufen. Allerdings lässt sich das Gerät nur im trockenen Zustand, und während es am Kabel hängt, benutzen. Das bedeutet auch, dass das Epilieren doch deutlich schmerzhafter ist. Auch meine Haut war danach an einigen Stellen deutlich gerötet und gereizt. Obwohl es hier und da vorkam, dass Härchen nur abgebrochen sind und nicht an der Wurzel gepackt wurden, erfüllt der Epilierer deinen Zweck aber im Großen und Ganzen.

Fazit: Der Remington EP7300 eignet sich meiner Meinung nach eher fürs Reisen, als für den regelmäßigen Gebrauch zu Hause. Während man ihn unterwegs durch das Kabel jederzeit benutzen kann, wäre mir die Prozedur im Trockenzustand zu schmerzhaft und zu irritierend für meine Haut.

Bewertung: 2 Sterne **

Eines steht auf jeden Fall fest: Beim Gedanken an einen Epilierer habe ich mir vor diesem Test die schlimmsten Schmerzen ausgemalt. Tatsächlich kann man das Ziepen aber gut aushalten und muss sich nur empfindlicheren Stellen etwas überwinden. Auch wenn keines der Produkte bei mir für vier Wochen seidig glatte Beine gesorgt hat, konnten mich vor allem die Produkte von Braun* und Philips* überzeugen. Und auch das Remington-Modell* hat zumindest seinen Zweck erfüllt. Denn auch, wenn man nach ein paar Wochen noch mal nachbessern muss, spart man doch Einiges an Zeit im Alltag.

Konnte dich der Test überzeugen, auch mal einen Epilierer auszuprobieren – oder bleibst du lieber beim Rasierer? Vielleicht haben dich aber auch andere Haarentfernungsmethoden überzeugt? Verrate es mir gerne in den Kommentaren.  

Bildquelle:

Anna Düe/desired; Liderina/iStock

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