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Wegen Delta-Mutation: 3. Biontech/Pfizer-Dosis früher als gedacht nötig

Wann?

Wegen Delta-Mutation: 3. Biontech/Pfizer-Dosis früher als gedacht nötig

Es ist nicht das erste Mal, dass der Gedanke ausgesprochen wird, jetzt kommt er aber von oberster Stelle. Wie es aussieht, werden Menschen, die mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer geimpft worden sind, eine dritte Dosis bzw. eine jährliche Auffrischung brauchen. Und zwar früher als gedacht.

Zwei Impfungen pro Person im Abstand von sechs Wochen oder eine Dosis für Menschen, die bereits eine Covid-19-Infektion hinter sich haben. So lautet aktuell die allgemeine Regel, die von der Ständigen Impfkommission auch in Deutschland unterstützt wird. Ein paar Monate, nachdem mit der Verabreichung des Vakzins gestartet wurde, kommt es nun aber zu neuen Erkenntnissen. Es ist wohl davon auszugehen, dass es noch eine dritte Impfung braucht, um weiterhin vor dem Virus geschützt zu sein. Das erklärte bereits Pfizer-Chef Albert Bourla im Interview mit Bertha Coombs beim US-Sender CNBC. Jetzt bereitet sich das Unternehmen auf diesen Schritt vor.

5er Set Clungene COVID-19 Rapid Antigen-Schnelltests
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Dritte Impfung nach 6 Monaten wahrscheinlich nötig

Wie die tagesschau berichtet, wollen die Impfstoffhersteller Biontech und Pfizer schon bald die Zulassung für die Verabreichung einer dritten Dosis ihres Corona-Impfstoffs beantragen. Es handle sich dabei um eine Auffrischungsspritze, die der oder dem Geimpften wohl sechs anstatt zwölf Monate nach der ersten Impfung verabreicht werden müsse. Der Schutz der Impfung bleibe nämlich sechs Monate lang sehr hoch, die Gefahr, dass dieser wegen des Auftretens von Mutationen abnehme, sei jedoch nicht unbegründet und sogar wahrscheinlich. Ob diese sogenannten Booster Shots in Zukunft dann genauso wie bei der Grippeimpfung jährlich oder noch öfter zum Einsatz kommen, wir die Zeit zeigen. Sicher ist jedoch: Sie ließen sich auch Jahr für Jahr nach Bedarf an veränderte Virenstämme, also Mutationen, anpassen. So könnte dauerhaft dafür gesorgt werden, dass nur noch wenige Menschen an Sars-CoV-2 erkranken und von dem Virus dadurch eine deutlich geringere Gefahr ausgeht. Denn eines ist schon jetzt abzusehen: Diese Coronaviren werden wir vermutlich nie wieder komplett loswerden.

Aktuell: Immunität mindestens bis 6 Monate nach 2. Dosis

Nach aktuellem Erkenntnisstand geht man davon aus, dass eine vollständig geimpfte Person mindestens sechs Monate nach Verabreichung der zweiten Dosis von Biontech/Pfizer geschützt ist. Ähnlich verhält es sich mit dem Impfstoff von Moderna, bei dem es sich ebenfalls um ein mRNA-Vakzin handelt. Weil noch nicht genug Zeit vergangen ist und wenige Daten vorliegen, wissen die Forschenden heute aber noch nicht, wie lange die Immunität danach anhält. Deswegen gehen einige, so auch der Pfizer-CEO davon aus, dass die Corona-Schutzimpfung bald genauso Bestandteil des Impfangebots sein wird wie die alljährliche Grippeimpfung.

Simplecase 40 Stück FFP2 Maske
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Nachdem die Impfkampagne in Deutschland Ende Dezember langsam begonnen hatte, würde dies bedeuten, dass die ersten Personen schon im kommenden Dezember eine dritte Impfung bräuchten.

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iStock / Sanja Radin

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