Freiräume

Viele Paare denken, dass sie alles miteinander teilen müssen, um glücklich zu sein. Doch hat der Alltag erst einmal Einzug in der Beziehung gehalten, beginnt man schnell, sich miteinander zu langweilen, weil durch das Klammern kein Platz mehr für andere Dinge außerhalb der Partnerschaft bleibt. Um die Beziehung gesund zu halten, ist es wichtig, sich Freiräume innerhalb der Partnerschaft zu erhalten.

Wenn man frisch verliebt ist, möchte man alles mit dem Partner teilen. Man ist ständig beisammen und kann gar nicht genug von einander bekommen. Das geht so lange gut, bis man aufwacht und sich fragt, wo denn das Ich bei dem ganzen Wir geblieben ist. Spätestens dann ist es Zeit, sich Freiräume in der Beziehung zu schaffen, von denen in der Partnerschaft beide profitieren können.

Freiräume bringen frischen Wind in die Beziehung

Indem man sich Freiräume erarbeitet – sei es durch ein Hobby, regelmäßige Treffen mit Freunden oder einen Urlaub ohne den Partner – kann wieder frischer Wind in der Beziehung wehen. Wenn man seine Freizeit komplett mit dem Partner verbringt, hat man sich einfach irgendwann nichts mehr zu sagen, weil es nichts gibt, was der Partner nicht sowieso schon wüsste. Es kann wirklich Wunder wirken, wenn man von einem langen Mädelsabend frisch aufgetankt mit neuer Energie nach Hause kommt!

Jede von uns ist nämlich mehr als die Frau, die sie in der Beziehung ist. Auf Hobbys oder andere Freizeitbeschäftigungen zu verzichten, nur weil ein Mann an unserer Seite ist, stellt sich schnell als der totale Beziehungskiller heraus. Auf zu vieles zu verzichten, nur weil man in einer Partnerschaft steckt, macht auf die Dauer unglücklich – und eine unglückliche Frau kann keine glückliche Beziehung führen.

Verliebtes Pärchen Kopf an Kopf

Freiräume in der Partnerschaft sind wichtig

Mann und Frau sind in der Beziehung wie zwei Pole, die sich gegenseitig anziehen. Aber wie in der Physik können sie das nur, wenn sie sich auch wieder von einander entfernen. Die Distanz darf jedoch nicht als bedrohlich empfunden werden, denn sie ist für eine Beziehung genauso wichtig wie Nähe. Darum sollte die Zeit, die man ohne den Partner verbracht hat, wieder in die Beziehung einbezogen werden, indem man davon erzählt. So fühlt sich der andere nicht ausgeschlossen. Gleichzeitig muss man selbst aber auch dem Liebsten den Freiraum zugestehen, den er braucht.

Freiräume und gemeinsame Zeit sollten sich die Waage halten

Die Ich-Zeit sollte nach den eigenen persönlichen Wünschen gestaltet werden. Wichtig ist, dass man sich dazu nicht die Erlaubnis des Partners holt, denn das bedeutet wiederum eine Einschränkung. Solange man die Dinge, die man für sich allein tut, vor sich und dem Partner verantworten kann, spricht nichts gegen das persönliche Ausleben. Allerdings sollten die Zeit, die man allein verbringt und die Zeit mit dem Partner in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen.

Neben dem Gefühl, mal aus der Beziehung auszureißen, das sehr erfrischend sein kann, erkennt man auch wieder, wie schön es ist, den Partner zu vermissen. Wie schön ist es, dem Partner das Erlebte zu erzählen und seine ganze Aufmerksamkeit zu bekommen, die nicht mit dem PC oder dem Fernseher geteilt werden muss.

Nur durch eine gelegentliche Auszeit bleibt die Partnerschaft ausgewogen und gesund. Permanentes Zusammensein zeugt von Verlustängsten, die für die Partnerschaft letztendlich auch schädlich sind. Wenn man Zeit für seine eigenen Bedürfnisse in Anspruch nimmt, erlebt man sich und den Partner eher als eigenständig und ist nicht auf den anderen angewiesen, um sich gut zu fühlen. Man sollte allerdings von Anfang an darauf achten, dass jeder klar macht, wie viel Freiheit er braucht, denn klammert einer zu sehr, während der andere auf seine Freiheit verzichten muss, birgt das großes Konfliktpotenzial. Es ist wichtig, einen Kompromiss zu finden, mit dem beide Partner gut leben können.

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