Kokosöl gegen Pickel
Katja Gajekam 21.06.2017

Kokosöl wird seit ein paar Jahren – und das stetig zunehmend – als Wundermittel für Haut, Haare und Körper bezeichnet. Gegen alle möglichen Probleme soll es helfen: gegen Falten, Augenringe und sogar Pickel und Akne. Doch hilft das tropische Öl wirklich gegen Hautunreinheiten oder ist das alles Quatsch?

Kokosöl als Pickel-Killer: Pro und Kontra

Der Widerspruch ist offensichtlich: Wer zu Unreinheiten und Akne neigt, hat meist schon eine recht fettige Haut. Grund dafür ist eine zu starke Talgproduktion. Erscheint es da nicht ein wenig unlogisch, noch mehr Öl auf die Haut zu geben? Zudem wird Kokosöl als komedogen eingestuft, das heißt, es soll die Poren verstopfen und die Entstehung von Mitessern und Pickeln sogar fördern.

Auf der anderen Seite enthält Kokosöl in einer hohen Konzentration Laurinsäure, welche antibakteriell wirkt und so Entzündungen bekämpft. So soll das Öl dafür sorgen, dass Pickel schneller abheilen und zudem die Bildung von Narben verringert wird. Doch wie passt das mit der Komedogenität zusammen? Hilft Kokosöl gegen Pickel oder nicht?

Aknenarben

Kokosöl soll gegen Pickel und sogar Narben helfen.

Erfahrungen mit Kokosöl gegen Pickel

Im Internet gibt es unzählige Seiten, die auf die tolle Wirkung von Kokosöl gegen Hautunreinheiten schwören. Es gibt sogar Fälle, in denen die Akne von Betroffenen stark zurückgegangen sein soll. Bei anderen wiederum soll es die Ausbrüche sogar verschlimmert haben. Fest steht, dass es bei der Anwendung von Produkten auf der Haut häufig zu Erstverschlimmerungen kommen kann, da sich die Haut zunächst umstellen muss und alle Unreinheiten sozusagen erstmal an die Oberfläche kommen. Hat sich alles wieder eingependelt, sollen Pickel und Mitesser stark zurückgehen oder zumindest schneller abheilen.

Das ist jedoch nicht bei jedem so: Auch bei längerer Anwendung sollen sich laut vielen Erfahrungen die Unreinheiten nicht gebessert haben. Wer schon vorher unter fettiger, öliger Haut litt und zudem große Poren hatte, konnte dieses Problem mit Kokosöl kaum in den Griff bekommen. Bei Menschen mit normaler bis trockener Haut oder gar Neurodermitis soll Kokosöl hingegen wahre Wunder bewirken und auch mal gegen einzelne Pickel helfen.

Kokosöl gegen Pickel: Anwendung

Wenn du Kokosöl gegen Hautunreinheiten erfolgreich ausprobieren willst, solltest du dich an die Anwendungstipps aus einem Online-Forum halten. Dort berichtet ein User von seiner positiven Erfahrung mit Kokosöl.

  1. Kokosöl AnwendungVerwende nur natives und kaltgepresstes Kokosöl ohne Zusatzstoffe.
  2. Gib etwas Öl auf deine Hand (sollte es noch hart sein, kannst du es mit einem Löffel oder Messer aus dem Behälter schaben).
  3. Verteile das Kokosöl auf den betroffenen Stellen im Gesicht und massiere es sanft ein (Hände waschen nicht vergessen!).
  4. Warte 10 Minuten und nimm dann alles vom Öl, was nicht von deiner Haut aufgesaugt wurde, mit einem Mikrofasertuch auf.

Diese Prozedur kannst du jeden Abend wiederholen. Wenn du nur einzelne Pickelchen behandeln willst, kannst du diese mit einem Wattestäbchen betupfen. Mit welchen Hausmitteln du Pickeln noch den Kampf ansagen kannst, siehst du hier:

11 Hausmittel gegen Pickel, die du kennen musst

Fazit: Leider lässt sich nicht generell sagen, ob Kokosöl gegen Pickel hilft oder nicht. Bei jedem Menschen kann das Öl anders wirken – je nach Hautbeschaffenheit und Verträglichkeit. Wenn du also mit einer stark fettigen Haut und vielen Pickeln zu kämpfen hast, ist Kokosöl vielleicht nicht das richtige Mittel für dich (dafür jedoch sicher eine der zahlreichen anderen Anwendungsmöglichkeiten). Wenn du hingegen eher normale Haut hast und nur ab und zu zu Unreinheiten neigst, kannst du es ruhigen Gewissens ausprobieren.

Bildquellen: iStock/xuanhuongho, iStock/phasinphoto, iStock/robertprzybysz

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