Microneedling
Susanne Falleram 19.04.2017

Vielleicht hast du Microneedling bei einem Dermatologen oder einer Kosmetikerin schon mal ausprobiert oder willst dir den Gang dorthin (+ die verbundenen Kosten) sparen. Dann hast du noch eine weitere Möglichkeit, an die Beauty-Prozedur mit dem Nadelroller heranzukommen: Microneedling selber machen! Wir verraten dir Schritt für Schritt, wie du vorgehen musst, damit alles sauber und sorgfältig abläuft.

Auch, wenn es sich im ersten Moment ziemlich schmerzhaft anhört, sich mit vielen kleinen Nädelchen ins Gesicht zu stechen, ist Microneedling eine absolut beliebte Beauty-Behandlung. Unsere Erfahrungen zur Nadelroller-Anwendung siehst du hier. Tatsächlich soll es einige Vorteile haben, sich mit einem Nadelroller über die Haut zu fahren:

  • Statt Botox: Microneedling selber machen

    Vergiss Botox! Microneedling kann einen ähnlichen Effekt ohne Injektion haben.

    Durch die Mikroverletzungen, die man der Haut mit den Nadeln (etwa 0,2 bis 1 mm lang) zufügt, wird die Kollagen-Produktion im Körper angekurbelt. Dadurch will er die winzigen Verletzungen nämlich schnell heilen. Und macht sie nebenher auch noch praller, straffer und rosiger. Das perfekte Anti-Aging-Mittel also! Und keine Sorge: Geht man vorsichtig vor und übertreibt es mit den Behandlungen nicht, schadet Microneedling der Haut nicht.

  • Durch die angeregte Neubildung von Hautzellen können nicht nur Falten gemindert werden oder sogar ganz verschwinden, auch unschöne Aknenarben und Dehnungsstreifen können weniger sichtbar werden. Sogar große Poren sollen minimiert werden.

Was noch gegen Dehnungsstreifen hilft, verraten wir dir hier!

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  • Durch die Perforation der Haut kann sie wesentlich besser Pflegeprodukte wie Hyaluron-Seren, Cremes und Co. aufnehmen. Die Wirkstoffe werden so viel effizienter verwertet und der jeweilige Effekt wird schneller sichtbar.

Es gibt also einige Gründe, Microneedling zu Hause selber zu machen!

Microneedling selber machen hat viele Vorteile

Microneedling selber machen erfordert eine sorgfältige Durchführung.

Microneedling selber machen: So einfach geht’s zu Hause!

Um Microneedling selber zu machen, benötigst du im Endeffekt nur einen sauberen, desinfizierten Nadelroller. Zudem solltest du dein Gesicht vorher gründlich reinigen und desinfizieren, denn sonst kann es passieren, dass Schmutz und Bakterien schnell unter die Haut gelangen und fiese Entzündungen hervorrufen.

Noch ein Tipp zum DIY-Microneedling: Mache das Ganze am besten abends, dann hat die Haut nämlich Zeit, sich nachts von den Strapazen zu erholen und wird dabei nicht durch Make-up und Luftverschmutzungen gestört.

Microneedling selber machen: So geht's

Microneedling solltest du sanft selber machen.

Nun gehst du nach folgender Anleitung vor:

  1. Schritt: Setze dich vor einen Spiegel und sorge für genügend Helligkeit, damit dein Gesicht gut ausgeleuchtet ist.
  2. Schritt: Beginne nun, vorsichtig die Wangen entlang zu rollen, von den Schläfen Richtung Gesichtsmitte, acht bis zehn Mal rauf und runter, erst vertikal, dann diagonal. Die Bewegungen sollten mit leichtem Druck geschehen. Nicht zu fest aufdrücken!
  3. Schritt: Arbeite dich so über Stirn, Kinn und Co. bis du alle Gesichtspartien mit dem Nadelroller perforiert hast. Nochmal der Hinweis: Gehe sanft vor! Du willst schließlich keine blutigen Wunden erzeugen.
  4. Schritt: Desinfiziere das Gesicht nach dem Microneedling nochmal. Vorsicht, das kann brennen, ist aber nötig, um Entzündungen zu vermeiden.

Nach der Behandlung ist das Gesicht, logischerweise, gerötet. Das legt sich aber nach spätestens einem Tag wieder. Wichtig ist nun die richtige Pflege: Trage eine feuchtigkeitsspendende Creme oder ein leichtes Serum auf, das die Poren nicht verstopft. Denk dran: Anti-Aging-Inhaltsstoffe dringen jetzt besonders gut in die Haut ein, diese sollten in der Gesichtspflege also ruhig enthalten sein. Gönne deinem Gesicht diese Pflege einige Tage lang nach dem selbstgemachten Microneedling, damit es sich erholen und in frischem, jugendlichen Glanz erstrahlen kann.

Weitere Tipps sowie einen Erfahrungsbericht zum Thema Microneedling selber machen erhältst du in diesem Video-Tutorial:

Wann sollte man Microneedling zu Hause besser sein lassen?

Leidest du unter akuten Entzündungen im Gesicht, also zum Beispiel einem Sonnenbrand, aber auch Akne oder Herpes, dann solltest du das Microneedling besser sein lassen. Dadurch reizt du die Haut nämlich noch mehr und kannst die Hautprobleme sogar verschlimmern.

Wie oft kann man Microneedling selber machen und wie pflegt man den Nadelroller?

Wenn deine Haut die Prozedur gut aufnimmt und dich nicht mit Rötungen, Schmerzen oder ähnlichen Nebenwirkungen straft, dann kannst du das Microneedling einmal wöchentlich selber machen. Wechsel den Nadelroller nur regelmäßig aus (nach drei bis vier Behandlungen, bei seltener Anwendung spätestens nach sechs Monaten), damit die Nadeln nicht abstumpfen und die Haut richtig verletzen. Achte zudem auf die Pflege des Rollers: Nach bzw. vor wirklich jeder (!) Anwendung solltest du ihn abwaschen und mit Alkohol desinfizieren.

Auf die Behandlung mit dem Nadelroller schwören auch viele Models – und strahlen zum Dank mit makelloser Haut. Welche anderen Beautytipps die schönsten Frauen der Welt haben, verraten wir in unserer Bilderstrecke! Tipp 4 ist so cool, dass er in jede Pflegeroutine gehört!

Auf diese 11 Beauty-Hacks schwören Models

Wenn du dir unsicher bist, ob du das Microneedling wirklich selber machen willst, dann suche lieber einen Dermatologen oder eine Kosmetikerin auf, die eine professionelle Behandlung mit dem Nadelroller anbieten. Die Behandlung ist jedoch nicht ganz billig: Zwischen 80 und 400 Euro kann so eine Microneedling-Sitzung beim Profi schon mal kosten. Überlege dir also vorher ganz genau, ob es dir das wert ist! Hast du vielleicht selber Erfahrungen mit Microneedling als Alternative zu Botox und Co. gemacht? Dann berichte uns gerne davon in den Kommentaren.

Bildquellen: iStock/BranislavP, iStock/Lyashik

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