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Ab Oktober 2022

Über 1000 Euro mehr: Energie-Riese kündigt krasse Preiserhöhungen an!

Die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs machten sich in den letzten Wochen und Monaten vor allem an den deutschen Zapfsäulen bemerkbar. Mit dem Wechsel der Jahreszeiten wird das allerdings nicht der einzige Kostenpunkt bleiben: Während Olaf Scholz vor Kurzem zusätzlichen Belastungen von jährlich 200 oder 300 Euro für eine vierköpfige Familie prognostizierte, machte ein Energie-Konzern nun eine Ankündigung, die diese Werte deutlich überschreitet.

Ab Oktober: Schock-Preise bei RheinEnergie

Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, kündigte der Energie-Riese RheinEnergie ab dem 1. Oktober 2022 eine satte Erhöhung der Erdgaspreise um knapp 133 Prozent an. Während der Grundpreis gleich bleibt, soll der Arbeitspreis für die verbrauchte Kilowattstunde Erdgas von 7,87 Cent auf 18,30 Cent steigen. Bei einem Jahresverbrauch von 10.000 Kilowattstunden erhöhen sich die Jahreskosten in einer Kölner Wohnung damit von rund 960 Euro auf 2002 Euro. In einem Einfamilienhaus mit dem doppelten Verbrauch steigen die Kosten von rund 1353 Euro auf 2918 Euro.

Neben den explodierenden Erdgaspreisen soll bei RheinEnergie auch der Fernwärmepreis ab Oktober steigen. Laut Unternehmen lag dieser 2021 in einer Kölner Durchschnittswohnung bei rund 407 Euro pro Jahr. 2022 wird er bei etwa 705 Euro liegen, was einer Erhöhung von 73 Prozent entspricht. Verantwortlich für die neuen Preise sind die gestiegenen Beschaffungskosten, die vor allem durch den Krieg in der Ukraine angetrieben wurden und im Vergleich zum Vorjahr um fast 450 Prozent höher ausfallen.

Was bedeutet das für RheinEnergie-Kunden?

Wie RheinEnergie mitteilte, werden Kund*innen noch Anfang August schriftlich über die steigenden monatlichen Abschläge in Kenntnis gesetzt. Schon jetzt rät der Konzern, eine Vorsorge zu treffen, um auf höhere Rechnungen und Nachzahlungen vorbereitet zu sein.

Neben steigenden Preisen gab es 2022 noch weitere Änderungen für Verbraucher, Autofahrer und Co. Alle Neuerungen findest du in unserer Bildergalerie im Überblick:

Neue Regeln ab 2022: Diese Gesetze treten seit diesem Jahr für uns alle in Kraft

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Bildquelle: IMAGO / Christian Ohde

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