Für Links auf dieser Seite erhält desired ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder lila Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. desired
  2. Fashion
  3. #makemysize fordert Kleidung in allen Größen

Schluss mit XXS

#makemysize fordert Kleidung in allen Größen

#makemysize

Es ist ein Problem, dass wir Frauen jeder Größe, jeden Gewichts und jeden Alters haben: Die Größen und Schnitte in den Geschäften stimmen einfach nicht mit den durchschnittlichen Körpern von uns Frauen überein. Die Plus-Size-Bloggerin Katie Sturino versucht nun mit ihrer #makemysize Bewegung Marken zu einem Umdenken zu motivieren.

Auch wenn Labels seit Jahren schon auf „Body Positivity“ setzen und Mode für kurvige, besonders große oder kleine und zierliche Frauen aufnehmen, so finden wir uns doch immer wieder in der Umkleidekabine mit Kleidung in unserer Größe wieder, die wir nicht einmal über die Waden bekommen oder in die unsere Brüste nicht hineinpassen. Auch der Plus-Size Bloggerin Katie Sturino geht es so. Die Amerikanerin ruft auf ihrem Instagram-Account „The 12ish Style“ nun Modeketten wie H&M, Zara & Co dazu auf, ihre Kleidung auch für Frauen wie sie mit Konfektionsgröße XL, also 44 und größer anzubieten.

97% aller Frauen frustrieren die Größen

Dazu postet sie Bilder von sich in Kleidungsstücken verschiedenster Labels, die ihr trotz Größe XL überhaupt nicht passen. Die Fotos gehen viral. Katie erntet Lob und Beifall und unzählige ähnliche Erfahrungsberichte. In einer anschließenden Umfrage in ihrer Instagram-Story, fragte Katie ihre Follower, ob sie auch so unzufrieden mit der Größenauswahl sind und ganze 97% stimmten ihr zu.

In weiteren Fotos fordert die Amerikanerin alle Frauen auf, unter dem Hashtag #makemysize Marken und Onlineshops zu verlinken, die noch keine Übergrößen im Sortiment haben. Die Bewegung hat Erfolg: Bereits mehrere Onlineshops reagierten auf den Aufruf und erklärten sich in den Kommentaren. Die Bloggerin hofft, dass nun auch andere Designer auf die Problematik aufmerksam gemacht werden und ihre Größen und Passformen überdenken. Denn aktuell sind auch die sogenannten „Übergrößen“ noch viel zu klein.

Was sagst du zu der Bewegung? Hast du auch Probleme passende Kleidung für dich zu finden oder stimmen für dich die deutschen Größen? Erzähle uns gerne von deinen Erfahrungen in den Kommentaren!

Bildquelle: istock/wckiw

Anzeige