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Warum Botox deine Haare schöner machen soll

Warum Botox deine Haare schöner machen soll

Botox wird mittlerweile in allen möglichen Bereichen des menschlichen Körpers eingesetzt – ob für eine straffere Haut oder gegens Schwitzen. Die Wirkung des Nervengifts wird jedoch auf vielfältige Weise auch für schönere Haare genutzt! Wir stellen die drei verschiedenen Methoden vor.

#1: „Blowtox“ für eine frische Mähne

Kennst du das? Du gehst mit frisch gewaschenen und gestylten Haaren aus dem Haus, doch im Laufe des Tages werden sie immer platter und kleben irgendwann an deinem Kopf, weil sie entweder schon leicht fetten oder du zwischendurch ins Schwitzen gekommen bist. Dank der sogenannten Blowtox-Methode sollen die Haare jedoch länger frisch und voluminös bleiben.

So funktioniert Blowtox

Per Mikroinjektion wird das verdünnte Botulinumtoxin, kurz Botox, durch 150 bis 250 feine Nadelstiche in die Kopfhaut gebracht. Man kann sich für Injektionen nur am Haaransatz an der Stirn oder für eine großflächige Anwendung entscheiden, beispielsweise bei Hyperhydrose. Dadurch soll die Talg- und die Schweißproduktion unterbunden werden, weshalb die Haare weniger oft gewaschen werden müssen und länger in Form bleiben. Nerven werden dabei nicht geschädigt – man soll dadurch sogar weniger Kopfschmerzen oder Migräne haben.

Das kostet das Treatment

Für eine 30-minütige Sitzung bezahlst du zwischen 700 und 1200 Euro. Nach ein paar Monaten wird das Botox abgebaut und du müsstest die Sitzung wiederholen. Lange wurde Blowtox nur in New York angeboten, mittlerweile gibt es das Treatment jedoch auch in Deutschland, z. B. in Berlin.

#2: Botox gegen Haarausfall

Auch gegen das weit verbreitete Problem Haarausfall soll Botox helfen. Denn die Ursache hierfür liegt oft in der Wurzel: Diese muss ausreichend mit Blut versorgt werden und die umliegenden Muskeln sollten nicht verspannt sein, ansonsten droht sogenannter Spannungshaarausfall. Stress, Anspannung und Erkrankungen können diese Verspannungen im Kopf herbeiführen und für den Haarverlust sorgen.

So funktioniert Botox gegen Haarausfall

Botox ist in der Lage, verspannte Muskeln zu lösen. Das Nervengift wird also auch bei dieser Methode, die unter der AC-Therapie bekannt ist, in die Kopfhaut gespritzt, um die Durchblutung zu fördern und die Muskeln zu entspannen. Das Treatment lohnt sich allerdings nur, wenn der Haarausfall nicht erblich oder hormonell bedingt ist.

Das kostet das Treatment

Die Behandlung kostet etwa zwischen 400 und 700 Euro und muss alle 6 Monate wiederholt werden.

#3: Botox für seidiges Haar

Keratinbehandlungen und -glättungen der Haare werden immer beliebter. Eine softere Variante ist Botox für die Haarlängen, wobei nicht wirklich Botox verwendet wird. Allerdings werden die Haare bei dem Treatment voller und glatter und sozusagen verjüngt – daher der Vergleich mit Botox. Hinterher sind die Haare seidiger und glänzen, Spliss, geschädigtes Haar oder Friss gehören dann erstmal der Vergangenheit an.

So funktioniert Haarbotox

Für die Anwendung werden keine Nadeln verwendet, es handelt sich lediglich um eine Tiefenpflegebehandlung der Haare, bei der Lücken in den Haarfasern aufgefüllt werden. Dabei wird eine nährstoffangereicherte Mischung aus Proteinen, Aminosäuren und Vitaminen auf die Haare aufgetragen und einmassiert. Nach etwa 45 Minuten werden die Haare ausgespült und das Ganze später mit dem Glätteisen versiegelt. Der Unterschied zur Keratinglättung besteht darin, dass kein Formaldehyd verwendet wird, die Botox-Methode also nicht chemisch ist, dafür aber auch weniger lange hält.

Das kostet das Treatment

Die Preise für Haarbotox variieren zwischen 200 und 400 Euro. Nach ein paar Monaten lässt die Wirkung nach.

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Unsplash/Ayo Ogunseinde

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