Gepflegtes Haar
Katja Gajekam 09.04.2018

Ich habe euch ja bereits von meinen Erlebnissen beim L’Oréal Paris Hair Summit 2018 berichtet. An diesem Tag haben zahlreiche Experten viele besondere Erkenntnisse über Haare und Haarpflege mit uns geteilt, die ich euch nun gerne näherbringen möchte. Unter anderem bekommt ihr eine Antwort auf die alles entscheidende Frage: Kann man Haare wirklich schneller wachsen lassen?

Meine wichtigsten Erkenntnisse

#1 Vom Spitzenschneiden werden deine Haare nicht schneller länger

Es wird immer behauptet, dass regelmäßiges Spitzenschneiden dafür sorgt, dass die Haare schneller wachsen. Das ist insofern richtig, als dass so weniger Haare abbrechen können und deine Mähne so nicht automatisch gekürzt wird – wenn du deine Haare jedoch wirklich wachsen lassen willst, solltest du auf das empfohlene Schneiden der Spitzen alle 6 Wochen verzichten und nur zur Schere greifen, wenn deine Enden wirklich kaputt sind. Sonst lässt die Wallemähne ewig auf sich warten.

#2 Rizinusöl kann kaputte Spitzen wieder reparieren

Gesunde Haarspitzen

Rizinusöl* ist das perfekte Öl, um gegen Spliss anzukämpfen. Denn es ist bewiesen, dass es kaputte Haarenden wieder versiegelt. Zwar hält dieser Zustand nicht für immer, weshalb du das Öl regelmäßig auftragen solltest, es kann jedoch die Lebenszeit deiner Spitzen um einiges verlängern. So verhinderst du, dass sie zu schnell abbrechen und sorgst dafür, dass deine Haare einfach gesünder aussehen.

#3 Wir müssen uns mehr um unsere Kopfhaut kümmern

Wir kümmern uns so sehr um unsere Gesichtshaut und die an unserem Körper, vernachlässigen aber total unsere Kopfhaut. Dabei bildet diese ein sehr komplexes Ökosystem, das enorm wichtig für unsere Haare ist. Wenn wir uns also mehr auf unsere Kopfhaut konzentrieren und lernen, sie besser zu verstehen und zu pflegen, wird unsere Mähne es uns durch ein gesundes und kräftiges Wachstum danken.

#4 Es ist nicht möglich, Haare schneller wachsen zu lassen

Frau kämmt Haare

Die Wahrheit tut weh, aber die Experten von L’Oréal sind sich einig: Wir können die Wachstumsgeschwindigkeit unserer Haare nicht beeinflussen. Diese ist genetisch festgelegt und wird vom Haarfollikel bestimmt. Inversion Method & Co. sind also sinnlos! Während europäisches Haar leider nur 1 cm pro Monat wächst, ist asiatisches schneller: 1,4 cm pro Monat sind hier möglich. Du kannst jedoch die Gesundheit deiner Haare beeinflussen und dafür sorgen, dass sie prachtvoll gedeihen, indem du sie intensiv pflegst.

#5 Ceramide in Produkten reparieren dein Haar

Durch Stylen, Färben und Umwelteinflüsse wie UV-Licht verliert unser Haar mit der Zeit Ceramide. L’Oréal Paris hat es nach 10 Jahren der Forschung geschafft, eine patentierte Form der Ceramide herzustellen, welche selbst die schwächsten Haarfasern reparieren und schützen können. So kann der Verlust bei allen Haartypen ausgeglichen werden. Die passenden Produkte bietet die Elvital-Serie Total Repair 5*, inbesondere der Cica-Balsam*.

#6 Lavendel ist super bei juckender Kopfhaut

Lavendelöl

Eine juckende Kopfhaut kann richtig nerven. Wird sie nicht behandelt, kann es schnell zu Schuppen, Ekzemen oder Neurodermitis kommen. Lavendelöl soll laut L’Oréal Paris hier Abhilfe schaffen: Die Essenzen des Öls sorgen dafür, dass sich die Kopfhaut beruhigt, sich angenehmer anfühlt und weitaus weniger juckt. Du kannst dir passende Produkte der L’Oréal-Marke Botanicals Fresh Care besorgen oder pures Lavendelöl* in deine Kopfhaut einmassieren.

#7 Leave-in Produkte sollten nicht unterschätzt werden

Nach dem Haarewaschen massiere ich öfter mal reichhaltige Haaröle in meine Spitzen oder verwende Kuren, die nicht ausgespült werden. Von nun an werde ich das jedoch nach jeder Wäsche machen. Denn ich habe gelernt, dass Öle und gute Leave-in Treatments die Haarfasern nicht nur versiegeln und vor Umwelteinflüssen schützen können, sondern auch geschädigte Partien der Haare reparieren können (Stichwort: Keratin!).

Hier habe ich noch weitere Pflegetipps für deine Haare, bzw. sage dir, welche Dinge du eher vermeiden solltest:

Diese 11 Fehler machen viele bei der Haarpflege!

… Schon gewusst?

Beim Hair Summit ging es sehr wissenschaftlich zu, doch so ist mir klargeworden, dass hinter unseren Haaren auch tatsächlich eine ganze Wissenschaft steckt. Es wird intensiv geforscht, um unsere Haare schöner zu machen und Haarprobleme zu beseitigen. Neben den obigen Erkenntnissen fand ich vor allem diese Punkte interessant:

  • Durch Bioprinting können vielleicht bald Haarfollikel, also lebende Zellen, gedruckt werden. Diese werden in die Kopfhaut implantiert und bilden neue Haare. Haarausfall oder zu dünnes Haar soll dadurch der Vergangenheit angehören.
  • L’Oréal hat in 2 Jahren 116 Tonnen an Plastik gespart. Für ihre vegane Marke Botanicals Fresh Care wurde ausschließlich recyceltes PET verwendet.
  • Brasilianisches Haar ist für Wissenschaftler und Produktentwickler besonders interessant: Denn brasilianische Frauen sind sehr stilbewusst und stellen eine Menge mit ihren Haaren an, weshalb diese oft sehr strapaziert sind. Reparierende Shampoos, Kuren & Co. können hier super getestet werden.
  • Durch den Prozess des Coatings ist es in der Zukunft vielleicht möglich, Haare mit einer hauchdünnen Schicht zu überziehen. So könnte man sie beispielsweise vor Regen schützen, ihre Form konservieren oder die Farbe der Schicht und somit auch der Haare beliebig verändern.

Hier kannst du alles über meinen Tag in Paris lesen

Artikel lesen

Die Kernaussagen beim Hair Summit waren auf jeden Fall: Achtet auf eure Kopfhaut und verwendet sinnvolle und reparierende Produkte. Denn diese gibt es! Doch auch die Zukunftsaussichten fand ich sehr interessant: Wenn auch nur ein Teil der Visionen Wirklichkeit wird, können unsere Haare in ein paar Jahrzehnten problemfrei und zudem eines unserer wichtigsten Accessoires sein.

Bildquelle:

iStock/g-stockstudio, iStock/Persians, iStock/Tinatin1, iStock/grafvision
* Partner-Links


Täglich kostenlose News zu Lifestyle, Liebe & mehr!

In zwei einfachen Schritten per WhatsApp auf dein Smartphone:

  • Klicke auf „Start“ und schicke in WhatsApp die Nachricht ab.
  • Speichere unbedingt unsere Nummer als „desired“, um den Newsletter zu erhalten!
Start
Sorry, beim ermitteln der Kontaktnummer ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.

Durch senden der WhatsApp stimme ich der Verarbeitung personenbezogener Daten zu.

Was denkst du?