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Gerstengras: Darum schwören so viele auf das grüne Pulver

Gerstengras: Darum schwören so viele auf das grüne Pulver

Im Smoothie, in der Kapsel oder als Shot: Gerstengras begegnet uns immer öfter, denn viele sind überzeugt von der Wirkungskraft des grasgrünen Pulvers. Und das ist kein Wunder, wenn man sich die Inhaltsstoffe und die nachgesagte Wirkung auf unseren Körper mal genauer ansieht. Dann wird nämlich schnell klar: Gerstengras ist ein Superfood der Extraklasse.

Gerstengras: Was ist das?

Gerste kennen viele eher als herkömmliches Getreide, wird die junge Gerstenpflanze allerdings frühzeitig geerntet, wenn die Nährstoffdichte der Pflanze noch besonders hoch ist, spricht man von Gerstengras. Wegen der einzigartigen Kombination aus Nährstoffen, Mineralstoffen und Antioxidantien wird ihm eine lange Liste an positiven Auswirkungen auf unseren Körper nachgesagt. Bisher gibt es zwar kaum Studien, die das belegen, trotzdem schwören viele auf die heilende Kraft des Pulvers.

Die junge Pflanze ist reich an Chlorophyll, steckt voll mit Vitaminen wie Vitamin A, B, C, und K, Pantothensäure und Folsäure. Außerdem ist eine Fülle von Mineralstoffen wie Kalzium, Kalium und Magnesium sowie Spurenelementen wie Eisen, Zink und Selen enthalten.

Aus der jungen Gerstenpflanze wird das grüne Pulver gewonnen.

Welche Wirkung hat Gerstengras auf den Körper?

Das immer beliebtere Superfood soll gleich in mehreren Bereichen heilende Kräfte haben:

# Säure-Basen-Haushalt

Kaffee, Alkohol, Weizen-, Fleisch- und Milchprodukte: Durch eine eher unausgewogene Ernährung lassen wir unseren Körper schnell übersäuern, was Abgeschlagenheit, schlechte Haut und andere unangenehme Auswirkungen zur Folge haben kann. Die junge Gerstenpflanze gilt als eines der basischsten Lebensmittel überhaupt und kann daher bei einer regelmäßigen Einnahme unseren Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht bringen.

# Darmflora

Dass durch eine regelmäßige Einnahme von Gerstengras sich unser pH-Wert und damit der Säure-Basen-Haushalt stabilisieren kann, soll auch besondere Auswirkungen auf die Darmgesundheit haben. Der Ballaststoff Hemicellulose unterstützt die Darmschleimhaut beim Zellaufbau. Außerdem können Entzündungen oder Ungleichgewichte reguliert werden, was wiederum unserem gesamten Wohlbefinden und Haut und Haaren zugutekommen kann.

# Haut und Haare

Dazu sagt wohl niemand nein: Gerstengras soll  durch enthaltene Proanthocyanidine besonders gut für unsere Hautbeschaffenheit und die Spannkraft des Bindegewebes sein. Antioxidantien schützen außerdem die Hautzellen vor freien Radikalen und auch bei Akne oder Neurodermitis kann das Graspulver eine sichtbare Verbesserung bewirken. Als wäre das nicht schon vielversprechend genug, soll die Wunderpflanze durch ihre Mikronährstoffe und enthaltene B-Vitamine sogar das Haarwachstum natürlich fördern.

# Blutbild

Eine unausgewogene Ernährung kann einen zu hohen Cholesterinwert im Blut zur Folge haben. Es konnte wissenschaftlich belegt werden, dass Gerstengras dabei helfen kann, den Cholesterin- und auch den Blutzuckerspiegel zu senken. Neben der hohen Nährstoffdichte steckt in Gerstengras außerdem besonders viel Chlorophyll, das zur Blutneubildung und zur Blutreinigung effektiv beitragen soll und zudem unseren Blutdruck harmonisieren kann.

Wie wird Gerstengras eingenommen?

Am häufigsten gibt es Gerstengras als Pulver, von dem du einfach einen Esslöffel mit etwas Wasser verrühren und morgendlich oder abendlich zu dir nehmen kannst.

Bei Amazon* bekommst du zum Beispiel Gerstengras als Pulver für circa 17 Euro.

Aber keine Sorge: Wenn du dich mit dem Geschmack des Pulvers einfach nicht anfreunden willst, kannst du das Pulver auch in Kapselform* zu dir nehmen. Um die volle Wirkungskraft des Pulvers zu bekommen, empfiehlt es sich, beim Kauf auf Bio-Qualität zu achten.

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Die satte Farbe des Pulvers schürt schon recht hohe Erwartungen, überzeugen kann dann aber die lange Liste an wertvollen Inhaltsstoffen. In Kombination sollen sie so viel Gutes in unserem Körper bewirken, dass es eigentlich keinen Grund gibt, den grasigen Drink nicht in die tägliche Routine aufzunehmen. 

Bildquelle:

Getty Images/udra; Getty Images/Zarifa

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