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Diana Heuschkelam 14.12.2017

Wissenschaftler der Universitäten Würzburg und Tübingen wollen anhand deiner WhatsApp-Nachrichten erkennen, ob du an Depressionen leiden könntest, berichtet „br.de“. Besonders Kinder und Jugendliche sollen zukünftig von dem Frühwarnsystem profitieren.

Geschätzt 5,3 Millionen Deutsche erkranken jährlich an Depressionen. Bei Kindern und Jugendlichen ist das Risiko, an einer psychischen Erkrankung zu leiden, sogar besonders hoch: Etwa 3 bis 10 % der Minderjährigen zwischen 12 und 17 Jahren erkranken, laut der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, jährlich an Depressionen. Diese Statistiken verdeutlichen, wie wichtig es ist, frühzeitig zu erkennen, dass jemand Hilfe benötigt. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet der Messenger WhatsApp dabei zukünftig eine wichtige Rolle spielen könnte?!

Deine Emojis und Nachrichten können auf Depressionen hindeuten

In einer gemeinsamen Studie von Psychologen der Uni Tübingen und Informatikern der Uni Würzburg soll nun herausgefunden werden, wie sich depressive Jugendliche auf WhatsApp äußern. Ziel sei es, laut eines Berichts des „Bayerischen Rundfunks“, eine Textanalyse-Software zu entwickeln, die in den Gesprächen und genutzten Emojis bestimmte Muster erkennt, die Signale für eine Depression sein könnten. Betroffene oder Angehörige könnten dadurch gewarnt werden und erste Schritte zur Therapie der Krankheit früher eingeleitet werden.

Leidest du an einer Depression oder vermutest es zumindest? Wende dich an deinen Hausarzt, um schnelle Hilfe zu erhalten oder finde den passenden Ansprechpartner über die Seite der deutschen Depressionshilfe.

Bildquelle:

iStock.com/cindygoff


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