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Nervig!

Phubbing: Dieses Smartphone-Verhalten sollten wir uns alle schnell abgewöhnen

Asche auf unser Haupt: Auch wir gestehen, dass wir uns einen Alltag ohne Smartphone kaum noch vorstellen können. Manchmal fühlt es sich sogar wie eine regelrecht Sucht an, ganz automatisch immer wieder nach dem Handy zu greifen und Nachricht, Social Media und Co. zu checken. Doch neben einer solchen Smartphone-Sucht gibt es noch ein weiteres Verhalten, das mit dem Gerät zusammenhängt und echt schwierig ist: Phubbing.

Noch nie gehört? Gemacht hast du es aber sicher schon mal, vielleicht auch ganz unbewusst. Anderen Personen könnte es dazu schon negativ bei dir aufgefallen sein ...

Was ist Phubbing?

Phubbing ist ein Kunstbegriff und setzt sich aus den englischen Begriffen „Phone“ und „Snubbing“ (auf Deutsch so viel wie „Abweisung“ oder „Vor den Kopf stoßen“) zusammen. Ursprünglich entstand das Wort Phubbing im Zuge einer Marketingkampagne für einen australischen Verlag. Doch auch, wenn das Wort an sich nicht zunächst direkt im Zusammenhang mit einer tatsächlichen Realität stand, beschreibt es diese doch erschreckend gut.

Was mit dem Phubbing genau gemeint ist, ist jenes unhöfliche Verhalten, das jeder von uns garantiert schon einmal ausgeübt hat, gleichzeitig aber mit Sicherheit schon davon als „Opfer“ betroffen war: Aufs Smartphone starren, während man mit anderen unterwegs ist oder gemütlich zusammensitzt. Und das Starren passiert nicht nur einmal, sondern ständig. Man nennt solche Personen übrigens auch mehr oder weniger liebevoll, aber in jedem Fall zutreffend, Smombies.

Kim Kardashian Phubbing
Kim Kardashian: Seit jeher ein Phubbing-Paradebeispiel!

Opfer einer solchen Phubbing-Situation zu sein, kannst du dir in etwa so vorstellen: Du triffst dich mit deiner besten Freundin auf einen Kaffee, doch anstatt dir zuzuhören, zückt sie lieber in aller Ruhe und Regelmäßigkeit ihr Smartphone, um Instagram zu checken, Whatsapp-Nachrichten zu schreiben oder einfach wahllos durch Facebook, TikTok und Co. zu scrollen. Selbst wenn du sie direkt ansprichst, reagiert sie nicht, weil sie so in ihr Smartphone vertieft ist. Ganz schön unhöflich, oder? Kein Wunder, dass der Gephubbte sich irgendwann vernachlässigt, oder, deutlicher gesagt, einfach blöd vorkommt. Warum bekommt man vom Phubber keine Aufmerksamkeit geschenkt? Und wozu trifft man sich eigentlich, wenn das Handy doch eh viel wichtiger zu sein scheint als die reale Kommunikation?

Wie kann man Phubbing unterbinden?

Kommt dir Phubbing bekannt vor? Wenn du selbst schon Opfer warst oder jemanden im Freundes- bzw. Familienkreis hast, der bei Gesprächen mit dir ständig aufs Handy starrt und dich so regelmäßig „phubbt”, dann kannst du so vorgehen:

  • Stelle den Phubber am besten direkt in der Situation zur Rede! Im Prinzip auch durch eine Art Bloßstellen, um ihm klar zu machen, wie blöd du das gerade findest. Frag die Person, warum sie ständig aufs Handy starrt, was denn gerade wichtiger ist als eure Unterhaltung und dass du dich verletzt fühlst, wenn dir ständig nicht zugehört wird oder derjenige
  • Wenn Unverständnis kommt, versuche der Person klarzumachen, wie sie sich fühlen würde, wenn es andersrum wäre. Oft steckt ja keine böse Intention dahinter, sondern eher eine Gewohnheit und gewisser Weise auch eine Sucht danach, ständig zu gucken, ob es Neuigkeiten gibt. Eine blöde Angewohnheit, die mit der Social-Media-Boom definitiv intensiviert wurde. Doch das kann eben auch mal warten.
  • Die Ausnahme: Sollte gerade eine akute, private Sorge bei der Person bestehen, dann muss man für das Phubbing eventuell auch Verständnis zeigen. Vielleicht kann man dann aber auch eine andere Zeit zum Verabreden vorschlagen, wenn sich beide weg vom Handy bewegen und voll aufeinander konzentrieren können.

Wenn du das Verhalten bei dir selbst feststellst, dann ruf dir diese Regeln ins Gedächtnis und arbeite an deinem Suchtverhalten. Und wenn du dafür mal härter durchgreifen willst, dann kannst du dein Smartphone auch mal zeitlich begrenzt wegsperren. Dabei hilft dir dieses praktische Gadget:

Bietet sich natürlich auch als Geschenk für andere Phubber an. ;-) Ansonsten kann man das Handy natürlich auch einfach so ausschalten und weglegen, wenn man sich dabei erwischt, ständig draufzustarren oder ganz automatisch nach ihm greifen zu wollen. Das mag am Anfang ungewohnt und nervig sein, aber irgendwann gewöhnt man sich an den Zustand – und die neugewonnene Zeit mit seinen Liebsten! Phubbing? Kennen wir nicht (mehr).

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Bildquelle: iStock/Inside Creative House, e! via Giphy

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