Yoga in der Schwangerschaft

Inneres Gleichgewicht

Yoga in der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft kann das Leben ganz schön auf den Kopf stellen. Der eigene Körper verändert sich, es entstehen neue Bedürfnisse und die Belastbarkeit nimmt mit der Zeit ab. Gleichzeitig können Stress und Anstrengung jedoch schlagartig zunehmen. Aus diesem Grund sollte eine werdende Mutter möglichst viele Auszeiten nehmen, um die Schwangerschaft zu genießen und sich ausreichend zu entspannen. Yoga in der Schwangerschaft eignet sich dafür besonders. Zumal man kein Guru sein muss, um an Yoga in der Schwangerschaft Freude zu haben…

Jede werdende Mutter entwickelt während ihrer Schwangerschaft ein vollkommen neues Körpergefühl. Schließlich müssen in dieser aufregenden Zeit zahlreiche neue Eindrücke und Erlebnisse verarbeitet werden. Die Schwangerschaft ist daher der perfekte Zeitraum, um in eine Entspannungslehre wie Yoga einzusteigen. Beim Yoga in der Schwangerschaft, das einen Brückenschlag zwischen traditioneller indischer Heilkunst und moderner westlicher Entspannungstechnik schafft, soll durch behutsame Übungen zum Stressabbau ein bewusstes Körpergefühl erreicht werden. Yoga in der Schwangerschaft eignet sich daher besonders dazu, mal einen Gang runterzuschalten und ganz bei sich selbst und seinem Baby zu sein.

Yoga in der Schwangerschaft

Yoga in der Schwangerschaft eignet sich hervorragend, um ein neues Körpergefühl zu unterstützen.

Geeignete Yoga-Übungen für die Schwangerschaft

  • Der Mediationssitz: im Schneidersitz oder im halben Lotussitz.
  • Der Baum: Auf einem Bein stehend, den anderen Fuß seitlich an den Innenoberschenkel des anderen Beines winkeln und die Hände über den Kopf strecken, dabei die Handinnenflächen aufeinander legen.
  • Der Bergsteiger: Auf Zehenspitzen stehend die Hände nach innen zeigend nach oben strecken
  • Die Katze: Im Vierfüßlerstand Knie und Handgelenke senkrecht unter dem Körper aufstützen und den Rücken gerade halten, ein Bein heben und halten. Absetzen und das andere Bein heben und halten.
  • Die Bank: Im Vierfüßlerstand Knie und Handgelenke senkrecht unter dem Körper aufstützen und den Rücken gerade halten. Ellenbeugen leicht beugen und nach unten blicken.
  • Weitere geeignete Übungen sind der nach unten schauende Hund, die Schulterbrücke und die Kopf-zum-Knie-Streckung.

Mit Yoga in der Schwangerschaft zu Körperbewusstsein

Schwangere werden im Laufe der neun Monate beinahe täglich mit Veränderungen konfrontiert – sowohl in körperlicher Hinsicht als auch auf psychischer Ebene. Zudem können werdende Mütter ab einem gewissen Zeitpunkt ihrem normalen Sportprogramm nicht mehr nachgehen. Yoga in der Schwangerschaft ist dagegen eine ideale Form sportlicher Betätigung, denn durch Yoga können Schwangere Körper, Geist und Seele in Einklang bringen, ohne sich zu überfordern.

Doch auch, wenn man bisher keinen Sport getrieben hat, ist Yoga in der Schwangerschaft besonders zu empfehlen. Schließlich kräftigt man mithilfe der abwechslungsreichen Übungen den Körper und baut Verspannungen ab. Gerade weil der Körper während einer Schwangerschaft enormen, ungewohnten Belastungen ausgesetzt ist, ist es wichtig, ein neues Körpergefühl zu entwickeln, das Schwangerschaftsbeschwerden wie Rückenschmerzen durch bewusstes Anspannen und Lösen der Muskeln lindern kann.

Yoga stärkt Atmung und Haltung

Die Jahrtausende alte Heilkunst Yoga umfasst Übungen für Körper, Geist und Atmung. Gezielte Atemübungen und eine bewusste Atmung sind daher ein fester Bestandteil einer jeden Yogastunde und können auch einer werdenden Mutter bei der Entspannung helfen. Mithilfe einfacher Atemübungen können Schwangere meditieren und sich ganz bewusst für einige Augenblicke aus dem hektischen Alltag zurückziehen.

Auf diese Weise gelingt es auf unkomplizierten Weg, Energie zu sammeln und sich auf das eigene Ich und das Baby zu konzentrieren. Die richtige Atemtechnik ist später zudem bei Wehen und während der Geburt sehr hilfreich. Beim Yoga in der Schwangerschaft erlernen Schwangere daher Atemübungen, die sie gezielt auf die Entbindung vorbereiten. Mit der korrekten Technik kann man sogar lernen, einen Teil der Schmerzen wegzuatmen und die Wehen somit erträglicher zu machen!

Ein weiterer Schwerpunkt eines guten Yogakurses liegt im Erlernen der richtigen Haltung. Rückenschmerzen in der Schwangerschaft können auf diese Weise schon in ihrer Entstehung bekämpft werden. Schließlich baut eine aufrechte, gesunde Körperhaltung vor allem auf einem starken und belastbaren Rücken auf. Je nachdem, wie erfahren die werdende Mutter mit Yoga in der Schwangerschaft ist, kann sie einfache oder auch kompliziertere Übungen erlernen. Ein guter Lehrer wird dabei auf die besonderen Umstände seiner schwangeren Schülerinnen achten und diese nicht überfordern.

Der richtige Kurs ist von großer Bedeutung

Prinzipiell eignet sich jeder Yogakurs für Schwangere. Lediglich von Power-Yoga und Bikram-Yoga (in einem heißen Raum) sollte man in der Schwangerschaft absehen, da die Übungen zu anstrengend sein und den Kreislauf belasten könnten. In einem Yogakurs, der ausschließlich auf Schwangere ausgerichtet ist, stehen besonders Übungen im Vierfüßlerstand im Mittelpunkt, da diese den Rücken kräftigen. Mit speziellen Atemtechniken lernen werdende Mütter außerdem, sich zu entspannen und mental und körperlich auf die Geburt vorzubereiten.

Yoga in der Schwangerschaft ist sehr flexibel anzuwenden und kann an die aktuellen Bedürfnisse der Schwangeren angepasst werden. Yogakurse für Schwangere sind daher üblicherweise in verschiedene Phasen unterteilt, die jeweils auf die typischen Beschwerden der unterschiedlichen Schwangerschaftsstadien ausgerichtet sind. So kann beispielsweise eine Übung zur mentalen Entspannung im Vordergrund stehen oder der Fokus auf besondere Rückenübungen und die Verbesserung der Atmung gelegt werden.

Im letzten Drittel der Schwangerschaft dienen die Übungen hingegen der Geburtsvorbereitung. Da Yoga in der Schwangerschaft oftmals von privaten Yogaschulen angeboten wird, können die Kurse in Umfang und Preis sehr stark variieren. Ein Preis von etwa 10 bis 20 Euro pro Stunde bietet eine gute Richtschnur im Kostendschungel. Es empfiehlt sich zudem, sich im Vorfeld genau über die eigenen Erwartungen und Wünsche an einen Yogakurs klar zu werden und sich frühzeitig bei den lokalen Anbietern über die Angebote zu informieren.

Yoga in der Schwangerschaft entspannt und kräftigt zugleich: Deine Muskulatur wird gestärkt, Deine Atmung geschult. Yoga kann Dir zudem helfen, die geistigen und körperlichen Herausforderungen der Schwangerschaft erfolgreich zu meistern. Ob die sanfte Trendsportart etwas für Dich ist oder nicht, musst Du natürlich selbst entscheiden. Gesundheitliche Bedenken brauchst Du beim Yoga in der Schwangerschaft keine zu haben. Die abwechslungsreichen Übungen, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringen, bergen keinerlei Risiko für Dich oder Dein Kind. Du kannst von Yoga in der Schwangerschaft also nur profitieren.

Bildquelle: IStock/shironosov


Yoga in der Schwangerschaft

Yoga für Schwangere

Yoga in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft wird Dein ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Das ist oft mit Stress und Anstrengung verbunden und gerade deswegen solltest Du Dich auch mal entspannen. Yoga eignet sich dafür hervorragend.

Relaxen und abschalten

Mit gezielten Atemübungen bringst Du Deinen Körper und Geist in Einklang.

Gezielte Atemübungen gehören fest zum Yoga dazu und helfen Dir bei der Entspannung.

Während der Schwangerschaft entwickelst Du ein völlig neues Körpergefühl. Die Eindrücke, die eine Schwangerschaft mit sich bringt, musst Du natürlich verarbeiten. Wenn Yoga Dich immer schon interessiert hat, Du aber nie die Zeit gefunden hast, umso besser: die Schwangerschaft ist ein perfekter Zeitpunkt, um einzusteigen. Beim Yoga geht es um ein bewusstes Körpergefühl – schalte einen Gang runter und sei einfach mal ganz bei Dir.

Bewusstsein für den Körper entwickeln

Du bist während der Schwangerschaft permanent mit Veränderungen konfrontiert, sowohl körperlich, als auch geistig. Für Schwangere ist Yoga ein idealer Sport, denn mit ihm kannst Du Deine Seele mit Deinem Körper in Einklang bringen.
Mit den Yogaübungen kräftigst Du Deinen Körper und baust Verspannungen ab. Da Dein Körper enormen Belastungen ausgesetzt ist, tut es Dir gut, wenn Du Dich mal ganz Dir selbst widmest. Du entwickelst ein neues Körpergefühl, das Schwangerschaftsbeschwerden, wie Rückenschmerzen, durch bewußtes Anspannen und Lösen von Muskeln lindern kann.

Atemübungen als Bestandteil des Yogas

Gezielte Atemübungen gehören fest zum Yoga dazu und helfen Dir bei der Entspannung. Höre in Dich hinein und folge dem Rhythmus Deines Atems. Bei dieser Konzentration kannst Du meditieren und Dich ganz bewusst aus dem hektischen Alltag zurückziehen. Sammle Deine Energie und konzentriere Dich auf Dich und Dein Baby.

Der richtige Yogakurs für Schwangere

Prinzipiell eignet sich jeder Yogakurs für Schwangere. Nur von Power-Yoga solltest Du absehen, da die Übungen zu anstrengend für Dich sein könnten. In einem Yogakurs speziell für Schwangere stehen Übungen im Vierfüßlerstand im Mittelpunkt. Sie kräftigen besonders Deinen Rücken. Mit speziellen Atemtechniken lernst Du außerdem, Dich zu entspannen.

Die Yogakurse für Schwangere sind in verschiedene Phasen unterteilt, die jeweils auf die typischen Beschwerden der unterschiedlichen Schwangerschaftsphasen ausgerichtet sind. Zuerst stehen Übungen zur mentalen Entspannung im Vordergrund, dann wird der Fokus auf spezielle Rückenübungen und die Verbesserung der Atmung gelegt. Im letzten Drittel Deiner Schwangerschaft dienen die Übungen zur Geburtsvorbereitung.

Yoga entspannt und kräftigt gleichzeitig Muskulatur und Atmung. Es hilft Dir die geistigen und körperlichen Herausforderungen der Schwangerschaft zu meistern. Ob die sanfte Trendsportart etwas für Dich ist oder nicht, musst Du natürlich selbst entscheiden.


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