Philip Seymour Hoffman: Das ist sein letzter Wille

Fast drei Wochen sind seit dem Tod von Philip Seymour Hoffman vergangen und noch immer trauert die Welt um den Hollywoodmimen. Ironischerweise steht der Schauspieler nun mehr denn je im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Nachdem seine Todesursache geklärt wurde, kehrte wieder ein wenig Ruhe in den Fall von Philip Seymour Hoffman ein, doch nun wirft sein Testament neue Fragen auf.

Philip Seymour Hoffman fühlte sich in der Glitzerwelt Hollywoods offensichtlich nicht wohl. Obwohl er für seine schauspielerischen Leistungen viel Anerkennung erhielt, blieb er stets bescheiden und stellte sich nicht in den Mittelpunkt. Seine Familie allerdings, spielte offenbar eine viel größere Rolle in seinem Leben von Philip Seymour Hoffman.

Philip Seymour Hoffman bei einem Basketball Spiel

Philip Seymour Hoffman dachte stets an seine Familie

Philip Seymour Hoffman lernte die Kostümdesignerin Mimi O’Donnel im Jahr 1999 kennen und lieben. Im Jahr 2003 bekamen die beiden einen Sohn und in den darauffolgenden Jahren wurden sie mit zwei Töchtern gesegnet. Seine Rolle als Familienvater schien der Oscarpreisträger im Gegensatz zu seinem Leben als Darsteller zu lieben. Stets war er bemüht, seine Liebsten zu schützen. Im Jahr 2012 erzählte der „Golden Globes“-Gewinner der Zeitschrift „The Independent“: „Jemand wollte, dass ich etwas über mein Privatleben erzähle. Ich wollte es nicht, weil meine Familie keine Wahl hat. Wenn ich in der Presse über sie spreche, gebe ich ihnen keine Wahl. Also habe ich mich dagegen entschieden“. Auch die neuesten Erkenntnisse im Fall von Philip Seymour Hoffman zeigen, wie besorgt der Amerikaner um seine Familie war.

Philip Seymour Hoffman wollte seinen Sohn schützen

Das Portal „TMZ“ gelangte an eine Kopie des Testaments von Philip Seymour Hoffman. Dieses soll kurz nach der Geburt seines Sohnes verfasst wurden sein und die Sorge über das Aufwachsen seines Sprösslings widerspiegeln. Philip Seymour Hoffman soll darin laut „TMZ“ betonen, dass sein Sohn von Hollywood fernbleiben solle. Wenn möglich, solle er in Manhattan, Chigaco oder San Francisco aufwachsen, um dort mit der Kultur, der Kunst und der Architektur der Städte in Berührung zu kommen. Los Angeles hingegen, soll Philip Seymour Hoffman für seine Kinder als unangebracht angesehen haben. Neben den kulturellen Gründen wollte der vor drei Wochen verstorbene Schauspieler seine Kinder sicher auch davor schützen, dieselben Fehler zu begehen, denen er letztlich erlegen ist.

Philip Seymour Hoffman hat wie kaum ein Zweiter die Schattenseiten Hollywoods kennen gelernt und ist daran zu Grunde gegangen. Seinen Kindern wollte er ein besseres Leben ermöglichen, fernab von Drogen, falschen Freunden und dem Druck der Öffentlichkeit. Ehrenwerte Geste.

Bildquelle: Rich Schultz /Getty Images


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