Cristina von Spanien muss sich vor Gericht verantworten!

Immer wieder gibt es im europäischen Adel den ein oder anderen Skandal, von strippenden Prinzen bis wild feiernden Königen war schon alles dabei. Der Skandal, der sich gerade über dem spanischen Königshaus zusammenbraut, übertrifft aber alles bisher Dagewesene. Prinzessin Cristina von Spanien muss sich jetzt aufgrund der Betrugsvorwürfe gegen ihren Mann vor Gericht verantworten.

Bisher richteten sich die Ermittlungen nur gegen ihren Mann Iñaki Urdangarín, ab sofort steht auch Prinzessin Cristina von Spanien im Fokus der Ermittlungen. Es geht um Betrug, Steuerhinterziehung und Unterschlagung: Iñaki Urdangarín und seinem Geschäftspartner wird vorgeworfen, mithilfe ihrer gemeinnützigen Stiftung „Nóos“ Steuergelder veruntreut und Fördergelder auf ihre eigenen Konten umgeleitet zu haben. Der Schaden soll sich auf mehrere Millionen Euro belaufen.

Cristina von Spanien bei einem Segelevent

Cristina von Spanien steht unter der Beobachtung der spanischen Justiz

Gegen Prinzessin Cristina wird nun ermittelt, weil sie als Vorstandsmitglied der „Nóos“-Stiftung von 2004 bis 2007 für die Arbeit der Organisation mitverantwortlich war. Wie das Portal „mallorcazeitung.es“ berichtet, ist Cristina von Spanien außerdem Teilhaberin einer der Firmen, gegen die die spanische Justiz ermittelt. Laut Berichten der Nachrichtenagentur dpa, die sich auf die staatliche spanische Nachrichtenagentur Efe beruft, hat Cristina von Spanien jetzt eine Vorladung für den 27. April erhalten. Dann muss sie sich vor dem Richter in Palma de Mallorca für ihre Arbeit in der Stiftung rechtfertigen.

Cristina von Spanien: Was wusste sie von den Geschäften ihres Mannes?

Erst durch E-Mails, die der mitangeklagte Geschäftspartner von Iñaki Urdangarín in den vergangenen Tagen dem Gericht vorlegte, erhärtete sich der Verdacht, dass Cristina von Spanien über die kriminellen Machenschaften ihres Mannes informiert war. Es ist das erste Mal in der Geschichte der spanischen Monarchie, dass sich eine Prinzessin vor Gericht verantworten muss. Sollte sich der Verdacht bestätigen, dass Cristina von Spanien in die Geschäftspraktiken ihres Mannes eingeweiht war, könnte das nicht nur juristische Folgen für die Prinzessin haben. Auch für die spanische Monarchie wäre das ein großer Skandal. Das Königshaus wollte die Anschuldigungen bisher nicht kommentieren. „Der Palast äußert sich nicht zu Entscheidungen der Justiz“, erklärte ein Sprecher kurz. Spätestens am 27. April, wenn Cristina von Spanien vor Gericht aussagen muss, wird in diesem Fall das nächste Kapitel geschrieben.

Das spanische Königshaus steht vor einem riesigen Skandal: Prinzessin Cristina von Spanien muss sich vor Gericht verantworten. Gespannt werden wir den Prozess gegen ihren Mann weiter verfolgen!

Bildquelle: gettyimages / Carlos Alvarez

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