Urban Decay Tobias Hörl
Nina Rölleram 06.06.2018

Mitarbeit: Jessica Tomala

Du liebst Make-up, giltst in deinem Freundeskreis als der absolute Beauty-Guru und möchtest deine Leidenschaft zu deinem Beruf machen? Dann solltest du dich noch bis zum 18. Juni für das Urban Decay Beauty-Stipendium bewerben. Das Stipendium ermöglicht dir eine fünfmonatige Ausbildung an der renommierten Famous Face Academy. Wir haben mit Tobias Hörl, dem Gewinner des vergangenen Jahres gesprochen, und ihn mal ausgehorcht, was er während der Ausbildung so erlebt hat.

Ging es letztes Jahr direkt nach dem Gewinn des Stipendiums schon mit der Ausbildung los?

Der Tag, an dem die fünf Finalisten zur Academy in Frankfurt eingeladen wurden, war Anfang September und die Ausbildung ging Anfang Oktober schon los.

Und die Ausbildung dauert insgesamt ein Jahr?

Genau, ich mache gerade die Ausbildung noch bis September. Die Vollzeit-Ausbildung, die ich jetzt mache, geht von Montag bis Freitag.

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Gibt es von all den Techniken und Tricks, die du bisher gelernt hast, eine, die du besonders hilfreich fandest?

Vorher habe ich noch nicht oft andere Leute geschminkt. Das ist etwas komplett anderes als sich selbst zu schminken und gilt übrigens auch für die anderen in der Ausbildung. Man ist es meistens nur gewohnt, sich selbst zu schminken und kennt nur sein eigenes Gesicht, also hat es immer nur mit dem gleichen zu tun. In der Ausbildung lernt man, auf jedes Gesicht anders einzugehen, weil jeder Mensch andere Besonderheiten hat. Am Anfang ging es mit Theorieunterricht los: Da lernt man, worauf man achten muss, also Gesichtszüge, Augenbrauenformen, Lippen.

Dann geht man in die Praxis über, wo wir jeden Tag an uns gegenseitig verschiedene Techniken üben. Außerdem lernt man je nach Dozent verschiedene Herangehensweisen: Der eine Dozent benutzt lieber seine Finger, ein anderer lieber einen bestimmten Pinsel oder Schwamm. Dann kann man selbst entscheiden, wie man am besten für sich zum gewünschten Ergebnis kommt. Man bekommt sehr viel Input und es ist wirklich eine super Ausbildung!

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Und was war bisher am schwersten zu erlernen?

Das sind vor allem Techniken, die symmetrisch sein müssen, ein Eyeliner zum Beispiel. Es ist nicht so schwer, auf einem Auge einen Eyeliner zu ziehen, aber ihn so hinzubekommen, dass er auf beiden Seiten im gleichen Winkel verläuft, schon. Genauso ist das bei Augenbrauen oder dem Lippenherz. Solche Sachen sind ein bisschen schwieriger. Aber mit der Übung wird man besser und man lernt auch zu sehen, ob etwas gleichmäßig aussieht.

Vorher hast dich also nur selbst in deiner Freizeit geschminkt?

Vor der Challenge habe ich vielleicht zwei, drei Mal jemand anderen geschminkt. Zweimal auch mich selbst, zur Übung für die Challenge, aber vorher eigentlich nie. Bis dahin hatte ich alles durch Youtube-Videos gelernt, sowohl von deutschen als auch englischsprachigen.

Und wann kam bei dir der Entschluss, mehr daraus zu machen, als nur ein Hobby?

Ich hatte das erst gar nicht auf dem Schirm. Ich wollte viele Jahre lang erst Modedesign studieren. Nach dem Abi habe ich erst mal ein Jahr lang gearbeitet, um die Zeit zu überbrücken und Geld zu verdienen. Mit einer Freundin habe ich mich dann häufig über neue Make-up-Produkte unterhalten. Eine Kollegin schlug dann vor, dass ich etwas mit Make-up machen sollte. Dann habe ich erst mal darüber nachgedacht, dass ich das auch beruflich machen könnte. Ich war dann so von der Idee begeistert, habe mich informiert und bin durch Zufall auf das Stipendium von Urban Decay gestoßen.

Das Stipendium wird ja auch dieses Jahr wieder vergeben, und man kann sich noch dafür bewerben. Hast du einen Tipp, wie man am besten sein Bewerbungsvideo gestalten sollte?

An seinem Schminktalent wird man so kurzfristig für das Stipendium nichts verändern können. Aber es geht auch viel um Persönlichkeit. Man sollte die Frage beantworten können, warum man das Stipendium verdient hat und warum man das machen möchte. Da würde ich empfehlen, ehrlich zu sein und auch etwas Persönliches zu sagen, eine kleine Anekdote, die deine Persönlichkeit widerspiegelt, zum Beispiel. Ein Make-up-Artist muss sich auch verkaufen können. Die Leute müssen dich sympathisch finden, damit sie dich wieder buchen wollen. Ich habe zum Beispiel erzählt, dass ich schon als Kind meinen Schwestern gerne die Haare gemacht habe. Also einfach etwas Persönliches, Menschliches durchkommen lassen. Das finde ich ganz wichtig.

Was sind deine Zukunftpläne, wenn du mit der Ausbildung fertig bist? Gibt es einen Traum, auf den du hinarbeitest?

Direkt nach der Ausbildung werde ich wahrscheinlich bei Urban Decay am Counter anfangen. Das ist eine gute Möglichkeit, direkt nach der Ausbildung etwas Festes zu haben, und weiter in der Branche zu arbeiten. Wenn man erst mal etwas anderes macht, um Geld zu verdienen, verlernt man das Handwerk, weil es mit Übung verbunden ist. So lernt man jeden Tag durch die Kunden neue Gesichter und auch neue Produkte kennen. Das Ziel für die Zukunft wäre natürlich selbstständig als freier Make-up-Artist zu arbeiten.

Gibt es eine prominente Person, die du gerne mal schminken würdest?

Klar, man träumt davon, irgendwann mal in den USA zu arbeiten und Jennifer Lopez, Beyoncé oder Ariana Grande für den roten Teppich zu schminken. Das sind die großen Ziele, bei denen man natürlich nicht weiß, ob das wirklich klappt. Aber ich glaube, wenn man daran festhält, warum sollte das nicht irgendwann mal wahr werden?

Dann wünsche ich dir viel Erfolg dabei und danke für das Interview, Tobias!

Bildquelle:

Urban Decay


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