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DIY

Ohrloch selber stechen: Das solltest du wissen

Ohrloch selber stechen: Das solltest du wissen

Mit Accessoires wie Handtaschen und Schmuck verleihen wir unserem Look das gewisse Etwas — klar, dass auch Ohrschmuck dazu gehört. Ganz gleich, ob zum klassischen Dutt oder zur wallenden Mähen: An Ohrringen bleibt unser Fashionherz gerne hängen. Du fragst dich, ob du dir ein Ohrloch selber stechen kannst? Wir verraten dir, was es dabei zu beachten gibt. 

Kann man sich selber ein Ohrloch stechen?

Ein Ohrloch zu stechen ist im Grunde genommen nichts anderes als ein Piercing. Und dieses kannst du dir tatsächlich selber stechen. Beachte aber, dass ein professioneller Piercer sich viel besser damit auskennt, denn er hat das schon hundert Mal gemacht. Ein Profi weiß genau, wie er das Loch stechen muss, damit es an der richtigen Stelle sitzt, möglichst schmerzfrei ist und sich danach auch nicht entzündet. Solltest du dich dennoch dafür entscheiden, dir ein Ohrloch selbst zu stechen, haben wir hier ein paar hilfreiche Tipps für dich.

Was brauche ich, um mir ein Ohrloch selbst zu stechen?

Kein Ohrloch ohne Nadel! Das ist das wichtigste Utensil, wenn du dir dein Ohrloch selber stechen willst. Mittlerweile gibt es im Internet spezielle Nadeln inklusive Tools dafür. Auch Piercingkanülen eigenen sich bestens. Wichtig ist:

  • verwende nur Einmal-Kanülen für das Ohrlochstechen
  • desinfiziere alle Utensilien
  • wasche und desinfiziere deine Hände, bevor du dir dein Ohrloch selber stichst.

Wie gehe ich vor, wenn ich mir ein Ohrloch selber stechen will?

Sich ein Ohrloch selber zu stechen, dauert keine fünf Minuten. Gehe dabei folgendermaßen vor:

  1. Wasche und desinfiziere deine Hände.
  2. Packe die Nadel aus und desinfiziere diese ebenfalls. Hierfür kannst du einen Alkoholtupfer verwenden.
  3. Betäube dein Ohrläppchen einige Sekunden mit Eis.
  4. Halte einen festen, sauberen Gegenstand hinter das Ohrläppchen, in das du das Ohrloch stechen willst.
  5. Ziehe die Haut an deinem Ohrläppchen etwas auseinander und stich dann das Ohrloch.
  6. Nach dem Stechen unbedingt einen medizinischen Ohrstecker aus Chirurgenstahl verwenden. Diesen mindestens vier, am besten aber sechs Wochen tragen — zum Beispiel diesen.

Wichtig: Es kann sein, dass dein Ohr sich etwas rötet. Diese Irritation sollte aber nach 48 wieder nachlassen. Schwillt das Ohrläppchen an, nässt oder brennt die Wunde, solltest du das unbedingt von einem Piercer oder deinem Hausarzt abklären lassen. In manchen Fällen entzündet sich ein frisch gestochenes Ohrloch und muss behandelt werden. Symptome einer Entzündung sind Fieber oder auch geschwollene Lymphknoten.

Was muss ich beachten, wenn ich ein Ohrloch selber gestochen habe?

Die ersten Tage nach dem Ohrlochstechen können deine Ohrläppchen noch etwas empfindlich sein. Achte darauf, beim Anziehen nicht direkt an die gestochene Stelle zu kommen. Auch beim Kämmen vorsichtig sein, sodass du nicht am Ohr hängen bleibst. Nach dem Baden oder Duschen die Ohrläppchen leicht mit einem sauberen Kosmetiktuch trockentupfen.

Ist es schmerzhaft, sich ein Ohrloch selbst zu stechen?

Ob das Ohrlochstechen schmerzhaft ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  1. Ob du ein zugewachsenes Ohrloch aufstichst
  2. oder ein ganz neues Ohrloch stichst und
  3. wie schmerzempfindlich du im Allgemeinen bist.

Für die meisten Menschen ist das Stechen eines Ohrloches nicht schmerzhaft. Sie bezeichnen es eher als ein kurzes Druckgefühl oder Ziehen. Manche berichten auch von „heißen Ohren”, die aber nach ein paar Minuten wieder abkühlen. Dieses Phänomen ist auf die gute Durchblutung zurückzuführen, die während des Stechens erfolgt. Generell gilt: Durch die Ohrläppchen laufen keine Nervenbahnen, daher sind wir an ihnen nicht besonders schmerzempfindlich.

Achtung: Du träumst von einem Ohrloch im Knorpel? Das solltest du auf jedem Fall von einem Fachmann stechen lassen, denn in diesem Bereich sind Entzündungen besonders häufig!

Fazit: Ein Ohrloch zu stechen ist keine große Sache. Natürlich kannst du dir ein Ohrloch selber stechen — aber beim Profi bist du einfach in besseren Händen. Er weiß genau, wie er vorgehen muss, sodass Irritationen und Entzündungen erst gar nicht entstehen. Außerdem hat er alle nötigen Materialien parat und verfügt über die richtigen Desinfektionsmittel. Mit ihm an deiner Seite bist du nur einen kleinen Piekser von deinem neuen Ohrschmuck entfernt.

Welches Piercing passt zu mir?

 

 

 

Bildquelle:

GettyImages/warrengoldswain

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