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Trockene Hände: Fünf Tipps, die sofort helfen

Trockene Hände: Fünf Tipps, die sofort helfen

Gerade im Winter kennen viele das Problem: trockene Hände! Durch die kalten Temperaturen, trockene Heizungsluft und heißes Händewaschen, trocknet die Haut besonders schnell aus. Sie spannt, juckt und fühlt sich unangenehm an. Wir zeigen dir, was du gegen trockene Hände tun kannst.

Der Winter bringt uns nicht nur ordentlich zum Frieren, sondern wirkt sich auch negativ auf unser Hautbild aus, vor allem an den Händen, die ständig in Gebrauch sind und an denen die Haut gleichzeitig leider besonders dünn und anfällig ist. Das Problem: Sowohl die eiskalte Luft im Freien, die nur wenig Feuchtigkeit in sich trägt, als auch die trockene Heizungsluft in den vier Wänden setzen den Händen ordentlich zu. Diese haben nämlich kaum eigene Talgdrüsen oder Fett, durch die sie vor dem Austrocknen geschützt werden. Deshalb heißt es jetzt, die Hände auf eigene Faust geschmeidig zu halten, um rissige Stellen und frühzeitige Alterungserscheinungen zu vermeiden. Doch Achtung: Bei der Pflege ist nicht nur die altbewährte Handcreme gefragt, sondern eine allumfassende Beauty-Routine, der du jetzt für einen dauerhaft positiven Effekt nachkommen solltest.

Tipp 1: Prävention gegen Austrocknen – das richtige Händewaschen

Händewaschen ist essenziell, um die Haut keimfrei zu halten und Infektionen vorzubeugen. Gerade jetzt ist es aber wichtig, dass du darauf achtest, wie du deine Hände wäschst. Vermeide beispielsweise zu heißes Wasser, denn dieses weicht die oberste Hautschicht auf und schadet so dem zarten Säureschutzmantel der Haut. Aggressive Seifenprodukte und vor allem auch die klassischen, flüssigen Desinfektionsmittel können die Hände dann nur allzu leicht austrocknen. Wasch deine Hände also am besten für 30 Sekunden schonend mit lauwarmem Wasser und milden Seifen, zum Beispiel auf pflanzlicher Basis. Als Desinfektionsmittel eignen sich spezielle schonende, antibakterielle Gele und Lotionen, die der Haut keine Feuchtigkeit entziehen.

Tipp 2: Allzweckwaffe gegen trockene Hände – Handschuhe!

Wusstest du, dass Handschuhe nicht nur den praktischen Zweck haben, unsere Hände warmzuhalten? Tatsächlich sind sie auch ein ideales Mittel gegen trockene Haut, da sie dafür sorgen, dass die Hände nicht unmittelbar der kalten Witterung ausgesetzt sind. Auch im Haushalt sollten Handschuhe zum Einsatz kommen, nämlich bei allen Putzaktionen, bei denen die Hände mit chemischen Substanzen und heißem Wasser in Berührung kommen. Trag also beispielsweise beim Abwasch regelmäßig Gummihandschuhe, um deine Haut an den Händen nicht aufzuweichen und auszutrocknen.

Tipp 3: Geschmeidige Hände über Nacht

Prävention schön und gut, aber was tun, wenn sich die Hände tatsächlich rau und angegriffen anfühlen? Dann gilt es, für eine intensive Pflege zu sorgen. Das funktioniert besonders gut über Nacht, da der Körper und damit auch die Hände ruhen und sich regenerieren können. Das kannst du ganz einfach unterstützen, zum Beispiel in Form von reichhaltigen Handcremes, die du großzügig auf deinen Händen verteilst. Darüber ziehst du dann spezielle, dünne Baumwollhandschuhe, die dafür sorgen, dass die Creme an Ort und Stelle bleibt und durch die körpereigene Wärme, durch die die Poren geöffnet werden, intensiv einwirken kann. Inzwischen gibt es spezielle Handmasken mit Handschuhen auch schon als fertiges Set zu kaufen.

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Tipp 4: Hausgemachtes Wellness-Programm für die Hände

Hausmittel und Naturprodukte sind eine gute Pflegeergänzung, um den Händen mal ein bisschen Wellness im Winter zu gönnen. Und was du dafür benötigst, steht sicherlich schon in der Küche bereit, nämlich zum Beispiel feines Salz und Olivenöl. Daraus zauberst du dir ein pflegendes und ganz natürliches Peeling: Einfach in einer Schüssel etwas Salz und Olivenöl miteinander vermengen, sodass eine dickflüssige Konsistenz entsteht. Mit dem Gemisch massierst du dann sanft Handrücken und –flächen, anschließend mit lauwarmem Wasser wieder sanft abwaschen. Den Effekt spürst und siehst du gleich: Dank des Salzes wurden abgestorbene Hautschüppchen abgetragen, während das Öl Feuchtigkeit gespendet hat. Die Hände fühlen sich also samtweich an.

Tipp 5: Auf reichhaltige Handcremes setzen

Bei deiner Handcreme solltest du auf die Zusammensetzung achten, denn reichhaltige Inhaltsstoffe sind jetzt das A und O. Dazu gehören beispielsweise Öle wie Jojoba-, Argan- oder Mandelöl, aber auch Sheabutter oder Reisproteine, die sich schützend um die Haut legen und gleichzeitig Feuchtigkeit spenden. Hier in unserem Handcreme-Test findest du übrigens unsere Favoriten. Seren oder Gels, die mit Antioxidantien angereichert sind, wirken zudem als Anti-Aging-Mittel und sorgen für ein seidiges Hautbild.

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