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Hoffnung für Corona-Sommer: Deswegen glaubt Drosten an Lockerungen

Das ist der Grund

Hoffnung für Corona-Sommer: Deswegen glaubt Drosten an Lockerungen

Lange Zeit schien es keinen Hoffnungsschimmer mehr am Horizont zu geben, nun lässt ihn der Berliner Virologe Christian Drosten doch wieder aufblitzen. Er glaubt, die Entwicklung im Corona-Sommer könne positiv sein und den Menschen eine Menge Freiheiten zurückgeben. Wir verraten dir, welche das sind und woran das seiner Ansicht nach liegen könnte.

Im Kampf gegen das Coronavirus wurden Tests ausgeweitet, der Impf-Turbo eingeschaltet und die Maßnahmen verschärft. Und tatsächlich scheint die Wirkung sich so langsam in den Inzidenzen niederzuschlagen. Die Zahlen sinken derzeit fast täglich und machen Hoffnung auf ein baldiges Ende der Pandemie. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, doch Lockerungen könnten uns tatsächlich trotzdem schon bald erwarten.

Christian Drosten glaubt an einen entspannteren Corona-Sommer

Schon im letzten Jahr konnten wir trotz der großen Corona-Pandemie einen relativ entspannten Sommer genießen. Sowohl die Gastronomie als auch der Einzelhandel konnten geöffnet bleiben, Kontaktbeschränken wurden nahezu aufgehoben und das Leben schien fast wieder normal zu sein. Der Rückschlag kam im Herbst und begleitet uns noch immer. Im Vergleich zum letzten Jahr sind die Inzidenzen deutlich länger auf einem hohen, gefährlichen Niveau geblieben und machten Lockerungen in den letzten Wochen unmöglich. Im Gegenteil – steigende Inzidenzen zwangen die Regierung sogar zur bundesweiten Notbremse, die nun allerdings endlich Früchte zu tragen scheint. Auch die voranschreitende Impfkampagne könnte schon bald ihre Wirkung zeigen. Grund zur Hoffnung meint Christian Drosten, der Direktor der Virologie der Berliner Charité: „Ich denke, dass wir zum Juni hin erstmals Effekte sehen, die der Impfung zuzuschreiben sind“, erklärte er im ZDF-„Heute Journal“.

Über ein Jahr lang begleitet uns das Coronavirus schon, das hat sich seither verändert: 

Der Sommer in Deutschland könne gut werden, erklärte er weiter. Vor allem im Außenbereich sieht er eine Chance auf Normalität. Egal ob beim Urlaub, dem entspannten Grillen mit Freunden oder dem Besuch eines Biergartens: Genau hier könnte in seinen Augen die Rückkehr zum Altbekannten möglich sein. Die Ansteckungsgefahr im Außenbereich ist schließlich bekanntermaßen deutlich geringer als die im Innenbereich. Schuld daran sind vor allem Aerosole, die im Außenbereich verfliegen können, sich jedoch im Innenbereich munter ausbreiten und für Ansteckungen sorgen. Zu früh in „totale Euphorie“ zu verfallen und maßlose Lockerungen zu beschließen, sei jedoch auf keinen Fall ratsam. Stattdessen sollte man langsam in kleinen Schritten vorgehen.

Kleine Sorge im Herbst: Kinder könnten ein Problem werden

Weiter führte der Virologe seine Gedanken zur Entwicklung der Pandemie aus. Zwar werde im Herbst vor allem auch durch die Impfungen bei Erwachsenen bereits eine gewisse Herdenimmunität eingetreten sein, verschwinden werde das Virus allerdings trotzdem nicht. Eine unkontrollierte Ausbreitung wie sie jetzt zum Problem wurde, werde es zwar aller Voraussicht nach nicht erneut geben, ein Problem könnten allerdings Kinder werden. Denn die werden derzeit nicht geimpft und bis es soweit ist, könnte das auch noch dauern. Studien zu Impfungen bei Kindern seien kompliziert und bräuchten laut Drosten Zeit. Die Wirksamkeit der Impfungen bei vielen Erwachsenen werde etwa ein halbes Jahr nach ihrer Verabreichung außerdem nachlassen, wodurch Kinder sich mit dem Virus anstecken und erkranken könnten. Vor allem die Long-Covid-Symptome könnten dabei eine Rolle spielen und den Kindern übel mitspielen.

Das Coronavirus ist nicht die erste Seuche, die weltweit zahlreiche Todesopfer fordert und die Medizin vor ein Rätsel stellt. In der Geschichte der Menschheit gab es immer wieder ähnliche Phänomene, die sogar ganze Völker ausrotteten. Das waren die schlimmsten Seuchen aller Zeiten: 

Vor Corona: Das waren die schlimmsten Seuchen aller Zeiten

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Bildquelle:

IMAGO/Jürgen Heinrich

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