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Echo 2016: Die Horror-Looks der Stars

Echo 2016: Die Horror-Looks der Stars

Am 7. April 2016 wurde in Berlin zum 25. Mal der Echo verliehen. Der Preis zählt zu den wichtigsten der deutschen Musikbranche und lockt jedes Jahr das Who's Who der deutschen Promi-Riege auf den roten Teppich. Dort haben die anwesenden Damen natürlich Zeit, sich ausgiebig in ihren schicken Outfits zu präsentieren - oder eben nicht. Dieses Mal gab es nämlich statt modischer Highlights auffällig viele Fashion-Fauxpas zu sehen.

Es scheint wie ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, das sich bei der Echo-Verleihung mal wieder bewahrheitet hat: Deutsche Promi-Ladys tun sich etwas schwer mit einem eleganten Red-Carpet-Styling. Der glamouröse Auftritt scheint eine modische Königsdisziplin zu sein, die nicht einfach zu meistern ist. Und so schafften es auch dieses Mal nicht viele Damen, mit ihren Looks zu begeistern. Dass wir an den Hollywood-Glamour der Roben von den Oscars oder Grammys nicht ganz herankommen, ist klar. Doch ein bisschen mehr modisches Feingefühl hätten wir von manchen Stars dann doch erwartet. Lassen wir die Looks des Abends einmal Revue passieren.

Vanessa Mai: Klimper-Wimpern auf dem Kleid

Ein verführerischer Augenaufschlag mit extralangen Wimpern ist ein Beauty-Highlight, das jeden Look abrundet. Es sei denn, die Wimpern befinden sich als XL-Applikation auf dem Kleid, wie es bei Sängerin Vanessa Mai der Fall war. Sie trug zum Crop-Top mit Unterbrust-Augenpartie einen extrem asymmetrisch geschnittenen Rock und eine pinke Lederjacke, dazu Lace-up-Sandalen.

Fazit: Für eine Party-Nacht mit Freundinnen vielleicht ganz witzig, für eine offizielle Preisverleihung vielleicht nicht ganz geeignet.

Sophia Thomalla: Im Mini-Pyjama zum Echo

Sophia Thomalla liebt es, zu provozieren und geizt nicht mit ihren Reizen. So verwundert es nicht, dass sie sich auch beim Echo für ein Aufreger-Outfit entschied. Ihre Wahl fiel auf einen ultrakurzen Jumpsuit aus gerippter Baumwolle, der hauteng am Körper saß.

Fazit: Bitte das nächste Mal zum Kuscheln mit dem Freund zu Hause tragen!

Sarah Connor & Helene Fischer: Country Rock vs. Sexy

Sarah Connor kam in ihrem Signature-Look: Lange, blonde Haare, die sie zu Boxer Braids geflochten hat, XL-Creolen und einem sonst rockigem Outfit. Helene Fischer kam ebenfalls in gewohnt aufregender Manier: Sie trug ein knappes Spitzenkleid mit Schulter-Cut-Outs und dazu schwarze Overknee-Stiefel.

Fazit: Sarah Connors Look hat definitiv Coolness-Faktor, ist aber völlig deplatziert bei der Preisverleihung. Das durchsichtige Feinripp-Top, durch das man den BH sieht, macht es leider auch nicht besser. Helene sieht natürlich Bombe aus, doch auch hier sind wir uns nicht so ganz sicher, ob es ein bisschen weniger Haut nicht auch getan hätte.

Lena Meyer-Landrut: Wo sind die Kurven?

Die einstige ESC-Siegerin hat sich mittlerweile zur Fashion-Liebhaberin gemausert und überzeugt immer wieder mit stilvollen Outfits. Auch wir müssen sie loben: Ihr Look beim Echo war schlicht, aber sehr elegant und klassisch, wovon sich einige Damen sicher eine Scheibe hätten abschneiden können. Das einzige, was uns etwas Sorgen macht: Sie wirkt auffällig dünn.

Fazit: Wir vermissen die Kurven in dem ansonsten gelungenen Outfit.

Wir sehen: Ein stimmiges, elegantes Outfit für den roten Teppich zu kreieren, ist schon eine Kunst für sich. Während es manche Damen auf der Echo-Verleihung nochmal besser üben sollten, sind andere schon auf dem richtigen Weg. Wir sind gespannt, wie sich die Promis im kommenden Jahr schlagen werden!

Bildquelle: Echo

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