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Inflation

Sparkassen warnen: Wer weniger als 3.500 Euro netto hat, kann nicht mehr sparen

3600 euro netto nicht genug

Bei den steigenden Preisen fragen sich viele, wie sie mit ihrem Einkommen noch über die Runden kommen sollen. Ein Rechenbeispiel der Sparkasse zeigt nun, dass in Zukunft tatsächlich immer mehr Menschen nicht mehr mit ihrem monatlichen Nettolohn zurechtkommen und auf ihr Erspartes zurückgreifen werden müssen. Das soll bereits zutreffen, wenn ein Haushalt weniger als 3.500 Euro zur Verfügung hat.

Die Präsidentin des Sparkassenverbandes Westfahlen-Lippe warnte kürzlich erneut vor den Folgen der Inflation. Für viele Menschen sei es nicht mehr möglich zu sparen. „Wir reden hier von Haushalten mit einem Einkommen von bis zu 3.500 Euro pro Monat – und zwar nach Steuern“, so Buchholz. 3.500 Euro netto klingen zunächst einmal ziemlich viel. Die Berechnung bezieht sich jedoch auf alle deutschen Haushalte, je nach Haushaltsgröße dürften Menschen also mehr oder weniger gut mit diesem Geld zurechtkommen. Laut Statistischem Bundesamt besteht ein Haushalt in Deutschland im Schnitt aus 2,02 Personen. Eine Einzelperson dürfte mit 3.500 Euro netto also locker über die Runden kommen, bei drei Personen oder mehr sieht das hingegen schwieriger aus. Wie die FAZ berichtete, erklärte Helmut Schleweis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, auf einer Pressekonferenz im letzten Jahr jedoch auch, dass bei den aktuellen Preissprüngen 60 Prozent der deutschen Haushalte, egal ob Single oder Großfamilie, ihre gesamten monatlichen Einkünfte oder mehr verbrauchen würden. Sparen ist für die meisten aktuell also kaum machbar.

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Niedrige und mittlere Einkommen müssen besser entlastet werden

Der Sparkassen- und Giroverband fordert deshalb von der Regierung, diese Einkommen besser zu entlasten. Die aktuellen Preissteigerungen treffen auch Menschen, die bisher mit ihren Einnahmen gut ausgekommen sind. Natürlich gibt es bei diesen Menschen im Alltag noch Sparpotenziale, doch ein verändertes Konsumverhalten von Privatleuten könnte viele Wirtschaftszweige wie Gastronomie, Einzelhandel und Dienstleister hart treffen. Die Unternehmen leiden ohnehin schon stark unter den steigenden Energiepreisen. Die Sparkasse habe die Lage ihrer 300.000 Firmenkunden ausgewertet und zieht ein klares Fazit. „Alle deutschen Unternehmen sind jetzt von massiven Steigerungen der Energiepreise betroffen“, erklärt Helmut Schleweis. Auch Unternehmen, die eigentlich grundsolide aufgestellt sind, kämen jetzt an ihre Belastungsgrenzen. Um Unternehmen und Privatpersonen zu entlasten sei aus Schleweis Sicht das sinnvollste Mittel eine Begrenzung der Energiepreise.

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Bildquelle: iStock/courtneyk

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