Sex-Spiele mit Peitsche
Ricarda Biskoping am 09.02.2018

Seit Donnerstag (8. Februar) läuft der dritte Teil von „50 Shades of Grey”: Die devote Studentin Anastasia Steele heiratet den dominaten Christian Grey. Erneut laufen die Zuschauer in Scharen ins Kino, wollen wissen, wie sich die ungleiche Beziehung weiterentwickelt. Doch warum sind die Fesselspielchen der beiden eigentlich so interessant für eine breite Masse? Eine Sexualforscherin hat dem Dating-Portal C-Date erklärt, warum das weibliche Geschlecht auf Peitschen steht und welche Rolle devote Frauen für Männer einnehmen.

Für Sexualforscherin Andrea Burri aus Hamburg ist es keine Überraschung, dass viele emanzipierte Frauen auf Dominanz und Unterwerfung im Bett stehen. (Laut des Dating Portals gaben 22 Prozent genau das als Vorliebe an!) „Der Wunsch nach Sicherheit und ‘Führung’ ist etwas, was evolutionsbiologisch sehr tief in Frauen verankert ist. Zwar haben die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten 10-20 Jahre vor allem in den westlichen Ländern es den Frauen ermöglicht, zunehmend eine neue Form der Sexualität zu entwickeln, in der auch Genuss und sich nehmen, was man will, im Vordergrund steht. Dennoch ist dieser sehr archaische Wunsch nach Sicherheit, nach der Sehnsucht nach Geborgenheit, nach wie vor da. 10-20 Jahre reichen nun mal nicht aus, um gegen das sich über Jahrtausende entwickelte, instinktive Verhalten durchzusetzen“, sagt Burri.

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Der Reiz von dominanten Männern …

Ein starker, dominanter Mann vermittele der Frau instinktiv viele gute Eigenschaften: „In Gesellschaften, in der sich Frauen eher bedroht fühlen, suchen sie sich eher Partner, welche sie beschützen können, bei denen sie sich geborgen fühlen. In sicheren Umgebungen können es sich die Frauen eher leisten, den Fokus auf andere Qualitäten zu richten. Trotzdem zeigen Studienergebnisse, dass scheinbar doch ein archaisches Prinzip vorherrscht. Der dominante, starke Mann, der sich durchsetzen kann, der gesund und vital ist und so der Frau instinktiv mitteilt, dass er gute Gene für ihren Nachwuchs hat. Einige Frauen suchen die Spannung und das Abenteuer, und auch das wird indirekt über die Dominanz ausgestrahlt. Im Gegensatz zu einem eher submissiven Mann, den man schnell mal für ein wenig ängstlich hält.“

Der Reiz von devoten Frauen

Ähnlich sieht der Reiz von devoten Frauen für Männer aus. Denn diese Frauen vermitteln Männer, dass sie sich führen lassen. „Ein Faktor kann sein, dass es für den Mann reizvoll sein kann, die Kontrolle zu haben, und damit den Handlungsverlauf weitgehend selbst zu bestimmen, so kann er die Aktivitäten ausführen, auf die er gerade Lust hat. Der Mann kann sich stark und in seiner Männlichkeit besonders bestätigt fühlen, wenn er auf eine devote Frau trifft, die sich ihm völlig hingibt, so dass er sie führen und sich im weitesten Sinne um sie kümmern kann. Es ist auch ein Vertrauensbeweis, wenn die Frau sich vom Mann dominieren lässt“, sagt Burri.

Das dominante oder devote Verhalten beim Sex sage aber nichts darüber aus, ob das Verhalten auch außerhalb des Schlafzimmers gelebt werde. Neueste Theorien gehen davon aus, dass Männer und Frauen beide Eigenschaften besitzen, in einem Rollenwechsel ihre Erfüllung finden.

Was sagst du zu der Theorie der Sexualforscherin? Findest du, dass ihre Aussagen Sinn machen? Frauen suchen Schutz und Geborgenheit, lassen sich deshalb beim Sex gerne von einem Mann führen? Findest du dich in dieser These wieder oder tickst du ganz anders? Lass es uns, wenn du magst, in den Kommentaren wissen.

Bildquelle:

GettyImagesPlus/iStock/sakkmesterke, giphy.com


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