Die meisten Sexualpartner haben die Hamburger
Katharina Lübkeam 23.06.2016

Männer multiplizieren mal drei, Frauen dividieren durch drei – diese Regel aus dem Klassiker American Pie sagt so Einiges aus: Während Männer mit ihren Sexualkontakten häufig prahlen, sind Frauen in der Regel auf Diskretion bedacht, aus gutem Grund. Aber wie viele Sexualpartner haben die Deutschen eigentlich im Schnitt? Und wie viele „sollten“ es im Idealfall sein?

Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts GfK schlafen die Deutschen in ihrem Leben im Schnitt mit 5,8 Partnern. Bis zum Alter von 19 Jahren sind es 1,7 Sexpartner, nur 6 Prozent der Jugendlichen hatten 5 oder mehr Liebhaber. Fast jeder Vierte hatte demgegenüber noch gar keinen Sex.

Wall of Shame? Wie viele Liebhaber sind zu viel?

Wall of Shame? Wie viele Liebhaber sind zu viel?

Die 60 bis 69-Jährigen sind die Draufgänger

Bis zum 31. Lebensjahr steigt die Zahl der Sexualpartner auf 5,3 an und bis zum 41. Lebensjahr auf rund 7. Bei den heutigen Rentnern verhält sich das Ganze etwas gesetzter: Die über 70-Jährigen teilten nach eigenen Angaben mit 3,2 Liebhabern ihr Bett. Jeder Dritte hatte lediglich einen Partner, 2,3 Prozent hatten niemals das Vergnügen.

Unterschiede tun sich erwartungsgemäß zwischen Männern und Frauen auf: Während die Herren mit 7,4 Sexualpartnern intim wurden, sind es bei den Frauen 4,3. Besonders die Männer im Alter zwischen 60 und 69 Jahren sind offenbar Draufgänger in diesem Gebiet: Sie zählten im Schnitt bis zu 10 Partnerinnen. Bei den Frauen sind es die 30 und 39-Jährigen, die eine ähnliche Rolle einnehmen, hier liegt der Schnitt bei 6 Männern.

Die Hamburger haben die meisten Sexualpartner

Die meisten Sexualpartner haben die Hamburger.

Die meisten Sexualpartner haben die Hamburger.

Am aktivsten sind übrigens die Hamburger, die auf 10 Sexualpartner kommen. Ihnen folgen die Thüringer mit 7,6 und die Sachsen-Anhaltiner mit 7,3 Bett-Partnern. In Brandenburg zählen die Menschen im Schnitt 4,8 Partner und in Niedersachsen 4,5. Die wenigsten unterschiedlichen Partner holen sich mit jeweils 3,2 die Rheinland-Pfälzer und Saarländer ins Bett. Das Einkommen spielt dabei übrigens eine zentrale Rolle: Geringverdiener haben im Schnitt mit 3,8 Partnern Sex, Großverdiener von 3.500 Euro und mehr monatlich hingegen mit 11,4.

Wer will schon Durchschnitt sein?

Noch ein Wort zum „Durchschnitt“: Du bist weder langweilig, noch frigide, wenn Du unter oder weit unter dem Durchschnitt liegst. Und Du bist auch keine Schlampe oder ein „leichtes Mädchen“, wenn du über oder weit über dem Durchschnitt liegst. Der Durchschnitt ist kein Richtwert und auch kein Ideal. Die wenigsten Menschen treffen ihn, die wenigsten Menschen sind Durchschnitt, die meisten irgendwas drunter oder drüber, viele weitere etwas weiter drunter oder drüber und manche eben sehr weit.

Die perfekte Anzahl?

Aber gibt es nun eigentlich eine „ideale“ Anzahl an Sexualpartnern? Die Frage ist natürlich: Ideal für wen? Wichtig ist, dass Du selbst Dich wohl fühlst mit der Anzahl der Menschen, mit denen Du intim wirst. Aber auch jedem dritten potenziellen Partner und jeder dritten potenziellen Partnerin liegt die Frage auf den Lippen.

Laut Umfragen ist für die meisten Männer und Frauen OK, wenn der potentielle neue Partner bzw. die Partnerin zwischen acht und zwölf Liebhaber hatte. Selbst die Männer scheinen in den vergangenen Jahren toleranter gegenüber Frauen geworden zu sein, die bereits mehr als zehn Männer hatten.

Bildquelle: iStock/maxsattana, iStock/KatarzynaBialasiewicz


Täglich kostenlose News zu Lifestyle, Liebe & mehr!

In zwei einfachen Schritten per WhatsApp auf dein Smartphone:

  • Klicke auf „Start“ und schicke in WhatsApp die Nachricht ab.
  • Speichere unbedingt unsere Nummer als „desired“, um den Newsletter zu erhalten!
Sorry, beim ermitteln der Kontaktnummer ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.

Durch senden der WhatsApp stimme ich der Verarbeitung personenbezogener Daten zu.

Was denkst du?