Picture of young couple having difficulties in relationship
Christina Cascino am 16.02.2016

Es ist aus. Die Beziehung ist gescheitert, die Liebe vorbei. Und was bleibt danach? Der Trennungsschmerz! Während Frauen monatelang das Scheitern der Beziehung analysieren und furchtbar unter der Trennung leiden, reißen sich Männer in der Regel zusammen und begeben sich wieder auf die Jagd.

Frauen und Männer scheinen eine Trennung in der Regel unterschiedlich zu verarbeiten. Im Gegensatz zu einem Mann geht eine Frau nach dem Beziehungsaus offener mit ihren Gefühlen um und nimmt sich zunächst einige Zeit für sich. Männer hingegen geben sich nach einer Trennung oft eher cool und versuchen, sich ihren Schmerz nicht anmerken zu lassen. Natürlich äußert sich Liebeskummer bei jedem anders und es hängt auch von den Umständen und der Gesamtsituation ab, wie gut eine Trennung verarbeitet wird. Dennoch lassen sich tendenziell Unterschiede zwischen den Geschlechtern erkennen.

Frauen reden – Männer schweigen

Frauen verbergen ihren Schmerz nicht. Sie gehen mit der Trennung offen um, reden mit ihren Freundinnen, der Mutter oder dem Frisör darüber und analysieren wieder und wieder das Ende der Beziehung. Und Männer? Leiden häufig still vor sich hin. Anstatt zu reden, neigen Männer dazu sich abzulenken – mit Sport, Arbeit oder Partys – und ihren Kopf für anderes einzusetzen, als sich mit ihrem Liebeskummer auseinanderzusetzen.

Frauen brauchen Zeit – Männer trösten sich

Frauen brauchen tendenziell länger, bis sie eine Trennung soweit verarbeitet haben, dass sie sich auf einen neuen Partner einlassen können. Sie wollen die Trennung erst einmal verarbeiten, um für die nächste Beziehung wirklich bereit zu sein. Männer hingegen trösten sich häufig schon kurz nach der Trennung mit einer anderen Frau. Manche Männer brauchen die sexuelle Ablenkung und das Wissen, dass sie begehrt werden. Andere hingegen brauchen eine Frau, die ihnen das Gefühl nimmt, alleine zu sein.

Frauen leiden stärker – Männer leiden länger

Frauen strapazieren bei Herzschmerz nicht nur die Ohren ihrer besten Freundin, sondern auch ihre Schokoladenvorräte und die schnulzige Liebeskomödie in Endlosschleife. Frauen empfinden Liebeskummer zunächst schlimmer als Männer und leiden aus diesem Grund auch stärker unter einer Trennung. Indem allerdings Frauen die gescheiterte Beziehung ausführlicher reflektieren, sind sie auch schneller als Männer über das Scheitern hinweg. Die ausbleibende Verarbeitung der Männer führt dazu, dass sie erst nach einiger Zeit begreifen, was sie verloren haben und sie das Ende der Beziehung länger beschäftigt als die Frau.

Männer und Frauen haben jeweils andere Methoden, um eine Trennung zu verarbeiten und mit der vergangenen Beziehung abzuschließen. Insgesamt ist wissenschaftlich bewiesen, dass Frauen besser in der Lage sind, Liebeskummer zu überstehen, auch wenn sie ihn zunächst als schlimmer empfinden. Denn während Männer sich nach außen hin cool und unbeeindruckt geben und allen Schmerz in sich hineintragen, reden sich Frauen das Leid von der Seele und suchen sich fremde Hilfe.

Bildquelle: iStock/KatarzynaBialasiewicz

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