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Wer backt besser?

Brotbackautomaten im Test: 5 beliebte Geräte im Vergleich

Brotbackautomaten im Test: 5 beliebte Geräte im Vergleich

Beim Blick auf die zahlreichen ungesunden Zusatzstoffe in Brot aus dem Supermarkt oder Bäckereien, vergeht einem schnell der Appetit. Dabei braucht es nur Mehl, Wasser, Hefe, Salz und einen Brotbackautomaten, um auf Knopfdruck frisches Brot auf dem Teller zu haben. Wir haben fünf beliebte Geräte zwischen 58 und 187 Euro getestet und zeigen dir, mit welchem Brotbackautomat im Test du eine Kruste wie vom Profi hinbekommst.

Was zeichnet einen guten Brotbackautomaten aus?

Idealerweise sollte ein Brotbackautomat den Großteil der Arbeit selbst übernehmen: Nach dem Einfüllen der Zutaten knetet das Gerät den Teig, lässt ihn ruhen, backt das Brot und meldet sich, wenn er fertig ist. Wer noch nie Brot aus einer solchen Maschine gegessen hat, sollte aber seine Erwartungen anpassen: Die Maschinen können keine schönen runden Laibe wie aus der Traditionsbäckerei backen und auch eine knusprige Kruste bekommen die meisten Geräte aufgrund zu niedriger Temperaturen nicht hin – bis auf unseren Testsieger. Zudem entsteht im fertigen Brot auch immer ein Loch im Boden, weil der Knethaken erst hinterher entfernt werden kann. Geschmacklich wirkt sich dies nicht negativ aus. Neben dem Backergebnis sind für die Kaufentscheidung auch die maximale Größe des Brotes, Anzahl und Art der Programme wichtig, wenn du mit dem Gerät nicht nur normales Weizenbrot, sondern auch glutenfreies Brot, Kuchen oder sogar Marmelade oder Joghurt zubereiten willst.

Unser Testsieger im Back-Vergleich

Panasonic Croustina Ergebnis
Der Panasonic Croustina wird seinem Namen gerecht: Eine so schöne Kruste bekam nur dieser Brotbackautomat hin.

Wer in der Vergangenheit von dem Ergebnis aus dem Brotbackautomaten enttäuscht war, kennt noch nicht unseren eindeutigen Testsieger, den Panasonic Croustina. Dank der wärmereflektierenden Innenseite kannst du mit diesem Gerät tatsächlich Brot backen, das außen rundherum knusprig und innen fluffig ist. Einziges Manko: Der Brotbackautomat von Panasonic ist mit einem Preis von 187 Euro der teuerste in unserem Test. Wer allerdings regelmäßig Brot backen will und nach einer echten Alternative zum Bäcker sucht, sollte den Aufpreis zahlen. Wer hingegen nur gelegentlich Brot selbst backt, findet in unserem Test auch günstigere Modelle ab 58 Euro.

Panasonic Brotbackautomat SD-ZD2010 Croustina mit 18 Programmen

Panasonic Brotbackautomat SD-ZD2010 Croustina mit 18 Programmen

Panasonic Croustina

panasonic croustina

Preis: 187,63 Euro bei Amazon

Programme: 18 (Weißbrot, Weißbrot mit Rosinen, Weißbrot mit Füllung, Vollkornbrot mit Rosinen, Fettarmes Fitnessbrot, Fitnessbrot mit Rosinen, Weich, Weich & Schnell, Weiches Rosinenbrot, Weiches schnelles Rosinenbrot, Brioche, Nur Backen, Glutenfreies Brot, Glutenfreier Kuchen, Brotteig ohne Backen, Pizzateig ohne Backen, Marmelade)

Maximale Brotgröße: 500 g

Panasonic Croustina Dinkelbrot
Im Panasonic Croustina gelingen sowohl Brote aus hellem und dunklen Mehl richtig gut.

Das hat uns gefallen: Dieses Gerät kann tatsächlich Brot wie aus dem Ofen backen. Der reflektierende Innendeckel führt anders als bei anderen Geräten dazu, dass auch die Oberseite schön knusprig wird. Positiv ist uns außerdem die klassische ovale Form aufgefallen: Das Brot wirkt auf den ersten Blick nicht zwingend wie aus einem Brotbackautomat. In unserem Test hat sich der Croustina am besten mit den Original-Rezepten von Panasonic geschlagen. Hier findest du online eine riesige Auswahl ausgefallener Brotsorten – ein weiterer Pluspunkt! Die besten Backergebnisse hatten wir mit Broten aus Weizenmehl Typ 550, aber auch Roggen- und Dinkelbrote sind uns sehr gut gelungen.

Das hat uns nicht gefallen: Der eigentlich perfekte Brotbackautomat ist allerdings nicht für größere Haushalte – es sei denn es wird jeden Tag gebacken. Wer gerne Brot mit Körnern und anderen Zutaten backt, sollte hier bedenken, dass diese selbst hinzugefügt werden müssen (anders als beim Gerät von Morphy Richards). Hier sollte man nicht weit entfernt sein, da der Signalton recht leise ausfällt. Zudem wäre es hilfreich, wenn die Programme andere Namen hätten, da die meisten Menschen sicher eher Brot mit Körnern anstatt Rosinen backen.

Preis-Tipp: Medion Brotbackautomat

medion brotbackautomat

Preis: 58,48 Euro bei Amazon 

Programme: 12 (Basic, French, Vollkornbrot, Quick, Süß, Ultra fast, Dessert, Pasta, Teig, Marmelade, Kuchen, Backen)

Maximale Brotgröße: 1.000 g

Medion Brotbackautomat
Wenn man im Ofen nachhilft, bekommt das Brot aus dem Gerät von Medion eine schöne Kruste.

Das hat uns gefallen: Das Preis-Leistungs-Verhältnis finden wir unschlagbar und ermöglicht es auch noch unsicheren Neulingen, das Brotbacken mithilfe eines Automaten auszuprobieren. Im Gegensatz zu vielen anderen Brotbackautomaten ist dieses Modell relativ zierlich, weshalb es sehr praktisch ist, wenn eigentlich kein Platz mehr für eine weitere Küchenmaschine ist. Der Automat ist sehr gut verarbeitet und macht einen sehr stabilen Eindruck. Selbst wer absolut neu im Brotback-Game ist, wird mit dem Gerät von Medion gut zurechtkommen. Die mitgelieferte Bedienungsanleitung inklusive Rezepten lässt zum Glück keine Fragen offen und schon das erste Brot ist uns gut gelungen.

Das hat uns nicht gefallen: Das fertige Brot hatte leider keine besonders dunkle Kruste. Damit das Brot so aussieht, wie auf unserem Foto, haben wir aber einen einfachen Trick:

Gib das fertige Brot nochmal für knapp 5 Minuten in den auf 250 Grad vorgeheizten Ofen. Wenn man es vorher mit etwas Wasser bepinselt, bekommt die Kruste außerdem noch einen schönen Glanz.

Morphy Richards Premium Plus 

morphy richards brotbackautomat

Preis: 109 Euro bei Amazon

Programme: 19 (Basic, Vollkorn, Süß, Sandwich, French, Teig, Marmelade, Backmischungen, Spezial, Glutenfrei, Schnell Backen I und II, Extra Backen, Pizzateig, Schnell, Selbstgemacht I und II, Kuchen und Dessert)

Maximale Brotgröße: 900 g

Morphy Richards Brot
Das Gerät von Morphy Richards lieferte solide Ergebnisse, aber keine braune Kruste.

Das hat uns gefallen: Das Gerät von Morphy Richards ist die beste Option für alle, die gerne Brote mit Körnern oder auch süße Backwaren mit Rosinen zubereiten wollen, denn dank dem Nussspender muss man sich nach dem ersten Befüllen um nichts mehr kümmern. Dieser Brotbackautomat hat in unserem Test zudem die meisten Programme und lädt so zum Experimentieren ein. Die maximale Brotmenge von 900 g eignet sich auch gut für Familien.

Das hat uns nicht gefallen: Durch die größere Brotmenge, dem Nussspender und dem Griff nimmt das Gerät deutlich mehr Platz weg als andere in unserem Test. Auch eine dunkle Kruste haben wir hiermit nicht hinbekommen. Wer allerdings weicheres Brot bevorzugt, ist mit diesem schicken Gerät gut beraten.

Unold Backmeister Top Edition

unold brotbackautomat

Preis: 104 Euro bei Amazon

Programme: 12 (Basis Programm, Vollkorn, Weißbrot, Schnell, Mischbrote, Hefekuchen, Backpulver, Konfitüre, Teig, Vollkorn Schnell, Backen, Teig Schnell, Eigenprogramm zum selbst Programmieren)

Maximale Brotgröße: 1.200 g

Unold Brotbackautomat
Im Back-Test ging das Brot im Automat von Unold leider nicht gut auf.

Das hat uns gefallen: Rein optisch ist das Gerät klassisch schick. Es ist nicht allzu groß und lässt sich so gut in der Küche unterbringen. Beim Kneten wackelt es nicht herum, selbst auf dem Boden (ich habe ihn neben meiner Küchenzeile auf dem Boden stehen) macht er beim Kneten keinen Lärm. Das Fenster im Deckel des Automaten ist praktisch, so kann man immer beobachten, wie weit das Brot ist. Sehr schön ist auch die Vielfalt der Programme, so ist für jedes Brot eine passende Option dabei. So werden die Brote auch nicht zu trocken und schmecken gut. Das mitgelieferte Buch ist ein praktischer Helfer: Viele leckere Rezepte laden zum Backen ein und auch in einem kleinen Frage-Antwort-Teil werden häufige Probleme bereits aus dem Weg geräumt.

Das hat uns nicht gefallen: Die Bedienung des Automaten ist etwas umständlich. Man muss sehr genau darauf achten, dass die Einstellungen sich nicht zurücksetzen. Insbesondere bei der Einstellung für die Größe (Stufe I & II) hat das Gerät immer wieder alles zurückgesetzt. Wenn man den Dreh einmal raus hat, ist das allerdings eine reine Gewöhnungssache die Knöpfe in der richtigen Reihenfolge zu bedienen. Sehr nervig ist das laute Piepen des Automaten. Es klingt wie ein Rauchmelder und dauert ziemlich lange an. Das praktische Fenster hat auch einen Nachteil: Das Brot wird im Automaten nicht richtig braun, da die Wärme durch das Fenster anteilig verloren geht. Eine richtige Kruste bekommt man also nicht.

WMF Brotbackautomat KULT X

wmf brotbackautomat

Preis: 121 Euro bei Otto

Programme: 12 (Klassisches Brot, Weißbrot, Vollkornbrot, Schnellprogramm, Süßes Brot, Glutenfrei, Ultra-Schnell-Programm, Teig-Programm, Konfitüre, Kuchen, Toastbrot, Backen)

Maximale Brotgröße: 750 g

brotbackautomat wmf

Das hat uns gefallen: Der WMF Kult X ist richtig schön kompakt und kann neben Brot auch Kuchen, Sauerteig und Pasta zubereiten. Die Handhabung und erste Benutzung sind super einfach. Die Anleitung ist leicht zu verstehen, das Gerät aber an sich schon fast selbsterklärend. Wir empfehlen allerdings, sich immer an die Rezepte im beiliegenden Heft zu halten. Das Befüllen des Brotbackautomaten sowie die richtigen Einstellungen zu finden, ist einfach. Dank der Timer-Funktion und der ablaufenden Uhr weiß man auch die ganze Zeit, wann das Brot fertig sein wird.

Das hat uns nicht gefallen: Alle Brote, bei denen wir eigene Rezepte probieren wollten, sind leider missglückt. Zudem haben wir das Gerät als ganz schön laut. empfunden Gerade jetzt, wo viele im Home-Office sind, ist es nicht möglich in der Küche neben dem Gerät zu arbeiten.

Mit den richtigen Küchengeräten kannst du jede Menge Zeit beim Kochen und Backen sparen:

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Bildquelle:

Getty Images/elena_hramowa, desired

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