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Angezogen oder nackt schlafen: Das ist aus wissenschaftlicher Sicht besser

Mit oder ohne?

Angezogen oder nackt schlafen: Das ist aus wissenschaftlicher Sicht besser

Während die einen propagieren, es gäbe nichts Gesünderes als nackt zu schlafen, warnen die anderen vor dem Verzicht auf Schlafbekleidung. Wie viel Kleidung wir im Bett tragen, hängt meist nicht nur vom Wetter, sondern auch von unserer Gewohnheit oder der unserer Partner ab. Wir zeigen dir daher, was unabhängig von persönlichen Vorlieben laut Schlafexpert*innen wirklich empfehlenswerter ist: nackt oder angezogen schlafen?

Welche Vorteile hat nackt schlafen?

Wer gut schlafen will, braucht eine kühlere Umgebung als in anderen Wohnräumen – weshalb also nicht gleich beim eigenen Körper anfangen? Ein zu warmes Klima stört den Ausschuss von Melatonin und der Wachstumshormone, die für eine erholsame Nachtruhe sorgen. Insbesondere in warmen Dachgeschosswohnungen empfiehlt es sich daher, im Sommer nackt zu schlafen. Die ideale Zimmertemperatur liegt nachts etwa zwischen 16 und 19 Grad. Wie warm es in deinem Schlafzimmer ist, kannst vor dem Einschlafen zum Beispiel über einen smarten Tageslichtwecker kontrollieren, der dich per App informiert, sobald es zu warm wird.

Philips Wake Up Light mit Tageslichtfunktion und Messung der Schlafzimmertemperatur
Philips Wake Up Light mit Tageslichtfunktion und Messung der Schlafzimmertemperatur

Sobald es in deiner Wohnung also über 19 °C Grad ist, empfiehlt es sich, nackt und mit einer dünnen Sommerdecke zu schlafen. Damit sich die Decke auf der nackten Haut auch angenehm anfühlt, solltest du anstatt zu Kunstfasern zu hautverträglichen Stoffen greifen. Besonders sanft und frei von Schadstoffen ist zum Beispiel nachhaltige Bettwäsche aus Eukalyptus oder Bambus.

Doch auch unabhängig vom Wetter gilt nackt schlafen als beste Variante: In einer einmonatigen weltweiten Studie haben die Schlafexpert*innen von TheDozyOwl.co.uk die Schlafphasen von nackten und bekleideten Studienteilnehmer*innen gemessen. Entscheidend für die Ermittlung des erholsamsten Schlafs war dabei die Länge der REM-Phase, die zwischen 20 und 25 Prozent ausmachen sollte. Im Schnitt erzielte das unbekleidete Schlafen zu einem REM-Anteil von 26,5 Prozent – ein Spitzenwert! Nur knapp dahinter mit 26 Prozent lag allerdings das Schlafen mit T-Shirts und Shorts. Während der Unterschied zu knapper Bekleidung also gering ist, wurden mit langen Pyjama-Hosen die schlechtesten Werte von nur 17,5 Prozent gemessen.

Du hast häufig Probleme einzuschlafen? Mit diesen Trick klappt es meist schon in zwei Minuten: 

Welche Nachteile hat nackt schlafen?

Im Tiefschlaf ist der Körper nicht nur wie gelähmt, sondern auch die Körpertemperatur sinkt zunehmend und die Temperaturregelung funktioniert anders als im Wachzustand. Deshalb könnte fehlende Kleidung bei sensiblen Menschen im Extremfall zur Unterkühlung führen. Ist es in den Wintermonaten also sehr kalt ist deinem Schlafzimmer, solltest du lieber bekleidet oder mit sehr warmen Decken schlafen. Schön warm eingehüllt bist du zum Beispiel mit einer beruhigenden Gewichtsdecke.

Ein weiterer Nachteil des Nacktschlafens ist die Tatsache, dass der Mensch besonders in der Nacht vermehrt schwitzt und somit nicht nur die Bettwäsche öfter gewaschen werden muss, sondern auch die Matratzen schneller gereinigt werden sollten. Wer viel schwitzt und nackt schläft, sollte seine Bettwäsche noch häufiger als nur alle zwei bis drei Wochen wechseln.

Nicht nur Kleidung und Zimmertemperatur haben Einfluss auf deine Schlafqualität: 

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Bildquelle:

Getty Images/LightFieldStudios

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