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Neue Coronavirus-Mutation: Sind Kinder jetzt anfälliger?

Forscher analysieren

Neue Coronavirus-Mutation: Sind Kinder jetzt anfälliger?

Es waren überraschende Nachrichten, als die schnelle Ausbreitung einer Mutation des Coronavirus in Großbritannien bekannt wurde. Viel schneller übertragbar sei die neue Variante und würde somit die Ausbreitung immens beschleunigen. Sofort wurden die Grenzen zu anderen Ländern abgeriegelt, um das Schlimmste zu verhindern und die Mutation in Ruhe untersuchen zu können. Bei ihrer Analyse stellten Forscher nun eine überraschende Neuerung fest, die vor allem Kinder betreffen könnte.  

Bereits in der Vergangenheit waren Kinder und ihre Rolle in der Pandemie ein zentrales Thema. Während man zunächst davon ausging, dass sie besonders gefährliche Überträger sein könnten, kamen Experten schließlich zu dem Schluss, dass sie nicht gefährlicher als Erwachsene seien. Nun könnten sie erneut in den Fokus geraten.

Kinder werden laut neuen Ergebnissen besonders häufig befallen

Immer wieder meldeten sich besorgte Eltern in den letzten Wochen zu Wort, die nicht verstehen konnten, wieso ihre Kinder weiterhin zum Präsenzunterricht in die Schule kommen mussten. Wieso solle schließlich die Gefahr in einem Restaurant größer sein, als die in Schulen, in denen Kinder unbeobachtet unvorsichtig agieren könnten? Aufgrund des Lockdowns wurde der Präsenzunterricht nun zeitweise eingestellt, die Ferien sogar früher begonnen. Und auch nach dem Lockdown könnte es dank der neuen mutierten Variante des Coronavirus genauso weitergehen.

Neil Ferguson vom Imperial College London ist Mitglied der Expertengruppe „New and Emerging Respiratory Virus Threats Advisory Group“ (Nervtag), die die Regierung berät. Über seine Forschungsergebnisse zum neuen Virus sagt er: „Es gibt einen Anhaltspunkt, dass es eine höhere Neigung hat, Kinder zu infizieren.“ Woran das liegen könnte, sei bisher nicht bekannt, werde aber mit Nachdruck untersucht. Die Daten würden jedoch für sich sprechen und entsprechende Anhaltspunkte liefern.

Mutationen würden die Art und Weise der Ansteckung beeinflussen

Fergusons Kollegin Wendy Barclay meint, dass einige der neuen Mutationen vor allem das Eindringen des Virus in unsere Zellen beeinflussen würden. Und genau diese Veränderung scheint nun die Ansteckung bei Kindern deutlich zu erhöhen. Doch keine Angst, Kinder sind damit nicht plötzlich im Fokus des Virus. Stattdessen sei die Gefahr einer Ansteckung für sie nun möglicherweise auf dem gleichen Level wie die eines erwachsenen Menschen. In welchem Alter Kinder besonders gefährdet sind, ist bisher nicht bekannt, Antworten auf diese Frage würden jedoch gesucht. Vor allem, um weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie planen zu können. Ein wichtiger Aspekt, schließlich gab Großbritanniens Premierminister Boris Johnson kürzlich bekannt, dass die Mutation des Coronavirus 70 Prozent ansteckender sei.

Du hast die Nase voll vom Virus und brauchst endlich mal wieder ein bisschen Abwechslung im Leben? In unserem Video zeigen wir dir ein paar Tipps für den neuen Corona-Alltag: 

Müssen wir Kinder also nun gesondert schützen? Nein, nicht mehr als sonst. Nach wie vor sollten Eltern auch bei ihren Kindern auf regelmäßiges Händewaschen und Abstand achten. Auch ein geeigneter Mund-Nasen-Schutz ist eine Möglichkeit, eine Pflicht besteht jedoch für Kinder erst ab einem von den Bundesländern festgelegten Alter. Welches genau, kannst du auf den jeweiligen Homepages deiner Stadt oder deines Ortes nachlesen.

Die kommende Zeit im Lockdown könnte vor allem für Familien zu einer echten Herausforderung werden. Wir haben deswegen ein paar tolle Spielideen, mit denen ihr euch die Zeit mit viel Freude vertreiben könnt:

Coronavirus: 19 Spielideen für Familien während des Lockdowns

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Getty Images/FreshSplash

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