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Auseinandersetzung

Streit schlichten: 5 Tipps, wie du einen Konflikt schnell löst

Streit schlichten

Ob im Büro, unterwegs oder zu Hause, bei Erwachsenen oder Kindern, im Familienkreis oder in der Beziehung: Streit und Diskussionen gibt es immer und überall. Sobald Menschen aufeinandertreffen – ob sie sich kennen oder nicht – brodeln Konflikte auf. Was du beachten musst, damit nicht jede kleine Auseinandersetzung sofort eskaliert, verraten wir dir hier anhand einiger Tipps zum Streitschlichten.

Manchmal ist es einfach die schlechte Laune, die Tatsache, dass Meinungen so gar nicht übereinstimmen oder etwas passiert ist, das eine oder beide Seiten aufregt: Streit entsteht aus den unterschiedlichsten Gründen. Im Prinzip ist Streiten auch hilfreich. Angestaute Emotionen werden abgelassen und wie bei einem Gewitter folgt auf ein ordentliches Donnerwetter oft wieder Sonnenschein und Ruhe. Manche Diskussionen eskalieren jedoch so sehr, dass alle Beteiligten darunter leiden und der Streit langfristige Schäden in der Beziehung zueinander verursachen könnte. In diesen festgefahrenen Fällen ist es wichtig, einen Streit zu schlichten. Ob du beteiligt bist oder als außenstehender, objektiver Mediator eingreifen willst, die folgenden Tipps helfen dabei, dass Streithähne schnell wieder Frieden schließen.

Einen Streit schlichten: Worauf es ankommt

Wenn du merkst, dass eine Partei auf stur schaltet, du den Konflikt aber beenden möchtest, musst du in die aktive Rolle schlüpfen. Auch wenn das schwerfällt, weil du dich vielleicht im Recht siehst und dir viel eher wünschen würdest, dass der andere auf dich zukommt. Sind jedoch beide Seiten durch den Streit beleidigt und bleiben stur, dann wird sich die Situation nur weiter verkomplizieren und festfahren. Möchtest du den Streit beilegen, solltest du daher folgende Tipps beherzigen.

#1 Zeit zum Verschnaufen geben

Manche Streits lassen sich nicht auf Anhieb beilegen. Sind die Gefühle also gerade erst hochgekocht und alle Beteiligten schweigen sich wütend an, dann ist es Zeit, die Situation erstmal aufzulösen. Damit leitest du die erste Deeskalation ein, denn haben sich erstmal alle beruhigt, lassen sich Streitpunkte nochmal objektiver betrachten.

#2 Auf den anderen zugehen

Das ist wohl der schwierigste Punkt, doch willst du, dass ein Streit endlich aufhört, dann solltest du den ersten Schritt in diese Richtung machen und das Gespräch suchen. Der Klügere muss eben manchmal nachgeben und klug heißt in dem Fall: derjenige, der negative Gefühle nicht mehr ewig mit sich herumtragen möchte.

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#3 Höflich um Erklärungen bitten

Streitereien entstehen oft durch Vorwürfe und Missverständnisse, die aus Sturheit nicht geklärt werden. Genau das ist jedoch essenziell! Zum einen ist es wichtig, dass du der anderen Person in Ruhe erklärst, was genau dich sauer gemacht hat.

Aufgepasst: Hier kommt es auch darauf an, wie du deinen Frust vermittelst. Beschuldigst du die andere Person durchgehend mit Sätzen, die mit „Du” anfangen, am besten noch gepaart mit Wörtern wie „andauernd”, „ständig” oder „nie”, dann befeuerst du den Streit wahrscheinlich direkt wieder. Solche fatalen Aussagen solltest du bewusst abschwächen und auch hinterfragen, ob sie denn wirklich die Realität widerspiegeln. Besser ist es, in der „Ich”-Form zu sprechen und so deine Sichtweise und Gefühle zu erklären.

Zum anderen solltest du auch die andere Person fragen, wie sie die Situation sieht und dir auch Verhaltensweisen erklären lassen, die sie vielleicht verletzt haben, bzw. die du nicht nachvollziehen kannst.

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#4 Verständnis zeigen & eigene Fehler eingestehen

Um wieder auf einen Nenner zu kommen oder sich zumindest anzunähern, ist es hilfreich, wenn du Empathie aufbringst und versuchst, die Sichtweise des anderen zu verstehen. Auch darfst du nicht vergessen, dass an einem Streit immer zwei beteiligt sind. Eine gewisse Mitschuld trägt man also auch. Gestehst du diese ein, dann sorgt das in der Regel auch bei der anderen Streitpartei dafür, dass sie nicht mehr bloß auf Konfrontation aus ist und bestenfalls ebenso eine Teilschuld eingesteht.

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#5 Entschuldigungen annehmen & selbst entschuldigen

„Sorry seems to be the hardest word” – ja, entschuldigen und diese andersrum auch anzunehmen, ist nicht immer einfach, aber das Wichtigste, um einen Streit beizulegen. Solltet ihr an dem Punkt angekommen sein, an dem ihr beide Schuldeingeständnisse gemacht habt und die Sicht des anderen auch versteht, dann besiegelt eine ehrliche Entschuldigung den Frieden. Das mag nochmal Überwindung kosten, aber das Gefühl, wenn man im Anschluss endlich wieder normal miteinander reden und vielleicht sogar lachen kann, ist es das doch allemal wert!

Hörtipp: In unserem desired-Podcast haben wir uns darüber Gedanken gemacht, wie viele Kompromisse man in einer Beziehung wirklich eingehen muss, um Ärger zu vermeiden:

Streit mit Kollegen, Familienstreit, Streit unter Kindern oder Beziehungsstreits, all diese Konflikte lassen sich, wie du siehst, im Prinzip mit denselben Methoden schlichten. Wichtig ist immer, nicht aus verletzten Gefühlen heraus zu handeln und mit Beschuldigungen um sich zu werfen, sondern sachlich und mit dem Willen, einen Streit zu beenden, an die Situation heranzugehen. So schaffst du es langfristig am besten, Konflikte zu lösen und wieder Harmonie einkehren zu lassen.

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Bildquelle: Getty Images/fizkes

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