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Allergien: Herbstkinder besonders gefährdet

Finnische Studie

Allergien: Herbstkinder besonders gefährdet

Im Herbst geborene Kinder leiden überdurchschnittlich oft an Allergien. Das zeigt eine Studie der finnischen Universität Oulu. Rund 6000 Kinder wurden für die Studie untersucht.

Eine Studie der finnischen Universität Oulu zeigt einen Zusammenhang zwischen Zeugungszeitpunkt und Allergierisiko von Kindern. Zehn Prozent der zwischen Oktober und November geborenen Kinder, die für die Studie untersucht wurden, litten unter Allergien, wie myAllergo, ein Allergienetzwerk der deutschen Allergieakademie, mitteilte. Dies ist ein deutlich höherer Wert als bei im Sommer geborenen Kindern. Die untersuchten Herbstkinder zeigten vor allem Allergien gegen Milch und Eier.

Allergien
Eine finnische Studie zeigt: Herbstkinder sind besonders häufig von Allergien betroffen

Allergiereize in der 11. Schwangerschaftswoche möglicherwiese Schuld an Allergien

Über die Ursachen für die vermehrt auftretenden Allergien bei Herbstkindern können die Forscher bislang nur spekulieren. Vermutet wird dass die erhöhte Anzahl der Allergiereize in der elften Schwangerschaftswoche – welche bei Herbstkindern in den April oder Mai fällt – Schuld an der erhöhten Zahl der Allergiekinder ist. Die Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Fötus in einem sehr wichtigen Entwicklungsstadium, während die Mütter einer hohen Konzentration an Allergenen ausgesetzt sind.

Ein Zusammenhang zwischen der Konzentration der Allergene und der Allergiegefährdung von Kindern konnte jedoch noch nicht eindeutig bewiesen werden. Grundsätzlich rät die Allergieakademie dazu, für eine schadstofffreie Umgebung zu sorgen. Schimmel und feuchte Stellen an den Wänden sollten vermieden werden, bei Lacken und Farben sollten lösungsmittelarme Varianten bevorzugt werden.

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