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Babypod: Musikförderung für das ungeborene Kind

Übertrieben?

Babypod: Musikförderung für das ungeborene Kind

Musik soll schon bei Babys die Sprachentwicklung fördern und auch sonst höchst positive Effekte haben. Doch statt dem ungeborenen Kind die musikalischen Klänge von außen vorzuspielen, geht ein neues Schwangerschafts-Gadget im wahrsten Sinne des Wortes einen Schritt weiter: Der Babypod wird in die Scheide eingeführt und spielt dem Fötus im Mutterleib Musik vor.

Schon seit die positiven Effekte klassischer Musik auf die Babyentwicklung bekannt sind, beschallen werdende Mütter ihre Babykugel mit Mozart und Co. Dass die Musik sich dabei jedoch erst einmal durch Bauchdecke, Fettschicht und Gebärmutter kämpfen muss, fanden spanische Gynäkologen so kontraproduktiv, dass sie einen Lautsprecher entwickelten, der die Musik direkt zum Baby in den Mutterleib bringt.

Lautsprecher von außen sind mit dem Babypod passé!
Lautsprecher von außen sind mit dem Babypod passé!

Der Babypod ist ein runder, rosafarbener Lautsprecher, den die werdende Mutter – ähnlich einem Tampon – in die Vagina einführt. Per App wird gesteuert, was das Baby zu hören bekommt, mit einem Satz Kopfhörer kann auch die Schwangere mithören. Der Babypod soll absolut hygienisch und einfach zu reinigen sein und verzichtet auch auf Strahlung, Bluetooth oder irgendwelche anderen bösen Dinge, die einem Fötus schaden könnten. Die Lautstärke, so die Entwickler, soll nicht höher als ein Flüstern sein.

Babypod: Übertriebene Förderung oder gute Idee?

Der Babypod bringt die Musik zum Fötus
Der Babypod bringt die Musik zum Fötus

Dass werdende Eltern ihre Kinder immer früher fördern und ihnen so bestmögliche Chancen im weiteren Leben ermöglichen wollen, zeichnet sich schon seit einigen Jahren ab. Musikalische Frühförderung, Babyschwimmen, Zeichensprache oder bilinguale Kitas – der Terminkalender ist schon bei Säuglingen oft voll. Doch geht die Musikbeschallung in der Gebärmutter nicht einen Schritt zu weit? Die spanischen Erfinder des Babypods sind sich sicher, dass ihr Gerät die Artikulation fördert und – bei einer Verwendung von zehn bis zwanzig Minuten täglich – die Neuronen im Hirnstamm anregt, sodass schon im Mutterleib erste Lernerfolge erzielt werden. Ab der 16. Schwangerschaftswoche kann der iPod für Föten verwendet werden. In Tests beobachteten die Entwickler, dass ein Baby, das mit dem Babypod musikalisch beschallt wird, auf die Musik reagiert, zappelt, Mund und Zunge bewegt.

Der Babypod (für 150 Euro erhältlich) sorgt dafür, dass ungeborene Kinder bereits mit einer frühen Art der Kommunikation auf die Musik reagieren, die ihnen vorgespielt wird. Fragt sich nur, ob sie wirklich tanzen oder ihre Eltern fragen wollen, was der Krach denn soll...

Bildquellen: iStock/evgenyatamanenko, Babypod/Hersteller

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