Kinder spielen gerne in Gemeinschaft

Kleinkindkalender

Dein Kleinkind mit 27-28 Monaten

Dein Kind hat jetzt einen beinahe unzähmbaren Bewegungsdrang. Es will fühlen, erleben und toben und das am Liebsten draußen und mit anderen Kindern. Für Dich bedeutet dies, dass Du vielleicht öfter nach draußen musst, als Du eigentlich möchtest. Aber frische Luft und vor allem der Kontakt mit Altersgenossen sind jetzt besonders wichtig für Dein Kind. Es lernt den Umgang mit anderen Kindern und vor allem das Teilen wird nun zu einer wichtigen Lektion, die Deinem Kind sicherlich nicht leicht fallen wird.

Das Abenteuer wartet außerhalb der Wohnung

Draußen spielen

Die Welt findet nicht nur im Wohnzimmer statt. Interessant ist jetzt die Umwelt mit all ihren Reizen. Wo sonst kann man ungestört klettern, schaukeln, rutschen, schreien und toben? Wie schön fühlt es sich an, wenn man barfuss im Sand laufen kann? Wenn der Wind einem übers Gesicht streicht? Wenn man Steine ins Wasser wirft? Für eine gesunde Entwicklung ist der Kontakt zur Natur sehr wichtig und sei es nur in Form eines künstlich angelegten Spielplatzes. Die Außenwelt ist nicht nur spannender, sie fördert auch das kindliche Immunsystem und gibt dem Kind die Gelegenheit sich vollständig auszutoben. Dein Kind wird im Dreck spielen, sich schmutzig machen und kann so laut sein, wie es möchte. Es wird Tiere beobachten, Löcher graben, unter Steine schauen und so viel Neues entdecken. Damit es keinen unnötigen Ärger gibt, ziehe Dein Kind spielgerecht an. Alte Kleidung, die auch mal Löcher bekommen kann und Pullis, die auch mal schmutzig werden können sind hier die richtige Ausrüstung. In Designerklamotten lässt sich die Welt nur schwer entdecken.

Wenn der Spielplatz dich langweilt, versuche doch einfach mit „Leidensgenossen“ also anderen Eltern ins Gespräch zu kommen, denn gemeinsam lässt sich so manch langweiliger Nachmittag besser ertragen. Außerdem sind andere Eltern gute Seelsorger und manchmal sogar Berater. Natürlich muss nicht alles stimmen, was sie erzählen, aber anhören und darüber nachdenken kann schließlich nicht schaden. Und wer weiß: Vielleicht entwickelt sich eine gute Freundschaft aus der Spielplatzbekanntschaft.

Unterstützung erforderlich

Blöde Windel

Zwischen zwei und zweieinhalb Jahren können die meisten Kinder ihren Schließmuskel kontrollieren. Das heißt, dass Dein Kind langsam merkt, wann und ob es aufs Töpfchen muss. Es ist hilfreich, wenn die Toilettenerziehung zu einem ruhigen Zeitpunkt geschieht und Dein Kind auch wirklich aufs Töpfchen möchte. Dein Kind möchte jetzt seine eigenen Entscheidungen treffen und wenn der Wille da ist, werden die besten Erfolge erzielt. Unterstützen kannst Du Dein Kind, indem Du ihm Kleidung anziehst, die sich auch schnell wieder ausziehen lässt.

Ein großes Aufsehen sollte um die Töpfchen-Geschichte jedenfalls nicht gemacht werden. Zu schnell kann Dein Kind sich unter Druck gesetzt fühlen oder völlig verweigern. Das kann sogar bei zu viel Lob passieren. Rückschläge kann es auch geben, wenn Dein Kind einen Umzug mitmacht, ein Geschwisterchen geboren wird oder sonstigen stressigen Situationen ausgesetzt wird. Dennoch kann ungefähr die Hälfte der Kinder bereits im Alter von drei Jahren das Töpfchen zuverlässig benutzen.

Rot – Gelb – Grün

Verkehrserziehung

So früh wie möglich sollten Kinder an den Straßenverkehr gewöhnt und auf Gefahren hingewiesen werden. Ein Kleinkind ist nicht höher als die Motorhaube eines durchschnittlichen Autos, sodass es besonders schnell übersehen werden kann. Kleinkinder können die Geschwindigkeit eines Autos einfach noch nicht einschätzen und sind sich der Gefahren nicht bewusst, die von dem Gefährt ausgehen. Deshalb solltest Du so früh wie möglich vormachen, wie man sich im Straßenverkehr richtig verhält. Bei Rot stehen, bei Grün gehen und läuft man dann über die Straße, schaut man links und rechts. Ohne einen Erwachsenen bleibt man am Straßenrand stehen. Wenn andere Leute sich nicht an die Verkehrsregeln halten, sage das Deinem Kind ruhig. „Die Frau macht das nicht richtig. Schau, wir bleiben hier stehen und warten auf das grüne Männchen und da ist es schon.“ Obwohl das Kind Dich und andere nachahmt, musst Du immer auf der Hut sein, denn es kann sich jederzeit losreißen, weil es etwas Spannendes auf der anderen Straßenseite sieht und schon sind alle Regeln vergessen. Es ist längst noch nicht zuverlässig genug, um alleine im Straßenverkehr zurechtzukommen.

Spielen in der Gemeinschaft

Teilen lernen

Damit Kinder nicht zu kleinen Egoisten werden, müsse sie lernen zu teilen. Für ein Kleinkind ist Teilen allerdings unheimlich schwierig, denn das bedeutet etwas abzugeben, was ihnen lieb und teuer ist. Für Erwachsene hat eine Schaukel einen ganz anderen Wert als für ein Kleinkind. Deshalb stoßen die meisten Kinder auch auf unser Unverständnis, wenn es wegen Spielzeug oder Spielgeräten Streit gibt.

Gibt man als Kleinkind ein Spielzeug aus der Hand, hat man keine Garantie es auch wieder zurück zu bekommen. Außerdem weiß Dein Kind auch nicht, was der andere mit dem Spielzeug macht. Und wenn dann auch noch jemand das Spielzeug erhalten soll, den man gar nicht mag, wird die Situation noch viel heikler. Welcher Erwachsene gibt schon freiwillig Sachen weg, die ihm wichtig sind? Und an wen verleiht man wichtige Gegenstände, wenn man die Person eigentlich weder mag noch ihr vertraut?

Dieses Opfer verlangst Du von Deinem Kind, wenn Du es aufforderst zu teilen. Natürlich muss Dein Kind trotzdem lernen bestimmte Dinge auch anderen Kindern zu Verfügung zu stellen, aber Teilen kostet viel Überwindung und sollte langsam trainiert werden. Dein Kind muss auch nicht ständig seine geliebten Sachen hergeben. Ganz persönliche Gegenstände, wie der Lieblingsteddy oder die Kuscheldecke, gehören allein Deinem Kind. Respektiere, dass Dein Kind persönliche Dinge nicht teilen möchte und muss.


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