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Fruchtbarkeit steigern

Phytotherapie

Phytotherapie

Viele Paare versuchen vergeblich, ein Kind zu bekommen, obwohl schulmedizinisch gesehen keine Unfruchtbarkeit vorliegt. Wenn auch Du auf natürlichem Wege schwanger werden möchtest, kann Dir die Phytotherapie dabei helfen. Denn durch bestimmte Heilpflanzen stabilisierst Du auf natürliche Weise Deinen Zyklus und förderst so Deine Fruchtbarkeit.

Wie kann die Phytotherapie beim Kinderwunsch helfen?

Bei vielen Paaren, die sich Kinder wünschen, klappt es oft nicht auf Anhieb mit der Schwangerschaft, obwohl die Schulmedizin keine Unfruchtbarkeit feststellen konnte. Schätzungen zufolge hat hierzulande mittlerweile jedes siebte Paar ungewollt keine Kinder. Trotz ihres Kinderwunsches wollen die meisten Paare nicht gleich zu künstlichen Mitteln wie einer In-vitro-Fertilisation greifen. Hier kann die Phytotherapie – besser bekannt als Pflanzenheilkunde – Abhilfe schaffen. Die Phytotherapie gehört zu den ältesten medizinischen Therapien überhaupt und kann Dir dabei helfen, durch die Unterstützung von Heilpflanzen auf natürlichem Wege schwanger zu werden, denn die Pflanzenwelt hält viele Präparate bereit, die sich positiv auf Deine Fruchtbarkeit auswirken. In erster Linie handelt es sich dabei um Heilpflanzen mit hormonregulierender Wirkung, die Zyklusstörungen entgegenwirken. Sie sorgen für einen ausgeglichenen Östrogen- oder Progesteronspiegel und fördern damit die Stabilität Deines Zyklus.

Phytotherapie: Frau mit Teetasse
Die Phytotherapie kann Dir dabei helfen, auf natürliche Weise schwanger zu werden.

Mönchspfeffer in der Phytotherapie

Ein in der beim Kinderwunsch angewandten Phytotherapie beliebtes Mittel ist Mönchspfeffer. Dabei handelt es sich um eine in Asien und in mediterranen Ländern wachsende Pflanzenart, die sich ausgleichend auf den weiblichen Hormonhaushalt auswirkt, obwohl sie keine eigenen Phyto-Hormone enthält. Ihre Wirksamkeit ist durch klinische Studien belegt. Gerade, wenn die zweite Zyklushälfte bei Dir aufgrund einer Gelbkörperschwäche besonders kurz ist, eignet sich die Einnahme von Mönchspfeffer, um Deinen Zyklus zu stabilisieren. Denn die Pflanze kurbelt die Produktion des Gelbkörperhormons in den Eierstöcken an, welche eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen regelmäßigen Zyklus und damit auch für Deine Fruchtbarkeit ist. Zudem senkt Mönchspfeffer hohe Prolaktinwerte, welche eine Schwangerschaft verhindern können. Wichtig ist, dass Du diese in der Phytotherapie besonders beliebte Pflanze nicht als Tee, sondern immer in Form von Tabletten einnimmst, da die Wirkstoffe aus dem Mönchspfeffer schlecht löslich sind. Wenn Du zu der Pflanze greifst, solltest Du jedoch einige Dinge beachten. Halte Dich auf alle Fälle an die Dosierungsempfehlungen Deines Gynäkologen, denn bei einer Überdosierung kann Mönchspfeffer zu Nebenwirkungen wie psychischen Beschwerden und sexueller Unlust führen. Aufgrund seiner dopainergen Wirkung solltest Du Mönchspfeffer zudem nicht bei hormonabhängigen Erkrankungen wie zum Beispiel Brust-, Gebärmutter- oder Eierstockkrebs oder der Gebärmuttererkrankung Endometriose einnehmen. Auch wenn Du bereits schwanger bist oder stillst, ist von der Einnahme der Tabletten dringend abzuraten.

Himbeerblätter in der Phytotherapie

Auch Himbeerblätter sind in der Phytotherapie sehr beliebt. Sie enthalten einen Wirkstoff, der dazu führt, dass Deine Gebärmutter und Dein Muttermund lockerer werden.
Die Entspannung der Gebärmuttermuskulatur hat eine verbesserte Durchblutung zur Folge, welche wiederum zu einem besseren Aufbau der Gebärmutterschleimhaut führt und somit Deine Chance auf eine Schwangerschaft deutlich erhöht. Der Himbeerblättertee ist jedoch nicht nur wertvoll, wenn Du schwanger werden möchtest, sondern auch, wenn Du bereits im fortgeschrittenem Stadium schwanger bist. Wichtig ist allerdings, dass Du den Tee in der ersten Zyklushälfte einnimmst. In der zweiten Hälfte Deines Zyklus und in der frühen Phase einer Schwangerschaft hingegen solltest Du dieses Mittel aus der Phytotherapie unbedingt meiden, da Himbeerblätter unter Umständen zu einem Abort führen können.

Frauenmantel in der Phytotherapie

Während die Wirksamkeit der in der Phytotherapie verwendeten Pflanzen wie Mönchspfeffer oder Himbeerblätter wissenschaftlich belegt ist, gibt es für die Wirksamkeit von Frauenmantel keine klinischen Studien. Trotzdem gilt diese Pflanze – wie der Namen schon andeutet – seit Jahrhunderten als traditionelles Arzneimittel gegen jegliche Beschwerden von Frauen. Es wird vermutet, dass Frauenmantel progesteronartige Substanzen aufweist. In der Phytotherapie wird der Pflanze daher ebenfalls eine zyklusregulierende Wirkung zugesprochen. Wenn Du Dir ein Kind wünschst, kannst Du ruhigen Gewissens zu Frauenmantel greifen, da die Pflanze im Gegensatz zu Mönchspfeffer keine Nebenwirkungen hat.

Phytotherapie und Schwangerschaft

Zwar hält die Phytotherapie viele Pflanzen bereit, die Deinen Wunsch, schwanger zu werden, unterstützen können, aber es gibt auch einige Kräuter, die Du lieber meiden solltest. Dies gilt vor allem für die zweite Zyklushälfte und für die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Die Pflanzen beziehungsweise Kräuter Rosmarin, Beifuss, Thuja, Thymian, Wermut und Salbei enthalten das Nervengift Thijon, das in größeren Mengen zu Schwindel, Verwirrtheit und epileptischen Anfällen führen kann. Bei einer Schwangerschaft kann das Gift zudem abtreibend wirken. Daher solltest Du auf diese Pflanzen in konzentrierter Form wie zum Beispiel in Ölen oder Tinkturen in Deiner zweiten Zyklushälfte unbedingt verzichten. Ebenfalls vermeiden solltest Du die Einnahme von Petersilie, denn in der Phytotherapie früherer Zeiten wurde dieses Kraut als Abtreibungsmittel eingesetzt. Generell empfiehlt es sich, mit Deinem Arzt zu sprechen, bevor Du zu einem pflanzlichen Mittel greifst, um Dir Deinen Kinderwunsch zu erfüllen.

Wenn Du Dir ein Kind wünschst, aber es bisher noch nicht mit der Schwangerschaft geklappt hat, kann Dir die Phytotherapie helfen. Mit natürlichen Heilpflanzen wie zum Beispiel Mönchspfeffer, Himbeerblättern und Frauenmantel kannst Du Deinen Zyklus regulieren und somit Deine Fruchtbarkeit unterstützen. Bevor Du mit einer Phytotherapie beginnst, solltest Du aber Rücksprache mit Deinem Arzt halten, da die Pflanzen bei falscher Dosierung oder Anwendung zu Nebenwirkungen führen können.

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