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Mutig und schön

Mütter zeigen ihren Körper kurz nach der Geburt

Mütter zeigen ihren Körper kurz nach der Geburt

Sagen wirs doch mal ganz direkt: Uns allen geht uns doch dieser Hype um den sogenannten „After-Baby-Body“ extrem auf den Geist. Und nicht nur das: Die ständigen Storys á la „So toll sieht Promi XY direkt nach der Geburt schon wieder aus!“ machen Müttern, deren Körper sich nicht im Nu von den Strapazen der Schwangerschaft erholt, ein schlechtes Gewissen. Es wird also Zeit, mal zu zeigen, wie ein ganz „normaler“ Mama-Körper direkt nach der Geburt aussehen kann.

Wir stellen euch 4 mutige Frauen vor, die beweisen, dass man auch stolz auf hängende Haut, Schwangerschaftsstreifen und Co. sein kann und dass der Druck, möglichst schnell wieder fit zu werden, doch irgendwie Banane ist.

„Mein Körper musste sich extrem dehnen“

Die Amerikanerin Ruth Lee findet, dass Mamis auf ihren Körper nach der Schwangerschaft stolz sein sollten und postet deshalb regelmäßig Fotos davon auf Instagram, um anderen Müttern Mut zu machen.

Auf diesem Bild ist links ihr Bauch sechs Tage nach der Entbindung zu sehen. Die Kaiserschnittnarbe sowie die Schwangerschaftsstreifen sind noch frisch, auch die Linea Nigra ist noch gut zu erkennen. Rechts hat sie die Entwicklung nach acht Monaten dokumentiert. „Mein Baby wurde groß und stark und mein Körper musste sich extrem dehnen, um sie zu beherbergen. Im dritten Trimester wurden die Dehnungsstreifen auf meinem Bauch, Oberschenkeln und Po immer größer“, erinnert sie sich. Doch Ruth ist froh darüber, denn nachdem sie zuvor eine Fehlgeburt erlitten hatte, weiß sie, dass sie die Nachteile der Schwangerschaft gerne in Kauf genommen hat, um ihr Töchterchen gesund auf die Welt zu bringen. „Heute sehe ich meine Streifen und sie erinnern mich daran, dass mein wunderschönes, perfektes Baby 39 Wochen und sechs Tage in mir heranwachsen konnte.“

Nach der Geburt können sich Mütter, die sich erst an ihren neuen Körper gewöhnen müssen, auch Hilfe bei ihrer Hebamme suchen. Diese können aus vielen Jahren Erfahrung schöpfen und unsicheren Müttern gute Ratschläge geben. Das folgende Video zeigt einige dieser Hebammen-Tipps.

„Vor 23 Stunden trug ich noch Leben in mir“

Auch Sakura Bloom zeigt stolz, wie ihr Körper kurz nach der Schwangerschaft aussieht. Ihr Bauch ist noch kugelrund, sie trägt eine Windel für Erwachsene, ihr Baby liegt in einem Tragetuch an ihrer Brust. „So sieht man 24 Stunden nach der Geburt aus“, erzählt sie auf Facebook. „Vor 23 Stunden trug ich noch Leben in mir und vor 24 Stunden bin ich aufgeplatzt und habe diesem Leben erlaubt, durch mich hindurch und in meine wartenden Hände zu wandern.“ Für sie stellt das intime Bild eine Gelegenheit dar, anderen Mamis ihren Respekt zu zollen: „Ich verneige mich vor unserer Stärke als Menschen, Frauen und Mütter.“

„Mein Uterus und Bauch werden nie wieder dieselben sein“

Die fünffache Mutter January Harshe hat der Thematik sogar einen ganzen Instagram-Account namens „takebackpostpartum“ gewidmet. Darauf postet sie regelmäßig Bilder und Gedanken, die das Leben einer Mutter realistisch darstellen. Auf dem folgenden Bild ist ihr Körper sieben Tage nach der Geburt ihres fünften Kindes zu sehen. Darauf zu erkennen ist, dass es völlig normal ist, wenn der Bauch auch einige Tage nach der Geburt noch ein bisschen schwanger aussieht. „Mein Uterus und Bauch werden womöglich niemals wieder dieselben sein“, erzählt January. „Aber das sollten sie auch nicht, nach der Reise, die sie mitgemacht haben und den Geschichten, die sie erzählen können. Ein Geschenk, das vielen Frauen verwehrt bleibt. Auf jede Frau, die sich über ihre Dehnungsstreifen beschwert, kommt eine Frau, die ohne mit der Wimper zu zucken mit ihr tauschen würden, wenn sie dafür ein gesundes Kind austragen könnten.“ Weise und wahre Worte, oder?

„Es macht mich ein bisschen nervös“

Auch Promi-Mama Hilaria Baldwin, die mit Hollywood-Schauspieler Alec Baldwin verheiratet ist, zeigt schon 24 Stunden nach der Geburt ihres Sohns Leonardo, wie der Körper einer frischgebackenen Mutter aussehen kann. Auch wenn sie das ehrliche Pic einiges an Überwindung kostete, hält die dreifache Mutter es für besonders wichtig, das Thema „After-Baby-Body“ realistisch darzustellen: „Es macht mich ein bisschen nervös, so etwas wie das hier zu machen“, erklärt sie auf Instagram, „aber ich finde, dass ich im Zeitalter von so schlimmem Bodyshaming meinen Beitrag dazu leisten kann, das Bild eines echten Körpers zu normalisieren und ein gesundes Selbstbewusstsein unterstützen kann.“

Was hältst du von den ehrlichen Bildern dieser Mütter? Findest du, dass sie ein realistisches Bild von Frauenkörpern nach der Schwangerschaft vermitteln? Sag uns deine Meinung in den Kommentaren.

Bildquelle: iStock.com/SbytovaMN, Instagram.com/takebackpostpartum

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