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Post partum

Kaiserschnitt: 6 direkte Folgen & Spätfolgen, die du kennen solltest

Einen Kaiserschnitt sehen viele als bequeme Alternative zur natürlichen Geburt an. Doch ist das wirklich so? Nicht ganz. Tatsächlich hat diese Art der Geburt einige Folgen, die zum Teil gravierend sein können und über die du vorab Bescheid wissen solltest.

Das soll dich natürlich nicht in Panik versetzen, aber dir ein realistisches Bild darüber geben, dass ein Kaiserschnitt ebenso wie eine vaginale Geburt ein Kraftakt für deinen Körper sein kann. Am Ende lohnt es sich natürlich, wenn man sein Baby in den Armen hält, dennoch ist es nur fair gegenüber jeder Schwangeren, sie auch über mögliche gesundheitliche Folgen aufzuklären. Doch keine Sorge. Viele von ihnen vergehen nach der Geburt mit der Zeit.

Welche Dinge dich noch nach der Schwangerschaft erwarten können, erklären wir dir hier im Video:

Das sind die Folgen und Spätfolgen eines Kaiserschnitts

1. Nach der Geburt könntest du Zitter-Anfälle bekommen

Auf die Spinalanästhesie, die du vor der Geburt bekommst, könntest du mit einem großen Zitteranfall reagieren.

2. Das Laufen wird schmerzhaft

Wie nach jedem größeren chirurgischen Eingriff ist der Körper auch nach einem Kaiserschnitt geschwächt. Zudem schmerzt die Wundheilung der großen Narbe am Bauch natürlich. Darum wird dir das Laufen in der ersten Zeit nach der Geburt wahrscheinlich weh tun.

3. Der Sex wird einige Zeit unangenehm

Nicht nur bei einer vaginalen Geburt wird der Sex in der Zeit danach eher unschön. Auch bei einem Kaiserschnitt kommt der Spaß erst nach einer ganzen Weile wieder, wenn die Schmerzen am Unterbauch, gerade unter Anspannung, abgeklungen sind.

4. Es gibt Nachblutungen

Auch das ist nicht bloß der vaginalen Geburt vorenthalten. Nachblutungen sind auch bei einem Kaiserschnitt eine unangenehme, aber völlige normale Folge.

5. Die Haut am Bauch kann sich verformen

Um den Kaiserschnitt und die entstehende Narbe bildet sich eine Wölbung, die eine deutliche Delle im Bauch erkennen lässt. Bis die sich zurückbildet und der Bauch wieder flach ist, vergehen einige Monate. Eine sanfte Rückbildung in Form von Gymnastik ist eine hilfreiche Maßnahme, um deinen Körper bei der Heilung zu unterstützen.

6. Die Narbe kann dir seelisch zu schaffen machen

Auch wenn sich immer mehr Frauen bewusst für einen Kaiserschnitt entscheiden, weil sie vielleicht Angst vor der natürlichen Geburt haben, kann sich die Entscheidung noch nachträglich negativ auswirken. Warum? Weil die lange, große Narbe am Bauch viele Mütter seelisch belastet. Darum solltest du dir vorher darüber bewusst werden, dass man den Kaiserschnitt bei bestimmter Kleidung immer sehen wird.

Auch wenn sich das alles recht negativ heruntergelesen anhört, gehören gewisse Risiken und Nachwirkungen zu jeder Art von Geburt einfach dazu. Vieles davon wird, wie gesagt, mit der Zeit besser, sodass die Freude über die neue Mutterrolle am Ende überwiegen sollte. Wenn du jedoch merkst, dass dir die Kaiserschnitt-Spätfolgen wirklich zu schaffen machen, dann kannst du dir auch psychologische Unterstützung holen, um dich wieder wohler zu fühlen.

Bildquelle:

iStock/Thanongsak Sukjai

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