Karl Lagerfeld: „Ich bin nie zufrieden“

Wer hätte gedacht, dass Karl Lagerfeld sich selbst unterschätzt? Im Interview mit der „Gala“ scheint der Modedesigner aber genau das zu tun. Zumindest gesteht Karl Lagerfeld einige Schwächen.

Seit 31 Jahren arbeitet Karl Lagerfeld bereits für Chanel. Daneben hat er auch sein eigenes Label „Karl Lagerfeld“ und designt für Fendi. Man sollte daher meinen, dass Karl Lagerfeld derzeit so erfolgreich wie nie ist, doch nun gestand der Designer im neuesten Interview mit „Gala“ seine eigenen Schwächen.

Karl Lagerfeld hat einen Patensohn

Karl Lagerfeld kann anscheinend auch nicht alles

Wenn es um Karl Lagerfeld geht, ist der Presserummel immer groß. Das deutsche Modegenie besticht schließlich immer wieder mit seinen punktgenauen Aussagen. Doch neben all seinem Talent scheint auch ein Genie eben nicht alles zu können. Wie er im Interview mit „Gala“ nun erklärte, kann auch er manche Dinge nicht. „Ich selbst kann nix. Ich kann zeichnen, reden und habe ein paar Ideen. Aber ich kann nicht kochen, weiß nicht, wie man ein Bett macht, nichts. Ich brauche meine Leute“, sagte Karl Lagerfeld. Doch um seine Leute zu bezahlen, verdient der Modezar anscheinend immerhin genug. „Ich habe ja ein dezentes Einkommen mit Fendi, Chanel und Lagerfeld“, gab er Auskunft. Auch zum Umgang mit Geld hat das Designgenie eine klare Meinung: „Ich halte es für eine gesunde Aktion, Geld aus dem Fenster zu schmeißen, das belebt die Ökonomie.“ Doch auch ein Karl Lagerfeld scheint bei all seinen Berufungen nie mit sich zufrieden zu sein.

Karl Lagerfeld: Ist er mit sich unzufrieden?

Trotz seiner Erfolge hat Karl Lagerfeld für Selbstgefälligkeit jedoch nichts übrig: „Ich bin nie zufrieden, und das halte ich für sehr gesund. Selbstgefälligkeit ist furchtbar.“ Mit einem ist Karl Lagerfeld allerdings sehr zufrieden: seinem Patensohn. „Der Hudson, das ist `ne Nummer!“, erklärte er stolz und war sich auch für eine kleine Anekdote nicht zu schade: „Im Restaurant steht er auf und ruft: `Bedienung, schneller, schneller!` Zum Heulen, aber er sieht so niedlich aus, da nimmt ihm keiner übel, wenn er sich so aufführt.“ Neben der Sorge um sein Patenkind scheint Karl Lagerfeld aber vor allem ein Herz für seine Angestellten zu haben: „Ja, genau, ich habe nie das Gefühl, dass ich Angestellte habe, ich habe Mitarbeiter. Ich will niemals Chef sein und niemanden rausschmeißen. Mein Team ist immer das gleiche, einige sind seit 30 Jahren bei mir.“

Diese Einstellung könnten ruhig mehrere Chefs in der heutigen Gesellschaft haben. Dass Karl Lagerfeld nicht nur ein Herz für seinen kleinen Patensohn, sondern auch für seine Mitarbeiter hat, macht ihn nur noch sympathischer. Also Karl: Du kannst doch viel mehr, als Du manchmal denkst.

Bildquelle: Getty Images / Cooper Neill


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