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Hilfe! Was tun gegen Schweißgeruch?

Hilfe! Was tun gegen Schweißgeruch?

Gerade an warmen Tag, aber auch einfach so passiert es ganz schnell, dass sich unter den Armen Schweißflecken auf der Kleidung absetzen –  und einen richtig unangenehmen Geruch verbreiten. Was tun gegen den ätzenden Schweißgeruch?

Gerade im Sommer kann der penetrante Gestank unter den Armen, an den Füßen oder sonstigen Körperstellen, die schnell ins Schwitzen geraten, richtig unangenehm werden. Selbst nach dem Duschen – und sei es noch so ausgiebig – müssen viele von uns nur kurze Zeit warten. Selbst Deo hilft dann nicht mehr viel. Zum Glück gibt es andere Mittel und Wege, mit denen man auch gegen starken Schweißgeruch ankommen kann.

1. Spezielle Deos gegen Schweißgeruch verwenden

Wichtig ist, dass du nicht irgendein beliebiges Deo nimmst, sondern eines, dass speziell gegen Schweißgeruch hilft. Hier gibt es eine große Auswahl von Produkten, die von alkohol- und aluminiumfrei bis hin zu richtigen Schweißhemmer-Keulen reichen. Ob Deo ohne Aluminium, das als wirksamer Schweißstopper gilt, bei dir gegen den Geruch hilft, musst du jedoch ausprobieren; hier erfährst du mehr zu dem Thema. Bei starken Antitranspiranten wie diesem von Transpimed*, ist Aluminium und auch oft Alkohol enthalten. Für empfindliche Haut daher nicht unbedingt zu empfehlen.

Es gibt auch vegane Deosprays und Deocremes, die komplett auf Aluminium und Alkohol verzichten. Sie enthalten zum Beispiel Zinkoxid und Babassuöl, welche geruchsneutralisierend und antibakteriell wirken.

Deo gegen Schweißgeruch
Die veganen Deocremes von PonyHütchen gibt es zum Beispiel in verschiedenen Duftrichtungen hier auf Amazon.*

Egal, für welches Antitranspirant du dich entscheidest: Wichtig ist, dass du das Deo auf saubere, trockene Haut aufträgst. So haben Bakterien gar nicht erst die Chance, sich festzusetzen.

2. Schweißgeruch vermeiden = Schwitzen eindämmen

Damit sich ein fieser, saurer Schweißgeruch gar nicht erst breit machen kann, solltest du dafür sorgen, möglichst gar nicht erst heftige Schweißausbrüche zu bekommen. Das ist bei hohen Temperaturen oder schwülem Wetter natürlich leichter gesagt, als getan. Dennoch solltest du versuchen, so gut es geht für Abkühlung und Wind zu sorgen. Auf trockener Haut entstehen unangenehme Gerüche nämlich wesentlich schwieriger:

  • Ein offenes Fenster, ein Ventilator oder ganz altmodisch ein Fecher, Hauptsache Luft!
  • Bei starkem Schwitzen hilft es auch, ein Wechseltop in der Handtasche dabei zu haben. Achselpads (hier auf Amazon erhältlich*) können in Blusen und Co. unter die Arme geklebt werden, um Feuchtigkeit sofort aufzusaugen.
  • Auch Erfrischungstücher sind unterwegs eine gute Möglichkeit, den Schweißgeruch im Rahmen zu halten.
  • Sonst ist luftige Kleidung auch besser als hautenge, um die Haut unbemerkt atmen und transpirieren zu lassen.
  • Sport solltest du im Hochsommer bei praller Sonne dann natürlich auch lieber sein lassen.
  • Saunagänge und Wechselduschen trainieren dagegen die Schweißzellen. Bei Abkühlung schließen sich die Poren automatisch schneller.

3. Waschmittel gegen Schweißgeruch

Gerade bei Synthetik-Kleidungsstücken aus Kunstfasern setzt sich Schweißgeruch mitsamt der Schweißflecken nur zu gerne fest. Selbst frisch gewaschen bleibt der Gestank hartnäckig in den Klamotten hängen. Du kannst Schweißgeruch aus Kleidung entfernen, indem du auf spezielle Waschmittel zurückgreifst, zum Beispiel für Sportbekleidung*, die extra dafür ausgelegt ist, Schweißgeruch und -rückstände zu entfernen. Schließlich kann auch ein intensives Wäscheparfum für wohlriechende Kleidung sorgen.

Wäscheparfum gegen Schweißgeruch
Für frische Wäsche ohne Schweißgestank sorgt dieses Wäscheparfum von Lenor, das du via Amazon* kaufen kannst.

Als Hausmittel gibt es noch folgende Möglichkeiten:

  • Die Wäsche vor dem Waschen eine Stunde lang in eine Essig-Wasser-Mischung (3:1) einlegen
  • Vor dem Waschen die betroffenen Geruchsstellen anfeuchten und mit Kernseife einreiben

Nach dem Waschen sollte dann alles wieder frisch riechen. Auf diese Weise kannst du übrigens auch Schweißgeruch aus Schuhen entfernen, zumindest aus Stoffmodellen, die man in der Waschmaschine waschen kann. Sonst hilft bei Schweißgeruch an den Füßen durch muffige Schuhe auch noch das Tragen spezieller Einlegesohlen gegen Schweißfüße sowie ein Fußdeo.

4. Hausmittel gegen Schweißgeruch

Ein Hoch auf die Natur! Denn auch hier findest du einige Hausmittel, die dir gegen den Körpergeruch helfen können. Backnatron kann man als Pulver zum Beispiel auf die trockene Haut geben, um entstehende Gerüche gleich zu neutralisieren. Auch eine halbe Zitrone, die man auf die Haut tupft, kann durch ihre adstringierende, also Poren-zusammenziehende Wirkung helfen, die Schweißbildung einzudämmen. Die die Säure etwas aggressiver ist, solltest du sie jedoch nicht auf frisch rasierte Haut auftragen.

5. Die richtige Ernährung als Mittel gegen Schweißgeruch

Du bist, was du isst – und du riechst auch danach. Um Schweißgeruch nicht noch beißender zu machen, solltest du auf deine Ernährung achten und die klassischen, stinkenden Lebensmittel wie Knoblauch und Zwiebeln lieber meiden. Denn deren Geruch dünstest du beim Verdauen durch die Hautporen wieder aus.

Vorsicht auch bei Koffein: Es regt nicht nur den Kreislauf an, sondern fördert auch das Schwitzen. Deshalb solltest du den Konsum von Kaffee und Co. ebenfalls einschränken. Ein Salbeitee hier und da wirkt dagegen desinfizierend und damit gegen Schweißgeruch.

Frau trinkt Tee
Statt Kaffee lieber mal einen Salbetee! ;-)

Kleiner Exkurs: Wie entsteht der üble Schweißgeruch?

Ganz allgemein solltest du wissen, dass es schwierig ist, gegen bereits existierenden Schweißgeruch anzukämpfen. Dieser entsteht nämlich dadurch, dass sich Bakterien in warmen, feuchten Gebieten wie den Achselhöhlen breit machen und anfangen, den Schweiß zu zersetzen. Dabei entsteht das unangenehme Müffeln und wird, je mehr man schwitzt, immer schlimmer.

Wenn man darüber jetzt Deo sprüht oder versucht, das Ganze mit Babypuder oder ähnlichem trocken zu legen, dann erreicht man dadurch leider nichts. Die Produkte vermischen sich nämlich lediglich mit dem Schweiß und den Bakterien. Die Folge: Schweißgeruch trotz Deo. Deshalb lautet die Top-Devise: Schweißgeruch vermeiden und zwar solange Achseln, Füße und Co. noch trocken und sauber sind!

9 ultimative Tipps gegen starkes Schwitzen

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Hast du noch weitere Tipps gegen üblen Schweißgeruch? Oder schon mal eines der genannten Mittel erfolgreich getestet? Dann verrate uns gern deine Erfahrungen in den Kommentaren hier unter dem Artikel oder bei Facebook. Wir sind gespannt!

Bildquelle:

Unsplash/scaitlin82

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