Two Lips Vulva Maske
Nina Rölleram 12.11.2018

Tuchmasken im Spitzen-Look haben die Beauty-Welt bereits letztes Jahr erobert. Die Masken der Singapurer Marke „Two Lips“ sind jedoch nicht fürs Gesicht gedacht, sondern für den Intimbereich: Die „Blackout“-Tuchmaske soll die empfindliche Haut der Vulva insbesondere nach der Haarentfernung pflegen. Sinnloser Schnickschnack oder der Geheimtipp gegen Rasierpickel? Ich habe die erste Tuchmaske für die Vulva getestet.

Two Lips Vulva Maske

Die Tuch-Masken von Two Lips werden im Fünfer-Pack in einer schicken Box geliefert.

Ehrlich gesagt habe ich mir bisher noch nie Gedanken über die Hautpflege in meinem Intimbereich gemacht. Außer Intim-Waschgels habe ich noch nie spezielle Pflegeprodukte verwendet. Wie so ziemlich jede Frau, die sich die Schamhaare rasiert, muss ich mich jedoch hin und wieder mit Rasierpickeln herumschlagen. Also war ich gespannt, ob die mysteriöse Tuchmaske aus Singapur dieses Problem beheben kann.

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Das steckt in der Vulva-Maske

Die „Blackout“-Maske von Two Lips verspricht die Haut meiner Vulva in vier Schritten zu pflegen. Sie soll die empfindliche Haut:

  1. beruhigen
  2. entgiften
  3. aufhellen
  4. mit Feuchtigkeit versorgen

Das Ganze soll mithilfe von Aktivkohle und einem Serum geschehen, das aus schonenden Bio-Zutaten besteht. Das Serum ist zwar frei von Sulfaten, Parabenen und Alkohol, enthält aber ätherische Öle, weshalb die Tuchmaske nicht während der Schwangerschaft und des Stillens angewandt werden sollte. Auf frisch rasierter, gewaxter oder sogar gelaserter Haut kann die „Blackout“-Maske jedoch bedenkenlos aufgetragen werden.

So funktioniert das 15-Minuten-Pflegeprogramm

Vor der Anwendung soll man seinen Intimbereich lediglich waschen und trocknen. Die Tuchmaske kann sowohl auf behaarter als auch rasierter Haut angewendet werden. Ohne Haare liegt die Maske jedoch direkt auf der Haut auf und kann besser einwirken. Um zu testen, ob die Maske meine frisch enthaarte Haut länger glatt hält, habe ich sie also nach der Rasur aufgetragen.

Vulva Pflegemaske

Die Sheet-Maske erinnert aufgrund der Spitzen-Optik an Unterwäsche.

Beim Öffnen der Verpackung musste ich lachen: Heraus kam eine zweischichtige Tuchmaske mit zwei riesigen Schamlippen, die nur so vor Serum triefte. Belustigt platzierte ich die Maske so, dass die äußeren Schamlippen, der Schamhügel und die Innenseiten der Oberschenkel komplett bedeckt waren. Die Seite mit der weißen Spitzenschicht kommt nach oben und existiert wohl hauptsächlich aus ästhetischen Gründen.

Breitbeinig, wie ich mit der Tuchmaske im Schritt für 15 Minuten auf dem Sofa lag, kam ich mir jedoch nicht sonderlich sexy, sondern ziemlich albern vor. Währenddessen spürte ich auf jeden Fall kein Brennen, obwohl meine Haut ziemlich empfindlich ist. Das Serum scheint also tatsächlich sehr hautschonend zu sein.

Tipp: Bei kälteren Temperaturen bekommt man durch die Nässe der Tuchmaske erst mal einen ziemlichen Kälteschock verpasst. Das fühlt sich in den ersten paar Sekunden zwar nicht sehr entspannend an, soll aber laut Verpackungshinweisen die frisch enthaarte Haut zusätzlich beruhigen. Wer jedoch kälteempfindlich ist, sollte die Maske vorher lieber anwärmen.

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Hat es sich gelohnt?

„Two Lips“ empfiehlt, die Tuchmaske an fünf aufeinanderfolgenden Tagen anzuwenden. Die Vulva-Masken werden daher auch in 5er-Packs angeboten, für das inklusive internationalem Versand aus Singapur umgerechnet etwa 100 Euro fällig werden (derzeit komplett ausverkauft, aber bald wieder verfügbar). Nicht gerade wenig für ein Produkt, von dem ich bisher gar nicht wusste, das ich es brauche.

Nach fünf Tagen intensiver Vulva-Pflege kann ich jedoch bestätigen, dass die „Blackout“-Maske von Two Lips irritierte Haut tatsächlich beruhigt und Rasierpickel mildert. Besonders lang anhaltend ist die Wirkung aber leider nicht: Nach ein paar Tagen ist von der Pflegewirkung nichts mehr zu spüren.

Da ich mir diesen Luxus nicht regelmäßig gönnen kann, versuch ich es in Zukunft lieber mit diesem DIY-Tipp:

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Aufgrund des stolzen Preises würde ich die Vulva-Masken vor allem Frauen empfehlen, die für ein besonderes Date oder gar ein Nackt-Fotoshooting mit einem makellosen Intimbereich glänzen wollen – oder allen anderen, die es einfach mal probieren wollen. Denn mir haben die Vulva-Masken vor allem eins gebracht: Spaß. Man kann wunderbar über sich selbst lachen, während man mit einer Maske im Schritt Serien schaut. Für Freundinnen, die sehr intim miteinander sind, sicherlich auch eine witzige Idee für einen Wellness-Abend.

Die „Blackout“-Maske von Two Lips hat mich zwar erheitert, etwas geärgert habe ich mich jedoch über den unnötigen Müll: Die weiße Schicht aus Spitzenstoff mag zwar hübsch aussehen, ist aber eigentlich sinnlos. Wenn du weniger Müll produzieren willst, solltest du lieber auf diese nachhaltigen Beauty-Labels setzen. Hast du noch einen anderen Tipp, wie man eine glatte Haut im Intimbereich bekommt? Verrate ihn uns in den Kommentaren!

Bildquelle:

Two Lips, desired

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