Mandelöl Haut
Christina Tobiasam 19.10.2018

Hast du schon einmal einen Blick auf die Inhaltsstoffe deiner liebsten Bodylotion geworfen? Viele Cremes enthalten Mandelöl – und das nicht ohne Grund, denn das Öl der süßen Mandel ist ein wahres Wundermittel für schöne Haut und geschmeidige Haare! Doch, was kann das Öl genau und wie wendet man es an?

Mandelöl steckt voller guter Inhaltsstoffe

Mandelöl ist besonders reich an Vitamin A, E, B und D, beinhaltet Kalium, Magnesium und Kalzium und hat einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren. Ölsäure ist mit 86 Prozent die häufigste, ungesättigte Fettsäure im Mandelöl, dringt bis in die Tiefen der Haut ein und erzeugt ein weiches Hautgefühl. Linolsäure ist mit etwa 19 Prozent vertreten und schützt die Haut vor UV-Strahlungen, spendet Feuchtigkeit und beruhigt die Haut. Palmitinsäure ist eine gesättigte Fettsäure im Mandelöl und unterstützt die Hautbarriere beim Schutz vor äußeren Einflüssen. Noch dazu ist das Öl sehr säurearm und somit eine milde Wohltat für die Haut.

Außerdem wird Mandelöl – im Gegensatz zu Kokosöl – bei Raumtemperatur nicht fest. Bedeutet also, dass es sich einfacher als Haar- oder Gesichtsmaske anwenden lässt. Es soll gegen Falten und Cellulite wirken, zur Verbesserung des Teints und des Hautbildes beitragen und ist zudem ein relativ günstiges Beauty-Öl. Es kostet circa 15 Euro pro 200 ml.

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Gibt es irgendetwas zu beachten?

Ja! Ganz wichtig bei der Verwendung von Mandelöl ist, dass du das Öl der süßen Mandel nicht mit dem Öl der Bittermandel verwechselst. Das klassische Öl aus der süßen Mandel wird meist in Cremes und Pflegeprodukten verwendet, während das Bittermandelöl* vor allem als ätherisches Öl bekannt ist. Letzteres sollte niemals unverdünnt Verwendung finden, da es giftig wirken kann. Das „gute“ Mandelöl riecht leicht süßlich, kann kalt oder warm gepresst werden, ist dünnflüssig, klar sowie leicht gelblich. Es wird als reines Öl meist in dunklen Flaschen aufbewahrt, damit Inhaltsstoffe nicht durch Lichteinwirkungen verloren gehen.

So pflegt das Beauty-Öl deine Haut

In der Beauty-Industrie wird Mandelöl häufig mit ähnlichen Ölen wie Arganöl oder Sesamöl vermischt und als Zusatzstoff in Cremes, Lotion, Massageölen, Badezusätzen und Co. verarbeitet. Es kann allerdings auch als reines Öl oder als Mandelöl-basierte Creme benutzt werden. Die milde Pflege eignet sich vor allem für trockene Haut, Baby-Haut und für Menschen mit Hautproblemen. Theoretisch kann sie aber bei jedem Hauttyp verwendet werden und wird gern auch von Allergikern favorisiert – wenn sie denn nicht gerade auf Nüsse allergisch reagieren.

Da das Öl dem Hautfett sehr ähnlich ist, wird es von der Haut besonders gut und schnell aufgenommen und hält diese elastisch. Durch diesen natürlichen Anti-Aging-Effekt kannst du den ersten Fältchen also schon einmal den Kampf ansagen. Besonders leicht lässt sich Mandelöl direkt nach dem Baden oder Duschen in die noch etwas feuchte Haut einmassieren und fördert so gleichermaßen auch noch die Durchblutung (Achtung, schon wieder ein Anti-Aging-Effekt).

Was du außerdem tun kannst, damit deine Haut faltenfrei bleibt, verrät dir unser Video:

Mandelöl für die Haare: Das solltest du beachten

Auch für die Haare ist Mandelöl eine wahre Wohltat. Wie auch Arganöl*, soll es als die natürliche Wunderwaffe gegen Trockenheit und Spliss agieren. Wer nicht auf Beauty-Produkte mit Mandelöl-Zusatz zurückgreifen und das Öl lieber rein verwenden möchte, dem reichen bereits wenige Tropfen, um die Haare ausreichend zu verwöhnen. Das Öl wird in den Händen verrieben und dann in den Haaren verteilt.

Denk aber nicht, dass eine große Menge besser wirkt, im Gegenteil: Wenn du zu viel des Öls zur Pflege deiner Haare verwendest, werden diese fettig und alles andere als schön. Ist es einmal in den Haaren, lässt es sich zudem nur mühselig wieder auswaschen. Wer seinen Haaren einmal am Wochenende eine ultimative Kur verpassen möchte, reibt das Öl in die trockenen Haare und lässt es über die gesamte Nacht einwirken. Am nächsten Morgen kannst du es mit einer herkömmlichen, silikonfreien (!) Haarspülung wieder auswaschen. Die Spülung bindet das Öl, entfernt überschüssige Reste und lässt das Haar somit nicht fettig wirken.

Bei der Haarpflege kann man einiges falsch machen. Wir verraten dir die typischen Fehler, die du in Zukunft vermeiden solltest:

Diese 11 Fehler machen viele bei der Haarpflege!

Wie du siehst: Mandelöl ist wirklich eine tolle Alternative zu teuren Haut- und Haarpflegeprodukten – und das ganz natürlich und ohne Chemie. Kleiner Tipp: Es reichen schon ein oder zwei Spritzer des Öls, um deine herkömmlichen Creme in eine Anti-Aging-Geheimwaffe zu verwandeln. Und, welches Beauty-Öl ist dein Favorit? Verrate uns deine Tipps und Tricks gerne in den Kommentaren.

Bildquelle:

iStock/baibaz


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