Orangenhaut
Anett Pohlam 10.04.2014

Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen, die Stoffe werden dünner und die Outfits knapper. Du fühlst Dich im kurzen Mini oder in Shorts unwohl, weil Du an Orangenhaut leidest? Das muss nicht sein! Mit unseren Tipps und Tricks sagst Du den unschönen Dellen an Oberschenkeln und Po ganz einfach adé.

Rund 85 Prozent der Frauen in Deutschland kämpfen mit dem leidvollen Thema Orangenhaut. Und selbst superschlanke Stars und Sternchen wie Beyonce, Paris Hilton oder Selena Gomez sind nicht davor gefeit, denn Cellulite ist nicht nur ein Alle-Welts-, sondern vor allem ein Alle-Frauen-Problem. Doch was Photoshop kann, kann Frau schon lange: gegen die unschönen Hautdellen ankämpfen. Die meisten Frauen können nicht einmal etwas für ihre Orangenhaut, denn diese ist oftmals genetisch bedingt. Eine schlechte Durchblutung, dünne Haut oder Wassereinlagerungen fördern dann die Entstehung von Orangenhaut. Cellulite kann allerdings auch durch Bewegungsmangel oder durch übermäßigen Zigaretten- und Alkoholkonsum bedingt sein. Doch ganz egal, wo die Orangenhaut herkommt, fest steht: Wir wollen sie nicht. Und erst recht nicht an Körperstellen, auf die wir sonst so stolz sind wie unsere langen Beine und den knackigen Po.

Wodurch entsteht Orangenhaut?

Deine Haut ähnelt einer verschrumpelten Orange? Darauf kannst Du getrost verzichten. Doch woher kommen die unschönen Dellen eigentlich? Die Ursache für eine hubbelige Hautoberfläche liegt vor allem im Aufbau des Fett- und Bindegewebes der Frau. Dein Fettgewebe wird von Kollagensträngen des Bindegewebes, die in gitterartigen Mustern übereinander liegen, durchzogen. Bei schlechter Durchblutung oder unter Einfluss der Hormonzufuhr schwellen diese Strukturen an und lassen die Form der gitterartigen Kollagenbänder sichtbar werden. Die weiblichen Sexualhormone – Östrogene – lenken außerdem Fettreserven unter die Haut von Po und Oberschenkeln. Im Zusammenspiel mit einem schwachen Bindegewebe können sich die Fettzellen dort zu größeren Fettpaketen bündeln. So entstehen die prägnanten Dellen der Orangenhaut, die an die Schale einer Orange erinnern. Womit hat Frau das verdient? Gar nicht! Doch gegen die körpereigenen Hormone kommt man leider nicht an – oder etwa doch?

Was hilft wirklich gegen lästige Orangenhaut?

Gegen Deinen Hormonhaushalt kannst Du nicht wirklich etwas unternehmen, dennoch kannst Du gegen lästige Orangenhaut angehen. Und zwar mit dem richtigen Hausmittel. Unser Video sagt Dir alles, was Du wissen musst:

Anti-Cellulite-Kosmetika wie Cremes oder Massageöle besitzen meist einen großen Anteil an Koffein oder Algenextrakten. Herkömmlicher Kaffee gilt daher als bewährtes Hausmittelchen gegen die ungeliebte Orangenhaut. Mehr brauchst Du nicht, um gegen Deine Orangenhaut anzugehen. Verteile einfach etwas kalten oder lauwarmen Kaffeesatz auf Deinen Oberschenkeln und umwickele die „Lotion“ vorsichtig und vor allem nicht zu fest mit handelsüblicher Klarsichtfolie. Nun solltest Du die Kaffeemasse eine halbe Stunde einwirken lassen und am Ende mit warmem Wasser abspülen. Es kann außerdem nicht schaden, diese Behandlung regelmäßig und nicht erst kurz vor der nächsten Bikinisaison anzuwenden. Zudem kannst Du mit Wechselduschen Deine Durchblutung fördern. Das abwechselnd warme und kalte Wasser beschleunigt den Blutfluss Deiner Oberschenkel und strafft die Haut. Eine besonders intensive Wirkung versprechen außerdem so genannte „Body Wrappings“. Dabei werden die von Orangenhaut betroffenen Stellen fest in spezielle Tücher mit Algen-, Zimt-, Arnika-, Heublumen- oder auch Rosmarinextrakten eingewickelt und die Wirkstoffe direkt zu den Fettpölsterchen in der Haut geleitet, die durch die diese schneller abgebaut werden. Um einen sichtbaren Effekt zu erzielen, solltest Du Dich regelmäßig einem professionellen „Body Wrapping“ unterziehen.

Wellness gegen Orangenhaut

Auch Massagen fördern die Durchblutung und besitzen eine hautstraffende Wirkung. Falls Dir der Gang ins Kosmetikstudio auf Dauer zu kostspielig wird, kannst Du auch selbst eine kostenlose Zupfmassage durchführen. So einfach geht’s: Du klemmst einzelne Hautpartien zwischen Daumen und Zeigefinger, hebst diese an und lässt ruckartig wieder los. Ebenso wirksam sind Noppenbürsten, Massagehandschuhe oder -rollen, mit denen Du Deinem Körper nicht nur etwas Gutes tust, sondern Dich zum Beispiel auch von Deinem Liebsten verwöhnen lassen kannst. So bekommt die Orangenhautbekämpfung am Ende sogar einen erotischen Touch.

Sport ist Mord? Zumindest der Orangenhaut geht es an den Kragen

Wer seine Orangenhaut schnell und effektiv bekämpfen will, kommt um Sport nicht herum. Hier lautet die Formel: Muskeln verdrängen Fett! Und Fetteinlagerungen sind eine Ursache von Orangenhaut. Vor allem Ausdauersport führt zu einem verbesserten Stoffwechsel, der wiederum dafür sorgt, dass das Gewebe entschlackt und die Orangenhaut abgemildert wird. Experten empfehlen deshalb, zusätzlich zu regelmäßigen äußerlichen Anwendungen, zwei Mal pro Woche ein Ausdauer- und einmal pro Woche ein Krafttraining zu absolvieren. Wer unter einem schwachen Bindegewebe leidet, sollte Sportarten meiden, bei denen es zu starken Erschütterungen kommt wie zum Beispiel das Joggen. Zu den sanfteren Sportalternativen, die Orangenhaut bekämpfen, zählen Schwimmen, Fahrradfahren oder Yoga.

Orangenhaut gekonnt kaschieren

Orangenhaut ist ein Übel, mit dem fast alle Frauen zu kämpfen haben. Neben Cremes, Hausmittelchen und Sport hilft deshalb vor allem folgendes gegen unliebsame Orangenhaut: Problemzonen optimal kaschieren, ein gesundes Selbstbewusstsein und eine große Portion Gelassenheit! Dehnbare Formslips, Taillenhosen oder Bodyformer gibt es fast für jedes Körperteil zu kaufen – auch für Oberschenkel und Po. Außerdem müssen es ja auch nicht unbedingt der kurze Minirock, die sexy Hotpants oder transparente Stoffe sein, wenn Du Deine Problemzonen nicht zur Schau stellen möchtest. Letztlich solltest Du immer daran denken, dass über 80 Prozent der Frauen ebenfalls unter Orangenhaut leiden. Sie nehmen Deine vermeintliche Problemzone deshalb bestimmt gar nicht so kritisch wahr wie Du.

Sag der Orangenhaut den Kampf an! Ob durch wohltuende Massagen, selbst gemixte Cremes oder ein straffes Sportprogramm: Es gibt viele Arten, auf die sich Orangenhaut bekämpfen lässt. Und falls Du doch ein Anhänger der weit verbreiteten „Sport ist Mord“-Bewegung sein solltest, tut es auch ein bequemer Bodyformer. Denk immer daran: Du bist nicht alleine mit Deiner Orangenhaut und Photoshop kann schließlich jeder!

Bildquelle: Thinkstock/bekisha


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Was denkst du?

  • turida am 11.04.2014 um 16:06 Uhr

    Vielen Dank für die Tipps gegen Orangenhaut, vor allem das mit dem Kaschieren fällt mir leicht. 🙂

    Antworten