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Internet-Betrug

Datenklau bei Instagram: Darauf solltest du jetzt unbedingt achten! 

© IMAGO / Jakub Porzycki
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Immer wieder machen Phishing-Mails und gefälschte SMS-Nachrichten die Runde, mit denen sich Kriminelle Zugriff auf deine persönlichen Daten verschaffen und schließlich an dein Geld kommen wollen. Egal ob Amazon, Sparkasse, PayPal oder Netflix – Betrüger*innen versuchen auf allen Wegen ihr Glück. Vor welchen Maschen aktuell gewarnt wird, verraten wir dir hier.

Instagram-Nutzer im Visier von Betrügern

Über Verkaufsplattformen passieren regelmäßig Phishing-Versuche, doch über Social Media sind sie eher selten. Aktuell versuchen Kriminelle ihr Glück jedoch tatsächlich bei Instagram-Nutzer*innen: Es macht eine E-Mail die Runde, in der darauf hingewiesen wird, dass man ein verbotenes Foto auf seinem Account geteilt hätte. Aus diesem Grund werde das Konto innerhalb der nächsten 24 bis 48 Stunden gelöscht – es sei denn, man sendet eine entsprechende Anfrage über einen Link, der sich in der Mail befindet. „Auch, wenn es sich nicht um den typischen Phishing-Absender handelt, handelt es sich hier um Phishing“, warnt die Verbraucherzentrale. Über den Link werden nämlich persönliche Daten abgefragt, die auf direktem Wege in den Händen der Betrüger*innen landen. So sieht die Phishing-Mail, in der dein Instagram-Name als Anrede verwendet wird, aus:

© Verbraucherzentrale

Erhältst du eine solche Nachricht, solltest du auf keinen Fall über den Link deine Daten angeben. Stattdessen kannst du die Mail ignorieren oder am besten direkt löschen oder in den Spam-Ordner verschieben.

Auch beim Online-Banking können Gefahren lauern. Wie du dich am besten vor Betrüger*innen schützt, verraten wir dir im Video:

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Phishing-Mails aus der Vergangenheit

Falsche Ware: Amazon-Kunden von Betrug betroffen

Wie mies ist das denn? Wenn du überlegst, eine größere Anschaffung über Amazon zu machen, solltest du noch mal genau über deinen Plan nachdenken. Am Ende passiert dir noch das Gleiche wie vielen anderen Kund*innen aktuell ... Und zwar wird gerade vermehrt falsche Ware ausgeliefert, wie die Plattform „heise“ berichtet. Besonders bei teureren Produkten kommt der Betrug vor. Heißt: Anstatt deines neuen Handys liegt am Ende nur eine billige Powerbank in deinem Paket. Genau das ist einer Kundin passiert, als sie ein Samsung Galaxy S23 für 750 Euro über Amazon bei einem Verkäufer in Estland bestellte. Ein anderer Kunde vermisste eine Ware im Wert von 1.650 Euro! 

Amazon selbst hilft bei der Problemlösung wie es scheint nicht unbedingt weiter. Das Geld könne man erst erstatten, wenn das richtige Produkt zurückgeschickt werden würde. Nur wie, wenn es gar nicht da ist? Sich im Vorhinein vor dem Betrug zu schützen, ist gar nicht so einfach. Die Verbraucherzentrale rät daher beispielsweise, ein Video beim Öffnen des Pakets aufzunehmen.

PayPal-Kunden im Visier von Betrügern!

Mal wieder macht eine neue Betrugsmasche die Runde und Kriminelle schlagen zu. Im Moment sollten vor allem Nutzer und Nutzerinnen von PayPal besonders achtsam sein! Denn für diejenigen, die auf den Betrug reinfallen, könnte es schnell ganz unschön enden ... Wie immer haben es die Kriminellen auf die persönlichen Daten der Kund*innen abgesehen – es ist also besondere Vorsicht geboten! Wie die Verbraucherzentrale berichtet, ist aktuell folgende Mail im Umlauf:

In der Fake-Mail wird darüber informiert, dass das eigene PayPal-Konto angeblich gesperrt wurde, da verdächtige Aktivitäten bei einer anderen Bank festgestellt wurden. Die eigenen Kontodaten sollten innerhalb von 24 Stunden aktualisiert werden, um die Einschränkung aufzuheben. Natürlich bauen die Betrüger*innen auf die Gutgläubigkeit der Nutzer*innen, aber aufgepasst: Auf gar keinen Fall solltest du den hinterlegten Link anklicken, geschweige denn deine Daten eingeben. Am besten verschiebst du die Mail ganz schnell in deinen Papierkorb.

Volksbank-Kunden von Phishing-Mails betroffen

Sensible Daten stehen mal wieder im Fokus einer aktuellen Betrugsmasche. Dieses Mal im Visier: Volksbank-Kund*innen, wie die Verbraucherzentrale berichtet. Wer also in nächster Zeit eine verdächtige Mail erhält, sollte vorsichtig sein. In der Nachricht ist die Rede von „unbestätigten Daten“, weshalb das Konto deaktiviert worden sei. Um diesen Schritt rückgängig zu machen, müsse eine Datenbestätigung über einen angehängten Link vorgenommen werden. Achtung! Auf gar keinen Fall machen.

So sieht die falsche Mail aus:

Solltest du die E-Mail in deinem Postfach haben, gilt eigentlich nur eins: Direkt in den Papierkorb verschieben und auf gar keinen Fall darauf eingehen!

Reise-Fans sollten vorsichtig sein!

Du hast deinen anstehenden Trip über Booking.com gebucht? Dann solltest du jetzt besonders achtsam sein. Denn Betrüger*innen haben es genau auf die reisefreudigen Kund*innen abgesehen, wie Elektronik-Informationen.de berichtet. Ihre aktuelle Masche: Sie hacken sich in die Systeme der Hotels, bei denen Kunde XY gebucht hat und versenden anschließend eine falsche E-Mail an diese Person. In der Mail steht dann die Info, dass die Buchung storniert werden müsse, weil die Daten der Kreditkarte nicht verifiziert werden könnten. Um eine Stornierung zu umgehen, sollten die Kund*innen auf einen angehängten Link klicken, um die richtigen Kreditkarten-Daten erneut einzugeben.

Achtung! Das solltest du auf gar keinen Fall tun – denn auf diesen Fehler hoffen die Kriminellen. So wollen sie an deine sensiblen Daten kommen. Also: Am besten direkt in den Papierkorb verfrachten, damit dein nächster Urlaub nicht doch noch ins Wasser fällt.

Prime-Kunden werden mit Rabatten gelockt

Aktuell finden bei Amazon die Prime Deal Days statt und der Versandriese hat tolle Angebote für seine Kund*innen. Die dadurch herrschende Kauf-Motivation nutzen aber leider auch Kriminelle für sich, wie die Verbraucherzentrale berichtet. Aktuell machen deshalb Phishing-Mails die Runde, in denen Empfänger*innen darauf hingewiesen werden, dass ihr Amazon Prime-Abonnement abgelaufen sei und sie keinen Zugriff mehr auf ihre Vorteile hätten. Um das zu ändern, werden sie dazu aufgefordert, ihr Abo zu erneuern und dafür ihre Zahlungsdaten über einen Link zu aktualisieren. Besonders fies: Die Kriminellen locken mit einem Rabatt in Höhe von 98 Prozent für diejenigen, die der Forderung nachgehen. So sieht die falsche E-Mail aus:

Solltest du eine solche Mail erhalten, gibt es nur eine Sache, die du tun solltest: löschen! Am besten verfrachtest du die Betrugsmail direkt in den Papierkorb. Auf gar keinen Fall solltest du auf den eingefügten Link klicken und deine Daten angeben.

Zalando-Kunden im Visier von Betrügern!

Aktuell warnt die Verbraucherzentrale Zalando-Kund*innen vor fiesen Betrügern. Mal wieder sind Phishing-Mails im Umlauf, die auf sensible Daten der Kunden und Kundinnen abzielen. „Mit Beginn der Woche wurden uns viele Phishing-Mails mit einem eher außergewöhnlichen Ziel zugesendet: die Zalando-Kundschaft“, heißt es. In der falschen Mail ist die Rede davon, dass das Zalando-Konto geschlossen werden musste. Wer dem widersprechen möchte, müsse sich über einen angehängten Link in seinem Konto anmelden. Das solltest du natürlich NICHT tun, denn genau auf diesen Fehler hoffen die Betrüger*innen. Sobald du den Link nutzt und deine Daten dort eingibst, gibst du sie auch automatisch an die Kriminellen weiter.

So sieht die Phishing-Mail aus:

Achtung, Datenklau bei Spotify!

Die Verbraucherzentrale warnt Spotify-Nutzer*innen vor neuen Phishing-Mails, die im Namen des Audio-Streaming-Dienstes verschickt werden. In den Benachrichtigungen wird darauf hingewiesen, dass deine Mitgliedschaft nicht bezahlt wurde, weil Informationen zum Konto fehlen würden oder falsch sind, und sie aus diesem Grund ausgesetzt wird. Um deinen Account weiterhin nutzen zu können, wirst du dazu aufgefordert, ihn über einen Link-Button zu aktivieren und im nächsten Schritt deine Daten einzugeben. Diese gelangen allerdings auf direktem Wege in die Hände der Betrüger*innen, womit du ihnen Zugriff auf dein Konto gewährst. Erhältst du die Problem-Meldung, solltest du also auf keinen Fall reagieren und sie stattdessen ignorieren oder direkt löschen. So sieht die falsche Mail, die sich vor allem an der fehlenden persönlichen Anrede erkennen lässt, aus:

Davor sollten sich Netflix-Kunden in Acht nehmen

Kriminelle schlagen wieder zu! Dieses Mal im Visier: Netflix-Kund*innen – und das dürften wohl einige von uns sein. Wie „Watson“ berichtet, ist gerade eine falsche E-Mail im Namen des Streamingdienstes im Umlauf. Der Betreff: „Ihre Mitgliedschaft ist abgelaufen!“ Der Inhalt: Im „Rahmen des Netflix-Treueprogramms“ könne man allerdings kostenlos verlängern – und zwar um 90 Tage. Schön wär's, das entspricht allerdings absolut nicht der Wahrheit. Wie immer befindet sich am Ende der Mail ein Button, den du auf gar keinen Fall anklicken solltest. Denn so wollen die Kriminellen an deine persönlichen Daten kommen. Also: Finger weg und am besten ganz schnell löschen!

Phishing-Mails von Amazon im Umlauf

Dass Betrüger*innen versuchen mit gefälschten Nachrichten an personenbezogene Daten zu kommen, ist nichts Neues. Trotzdem sollte man sich diese Tatsache immer wieder bewusst machen und aufmerksam sein – aktuell vor allem Amazon-Kund*innen. Denn Kriminelle bringen zur Zeit eine gefälschte Mail des Anbieters in Umlauf, in der Hoffnung, die an die Bankdaten der Nutzer*innen zu kommen, so berichtet die Verbraucherzentrale. In der falschen Mail ist die Rede von einem noch zu zahlenden Betrag, der nicht abgerechnet werden könne. Deswegen seien die Mitgliedschaftsvorteile zunächst eingestellt worden. Der oder die Betroffene solle innerhalb der nächsten sechs Tage seine oder ihre Karteninformationen aktualisieren. Geschieht das nicht, werde die Mitgliedschaft bei Amazon Prime gekündigt. Achtung! Es handelt sich hierbei um einen Betrug und du solltest auf gar keinen Fall auf den beigefügten Link klicken.

Amazon würde niemals per Mail nach einer Aktualisierung deiner Bankdaten fragen. Sei dir also im Klaren darüber, dass es sich hierbei um einen Betrugsversuch handelt.

Phishing-SMS von Netflix im Umlauf

Beim Streaminganbieter Netflix gab es in den vergangenen Monaten so einige Neuerungen, die unter anderem die Abonnements betreffen – kein Wunder also, dass Cyber-Kriminelle nun versuchen, die Verunsicherung der User*innen auszunutzen. Wie unter anderem t-online berichtet, machen derzeit Phishing-SMS die Runde, in denen die Empfänger*innen darauf aufmerksam gemacht werden, dass ihr Netflix-Abo ausgesetzt wurde. Um ihr Konto weiterhin nutzen zu können, sollen sie das bestehende Problem über die Website „account-restriction-net“ klären. Hier wird allerdings deutlich, dass es sich nicht um die offizielle Netflix-Website handelt, sondern um eine Internetseite, die Kriminelle ins Lebens gerufen haben, um deine Daten abzufangen. So sieht die falsche SMS aus:

Erhältst du eine solche Textnachricht, solltest du der Forderung auf keinen Fall nachgehen, sondern sie ignorieren. Indem du dich bei deinem Netflix-Account anmeldest, kannst du ganz leicht überprüfen, ob dein Abonnement weiterhin funktioniert.

22. August 2023: Vorsicht, falsche Steuermails im Umlauf!

Wie das Landeskriminalamt Niedersachsen berichtet, machen aktuell gefälschte Mails die Runde, die angeblich vom Bundesministerium der Finanzen kommen. Die E-Mails werden unter anderem mit den Betreffen „Steuerbescheid // Akte-102.UP //“, „Einkommensteuererklärung / Steuerbescheid / Steuerbetrug“ oder „Steuerbescheid Aktenzeichen 4785-OP.UT“ verschickt und beinhalten ein angehängtes PDF-Dokument. In diesem wird darauf hingewiesen, dass du eine Steuerhinterziehung begangen hättest und einen Geldbetrag in Höhe von über 7.000 Euro überweisen sollst, da du ansonsten mit einer Geld- oder sogar Haftstrafe rechnen musst. So sieht das gefälschte Dokument aus:

Erhältst du eine solche Mail, solltest du den Cyber-Kriminellen, die dahinterstecken, auf keinen Fall antworten und ihnen Geld überweisen. Stattdessen gilt es, die Warnung zu ignorieren und den Betrugsversuch der Polizei zu melden.

21. August 2023: Darum sollten Kleinanzeigen-Verkäufer gerade besonders aufmerksam sein

Dass Cyber-Kriminelle ihr Glück auf Verkaufsplattformen versuchen, ist nichts Neues. Jetzt warnt das LKA allerdings vor einer neuen Betrugsmasche über Kleinanzeigen, die es in sich hat und durch die man „schnell mehrere Tausend Euro los“ sein kann. Eigentlich gibt es auf der Plattform die „Sicher Bezahlen“-Funktion, durch die Käufer*innen ihr Geld zurückerhalten, wenn die gekaufte Ware der Beschreibung nicht entspricht oder gar nicht erst angekommen ist. Die Betrüger*innen versuchen deshalb gezielt, diese Funktion zu umgehen und ihre Opfer von Kleinanzeigen wegzulocken. Dafür täuschen sie vor, eine andere Bezahlmethode nutzen zu wollen, für die eine Bestätigung per Mail durch den Verkäufer oder die Verkäuferin nötig ist. Wird der Link in dieser Mail angeklickt, werden auf scheinbar seriöse Weise verschiedene sensible Daten abgefragt – darunter auch die Kreditkarteninformationen. Und diese landen natürlich auf direktem Wege in den Händen der Kriminellen, sodass sie Zugriff auf dein Konto haben.

Laut LKA wurden seit Juni 23 Betrugsfälle angezeigt. Die Dunkelziffer soll wie üblich deutlich höher sein. Erhältst du für deine angebotene Ware eine solche Anfrage, solltest du auf keinen Fall über den Link in der Mail deine Kontodaten angeben und die Nachricht stattdessen ignorieren oder bestenfalls melden.

Phishing-Mails an ältere Personen

Dass es Betrüger*innen immer mal wieder auf Kunden und Kundinnen der Sparkasse abgesehen haben, ist nichts Neues. Immerhin gibt es hier einiges zu holen. Aktuell sollte allerdings eine Personengruppe besonders achtsam sein: Und zwar geht es um die ältere Generation. Wie es scheint, machen die Betrüger*innen gerade vorrangig Jagd auf Daten von älteren Menschen, so die Verbraucherzentrale. In einer gefälschten E-Mail geht es darum, dass das Sicherheitspotenzial erhöht werden solle und dafür ein Sicherheitsverfahren namens „DigiSaveSecure+“ eingeführt worden sei. Man wolle die ältere Generation bestmöglich schützen.

So sieht die Mail aus:

Wer eine solche Mail erhält sollte auf gar keinen Fall den „Weiter zu Website“-Button klicken. Hier werden Kund*innen nicht zu einem neuen Schutzverfahren weitergeleitet, sondern lediglich direkt in die Hände der Betrüger*innen, die auf die Eingabe der persönlichen Daten hoffen. Da die Mail sehr professionell gestaltet ist, sollten Kunden und Kundinnen im Zweifelsfall direkt bei ihrer Bank anrufen, wenn sie sich unsicher sind, wie sie agieren sollen.

Warnung vor Fake-Anrufen von PayPal

Aktuell versuchen Kriminelle bei PayPal-Kund*innen ihr Glück – allerdings nicht per Mail, sondern direkt per Anruf. Die Betrugsmasche läuft so ab, dass per Zufall ausgewählte Telefonnummern angerufen werden. Nimmst du den Anruf an, weist dich eine weibliche Computerstimme darauf hin, dass du eine Zahlung von mehreren hundert Euro getätigt hättest. Um die Transaktion zu stoppen, sollst du eine Taste drücken, über die du an einen angeblichen PayPal-Mitarbeiter weitergeleitet wirst. Dieser fordert dich auf, eine App namens „AnyDesk Remote“ herunterladen und eine PayPal-Guthabenkarte in Höhe des abgebuchten Betrages zu kaufen, um das Geld zurückzubekommen. Über die App können sich die Betrüger*innen allerdings Zugriff verschafften, den Code der Karte einsehen und sie einlösen, sodass du am Ende um einige hundert Euro ärmer bist.

Erhältst du einen solchen Anruf, solltest du also auf keinen Fall auf die Forderungen eingehen und direkt auflegen.

Phishing-Mail von Netflix im Umlauf

Wer ein Abonnement bei Netflix abgeschlossen hat, sollte seinen E-Mail-Posteingang aktuell genau im Blick behalten. Die Verbraucherzentrale warnt nämlich vor einer neuen Phishing-Mail, mit der Kriminelle versuchen, an sensible Kundendaten zu kommen. In der Mail geht es um eine angebliche Kontosperrung aufgrund einer verdächtigen Anmeldung. Unter dem Betreff „Warnung: Wir haben eine verdächtige Anmeldung bei Ihrem Netfliх-Konto festgestellt - Wir haben Ihr Konto aus Sicherheitsgründen gesperrt ! - //[Letzte Aktivitätszugriffe ]//“ werden Empfänger*innen dazu aufgefordert, über einen Link-Button eine Identitätsprüfung durchzuführen, damit ihr Netflix-Account wieder aktiviert wird. Wer hier seine Daten eingibt, leitet sie allerdings direkt an die Betrüger*innen weiter. Erkennen lässt sich die Mail nicht nur am Betreff, sondern auch an zahlreichen Rechtschreibfehlern und der fehlenden persönlichen Anrede:

Hast du die Mail erhalten, solltest du auf keinen Fall auf die Forderung eingehen. Stattdessen kannst du sie einfach ignorieren oder am besten direkt löschen.

Daten der Sparkasse-Kunden in Gefahr!

Die aktuelle Lage sollten Kundinnen und Kunden der Bank auf jeden Fall ernst nehmen! Denn seit einigen Tagen versuchen Kriminelle vermehrt mit einer fiesen Masche, an persönliche Daten zu gelangen. Die Verbraucherzentrale warnt vor falschen Phishing-Mails, auf die man schnell reinfallen könnte. In der gefälschten Mail ist die Rede von einer Umstellung des Sicherheitsverfahren, „um die Sicherheit Ihres Online-Banking-Kontos zu erhöhen.“ Und so echt sieht das Ganze aus:

Aber Achtung! Diese Mail ist NICHT echt. Kund*innen sollen die Umstellung über einen Link starten, sonst drohe die Sperrung des Kontos. An dieser Stelle solltest du den Button natürlich auf keinen Fall anklicken – denn im Anschluss müsstest du viele private Daten preisgeben, worauf die Betrüger*innen nur warten. Solltest du die Mail also erhalten, heißt es ganz schnell: Ignorieren und am besten sofort löschen!

Angebliche Probleme mit der Netflix-Rechnung

Netflix-Kund*innen sollten jetzt besonders aufmerksam sein – denn wie die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein berichtet, sind Phishing-Mails im Umlauf, die angeblich von dem Streaming-Anbieter stammen. In der Benachrichtigung ist von einem Problem mit der Rechnungsstellung die Rede und die Empfänger*innen werden dazu aufgefordert, über einen Button ihre Daten zu aktualisieren, damit sie Netflix weiterhin nutzen können. Fakt ist allerdings, dass die eingegebenen Daten auf direktem Wege in die Hände der Betrüger gelangen, weshalb du auf keinen Fall auf die Forderung eingehen solltest. So sieht die Phishing-Mail aus:

Achtung vor Fake-Anrufen von Amazon!

Eine neue Betrugswelle macht die Runde: Dieses Mal trifft es Kund*innen des Versandriesen Amazon. Damit du nicht auf den Betrug hereinfällst, erklären wir dir, worauf du achten solltest. Aktuell versuchen die Kriminellen nicht wie sonst häufig, die Opfer mit falschen E-Mails oder SMS zu ködern, sondern mit persönlichen Anrufen.

Dabei geben sie sich als Amazon-Mitarbeitende aus und bieten dem Opfer entweder einen Amazon-Gutschein an oder stellen Fragen zu einer angeblichen Bestellung. So versuchen sie an persönliche Daten, wie zum Beispiel die Bankverbindung zu gelangen. Dass es sich hierbei um einen Betrug handelt, sollte dir eigentlich schnell auffallen. Denn ein so großes Unternehmen wie Amazon würde sich niemals persönlich am Telefon bei dir melden. Außerdem sprechen die Anrufer*innen meist Englisch. Wenn du also in nächster Zeit einen solchen Anruf erhalten solltest, leg am besten direkt wieder auf!

Falsche Netflix-SMS im Umlauf

Netflix ist einer der beliebtesten Streaming-Anbieter überhaupt und zählte im vergangenen Jahr weltweit rund 200 Millionen Nutzer*innen. Bei so hohen Zahlen ist es besonders wichtig, über aktuelle Betrugsmaschen Bescheid zu wissen! Im Moment verschicken Kriminelle Fake-SMS an Netflix-Nutzende, in der die Rede von angeblichen Abbuchungsproblemen ist. Wenn keine neue Zahlung erfolgen würde, werde das Abonnement zum 22. März beendet, so heißt es in der Nachricht, die wie folgt aussieht:

Kund*innen werden über einen Link dazu aufgefordert, das Abonnement zu erneuern. Aber Achtung! Diesem solltest du natürlich auf keinen Fall folgen. Denn er führt auf eine falsche Website der Kriminellen, die darauf hoffen, dass du dort deine Bankdaten eingibst. Beim genaueren Hinsehen kannst du allerdings schon auf den ersten Blick erkennen, dass es sich hier um einen Betrug handelt. Nicht nur, dass Netflix in der Nachricht falsch geschrieben ist (NET–FLIX), auch die Handynummer mit französischer Vorwahl spricht für einen Betrugsversuch.

Fake-SMS von DHL im Umlauf

DHL-Kunden und -Kundinnen sollten gerade besonders achtsam sein! Denn Kriminelle versuchen aktuell mit einer neuen Betrugsmasche, an deine Kreditkartendaten zu gelangen, wie MIMIKAMA berichtet. Dabei verschicken sie eine SMS im Namen von DHL, in der von einem Versandproblem die Rede ist. Um das Problem zu beheben, wird der oder die Kund*in dazu aufgefordert, die Lieferung zu aktualisieren. Dafür soll ein nachfolgender Link gedrückt werden, über den man auf eine neue Website weitergeleitet wird. So sieht die Fake-Nachricht aus:

In der dann aufploppenden Nachricht wird gesagt, dass bei einem Paket noch unbezahlte Zollgebühren in Höhe von 3,99 Euro ausstehen würden. Diese müssten noch gezahlt werden, um die Sendung zu erhalten. Klickt der oder die Kund*in auf einen weiteren Link, wird er oder sie aufgefordert, die eigenen Bankdaten einzugeben – die wiederum würden direkt im Postfach der Kriminellen landen.

Dass die SMS nicht echt ist erkennst du bereits daran, dass alles in Kleinbuchstaben geschrieben ist, was nicht besonders seriös wirkt. Außerdem wirst du nicht auf eine DHL-Seite weitergeleitet, sondern auf „paketverfolgen-de.help”. Ein weiteres Indiz für Cyber-Kriminelle. Wenn du also eine Solche SMS erhältst, solltest du sie unbedingt ignorieren!

Fake-Mails von UPS im Umlauf

Personen, die ein Paket über UPS erwarten, sollten jetzt unbedingt aufpassen, wie die Verbraucherzentrale warnt. Aktuell sind nämlich Phishing-Mails im Umlauf, die angeblich von dem Versanddienstleister stammen. Die E-Mails mit dem Betreff „Sie haben (1) Nachricht von uns. Bitte klicken Sie unten, um sie zu öffnen“ weisen darauf hin, dass zusätzliche Versandkosten in Höhe von 1,95 Euro gezahlt werden müssen, damit die ausstehende Sendung geliefert werden kann. Unterhalb der Aufforderung befindet sich ein Button, über den du deine Zahlungsinformationen eingeben sollst. Tatsache ist allerdings, dass diese Nachricht nicht von UPS stammt, sondern von Kriminellen, die es auf deine Daten abgesehen haben. So täuschend echt sieht die Phishing-Mail aus:

Wenn du die Mail erhalten hast, solltest du sie unbedingt ignorieren und auf keinen Fall deine Daten über den Link angeben, da sie sonst in die Hände der Betrüger*innen gelangen.

Angebliche System-Überarbeitung bei der Sparkasse

Die Verbraucherzentrale berichtet aktuell davon, dass vermehrt Phishing-Mails im Namen der Sparkasse verschickt werden, die eine Überarbeitung der Systeme in den kommenden Wochen ankündigt. Unter diesem Vorwand werden Empfänger*innen aufgefordert, sich schnellstmöglich zu registrieren, da ansonsten das Bankkonto deaktiviert wird und nur durch die Bezahlung einer Gebühr wieder aktiviert werden kann. Unterhalb der Info befindet sich ein Button, der zur Homepage der Sparkasse führen soll und über den die benötigten Kundendaten angegeben werden können. Tatsache ist allerdings, dass der Link zu einer von Kriminellen erstellten Website führt und die Betrüger*innen auf diesem Weg Zugriff auf sensible Daten bekommen. So sieht die Fake-Mail aus:

Fake-Rechnungen von Telekom im Umlauf

In den vergangenen Tagen wurden vermehrt Phishing-Mails gemeldet, die angeblich von der Telekom stammen, wie die Verbraucherzentrale berichtet. Die Nachrichten mit dem Betreff „Ihre Telekom Festnetz-Rechnung Februar 2023“ enthalten neben der angeblichen offenen Rechnung für den Monat Februar einen Sicherheitscode sowie einen Link, über den die Rechnung eingesehen werden kann. Klicken Empfänger*innen der Phishing-Mail auf den Button, gelangen sie allerdings nicht auf die Telekom-Website, sondern auf eine Internetseite, die von Kriminellen eingerichtet wurde, um an sensible Daten zu kommen. So sieht die vermeintliche Telekom-Nachricht aus:

Falsche SMS von Spotify im Umlauf

Wie das Verbraucherschutzportal Watchlist Internet berichtet, macht aktuell eine SMS die Runde, die angeblich von Spotify stammt. In der Nachricht wird darauf hingewiesen, dass deine Zahlung nicht verarbeitet werden konnte und du deine Zahlungsdetails überprüfen sollst. Hierfür ist ein Link hinterlegt, der allerdings zu einer gefälschten Login-Seite führt. So sieht die angebliche Spotify-SMS aus:

Konto-Umstellung bei der Sparkasse

Aktuell warnt die Verbraucherzentrale vor einer Phishing-Mail, die besonders schwer als solche zu identifizieren ist. Die Betrüger*innen nutzen nämlich die vollständigen Namen der Empfänger*innen, was ziemlich ungewöhnlich ist. Die Mail, die angeblich von der Sparkasse stammt, hat den Betreff „<Vorname><Nachname>, Ihr Konto muss umgestellt werden“. Da angeblich eine neue EU-Richtlinie umgesetzt werden muss, habe die Sparkasse ein „neues Fingerprint-System“ entwickelt. Nun muss das Konto angeblich neu verifiziert werden, da es ansonsten deaktiviert wird. So sieht die Mail aus:

Angebliche Sperrung des Amazon-Kontos

Laut Verbraucherzentrale wurden seit Ende letzter Woche immer häufiger Phishing-Mails gemeldet, die angeblich von Amazon stammen und folgenden Betreff haben: „Wir haben Ihr Amazon-Konto und alle ausstehenden Bestellungen gesperrt“. In der Nachricht heißt es, dass die „angegebenen Rechnungsinformationen nicht mit den beim Kartenaussteller aufgezeichneten Informationen übereinstimmen“ und die Zahlungsdaten deshalb erneut angegeben werden müssen. Wer den Link anklickt und seine Daten preisgibt, schickt diese jedoch nicht an Amazon, sondern an die Betrüger*innen, die auf diese Weise Zugriff auf Konten erhalten. So sieht die Phishing-Mail aus:

Bildquelle: IMAGO / NurPhoto