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BA.2

Neue Omikron-Mutation auf dem Vormarsch: Ist sie noch ansteckender?

Gerade erst breitet sich der Omikron-Urtyp BA.1 in Deutschland aus und lässt die Fallzahlen auf neue Rekordhöhe klettern, da steht schon die nächste Corona-Mutation in den Startlöchern. Bei BA.2 handelt es sich nicht um eine komplett neue Variante, sondern um einen Subtyp von Omikron. Eine Mutation der Mutation quasi. Viel ist noch nicht über diesen Subtyp bekannt, seine schnelle Verbreitung deutet aber daraufhin, dass er potenziell noch ansteckender als Omikron BA.1 sein könnte.

In Dänemark machte BA.2 in der zweiten Januarwoche bereits 45 Prozent aller Infektionen aus. Mittlerweile dürfte der Anteil noch gestiegen sein. Insgesamt gehen bisher 79 Prozent der nachgewiesenen BA.2-Fälle auf Dänemark zurück. Aber auch in Großbritannien, Indien, Schweden und anderen europäischen Ländern breitet sich der Subtyp aus. In Deutschland wurden bisher weniger als 50 Fälle nachgewiesen. Allerdings werden hier auch nur wenige Test-Proben sequenziert und durch einen normalen PCR-Test ist es kaum möglich, den Unterschied zwischen den beiden Omikron-Varianten festzustellen, die tatsächliche Fallzahl könnte also bereits höher sein.

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Was ist der Unterschied zwischen einer Variante und einem Subtyp?

BA.2 gilt nur als Subtyp der Omikron-Variante. Von einem Subtyp spricht man, wenn eine klare Verwandtschaft der Virentypen im Genom zu erkennen ist. Der Verwandtschaftsgrad kann bei Viren sehr genau bestimmt werden. BA.1 und BA.2 stammen höchstwahrscheinlich vom gleichen Omikron-Urtyp ab. Darüber hinaus gibt es mit BA.3 noch einen dritten Subtyp, der bisher jedoch kaum verbreitet ist. Trotzdem gibt es zwischen BA.1 und BA.2 einige deutliche Unterschiede. „Tatsächlich ist der Unterschied zwischen BA.1 und BA.2 größer als der Unterschied zwischen dem Ursprungsvirus und der Alphavariante“, schreibt das dänische Labor, das den Subtyp zunächst identifizierte.

Eine Booster-Impfung gilt nach wie vor als bester Schutz vor einem schweren Verlauf. Hier erfährst du, was du darüber wissen musst:

Müssen wir uns wegen dem neuen Subtyp sorgen machen?

Die Verwandtschaft der beiden Subtypen deutet trotz der Unterschiede daraufhin, dass sie auch ähnliche Eigenschaften, was die Übertragbarkeit, die Schwere der Verläufe und die Reaktion auf Impfstoffe betrifft aufweisen. Bisher gibt es hierzu allerdings zu wenige Daten, um genaueres zu sagen. Die Tatsache, dass BA.2 den Subtyp BA.1 in Dänemark so schnell verdrängt hat, könnte für eine stärkere Übertragbarkeit oder einen sonstigen evolutionären Vorteil sprechen. Bisher handelt es sich dabei jedoch nur um Vermutungen. Die britische Gesundheitsbehörde hat BA.2 bereits als „Variante unter Beobachtung“ eingeordnet, um neue Erkenntnisse zu sammeln. In Dänemark konnte man in Bezug auf die Hospitalisierungen bisher keinen Unterschied zwischen den beiden Omikron-Typen erkennen.

Bildquelle:

istock/Diy13

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