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Phishing-Mails

Volksbank & Postbank betroffen: Vorsicht vor diesem neuen Betrüger-Trick!

Die Verbraucherzentrale warnt aktuell vor einer neuen Betrugsmasche, von der Kund*innen der Volksbank sowie der Postbank betroffen sind: Über Phishing-Mails versuchen Kriminelle, persönliche Daten zu klauen und auf diesem Wege Zugriff auf fremde Konten zu bekommen. Woran du den Trick erkennst, erfährst du hier.

Volks- und Postbank: Vorsicht vor Phishing-Mails!

Das große Problem an der neuen Masche ist, dass die Phishing-Mails täuschend echt aussehen. Während sich Mails von Betrüger*innen häufig schnell erkennen lassen, sind die Kriminellen hierbei recht schlau vorgegangen: Sie haben sich erstens am Logo und Design der Bankunternehmen bedient und zweitens eine typische Forderung gestellt. Für Volksbank-Kund*innen ist es üblich, alle 90 Tage die persönlichen Daten zu verifizieren – genau danach wird in der Phishing-Mail verlangt. So sieht die Phishing-Mail für Volksbank-Kund*innen laut Verbraucherzentrale aus:

Volksbank Phishing-Mail

Bei der Postbank haben sich die Kriminellen für einen anderen Weg entschieden. Hier werden Kund*innen aufgefordert, das Web-Sicherheitssystem BestSign einzurichten, da ihr Konto sonst innerhalb von 24 Stunden gesperrt wird. Auch hierfür ist die Eingabe sensibler Daten nötig, an die die Betrüger*innen gelangen möchten. So sieht die Postbank-Mail in der Warnung der Verbraucherzentrale aus:

Postbank Phishing-Mail

Darauf solltest du bei Phishing-Mails achten

Auch wenn die Mails auf den ersten Blick nicht leicht zu identifizieren sind, gibt es doch zwei wichtige Hinweise, die auf einen Betrug hinweisen:

  1. Die Absenderadresse ist unseriös und entspricht nicht der deines Bankunternehmens.
  2. Es gibt keine persönliche Anrede. In den Nachrichten wirst du mit „Sehr geehrter Kunde“ oder „Sehr geehrter Postbank-Kunde“ angesprochen.

Wäre die Mail tatsächlich von der Bank, würde hier eindeutig dein voller Name stehen. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass ein Bankunternehmen diese Vorgänge niemals per Mail abwickeln würde. Im Zweifelsfall ist es immer eine gute Idee, deine Bank telefonisch zu kontaktieren und nachzufragen, ob eine Mail ihre Richtigkeit hat. Bevor das nicht passiert ist, solltest du auf die Forderung, deine Daten anzugeben, auf keinen Fall reagieren. Am besten ist es, die Phishing-Mail zu löschen und die Aufforderung zu ignorieren.

Im Video findest du weitere Tipps, wie du dich beim Online-Banking vor Betrüger*innen schützen kannst:

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Bildquelle: IMAGO / Michael Gstettenbauer; IMAGO / Eibner

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