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Ernährung bei Neurodermitis: Gute und schlechte Lebensmittel

Ernährung bei Neurodermitis: Gute und schlechte Lebensmittel

Du hast Neurodermitis und möchtest mit deiner Ernährung eine Besserung erzielen? Wir zeigen dir, welche Lebensmittel du essen kannst und was du lieber meiden solltest.

Ernährung bei Neurodermits

Viele chronische Krankheiten werden unter anderem durch die Ernährung beeinflusst und ausgelöst. Das, was du zu dir nimmst, kann den Zustand verbessern und auch verschlechtern. Das trifft auch auf die Hautkrankheit Neurodermitis zu. Deshalb ist es wichtig zu wissen, auf welche Lebensmittel du lieber verzichten solltest, um eine schnelle Besserung zu erreichen. Neurodermitis ist außerdem oft allergisch bedingt, sodass du mit der richtigen Ernährung einige Ursachen direkt vermeiden kannst. Eine Lebensmittelunverträglichkeit ist nämlich häufig der Auslöser für diese Krankheit.

IgE vermittelte Unverträglichkeit

Bei einer Allergie hast du eine Überempfindlichkeit gegen andere Stoffe (Allergene). Diese kann durch Immunglobuline E (IgE) entstehen, die als Eiweiß im Körper fremde Stoffe abwehren. Deshalb tragen sie auch den Namen IgE-Antiköper. Ihre Konzentration im Blut ist gering, sie können aber mit Entzündungszellen verschiedene Allergien wie Neurodermitis auslösen. Auch für Heuschnupfen und Asthma sind sie verantwortlich.

Durch eine Blutuntersuchung lässt sich nachweisen, gegen welche Allergene die IgE arbeiten. Manche Reizstoffe lösen die Symptome einer Unverträglichkeit aus, können aber im Blut nicht nachgewiesen werden. Wegen solcher pseudo-Allergien ist ein Ernährungstagebuch sinnvoll.

Ernährungstagebuch führen / Lebensmittelallergien erkennen

Bevor du deine Ernährung anpassen kannst, muss zunächst ermittelt werden, welche Lebensmittel du gut verträgst und welche dein Hautbild verschlechtern. Führe dazu am besten ein Ernährungstagebuch, in dem du all deine Mahlzeiten aufschreibst und dokumentierst, wie gut du sie vertragen hast. Solche Tagebücher gibt es mittlerweile auch als praktische App.

Neurodermitis-Ernährung im Allgemeinen

Obst und Gemüse stehen auf jedem ausgewogenen Ernährungsplan. Am besten ist es, wenn du alles regional kaufst und versuchst, hauptsächlich saisonale Lebensmittel zu verzehren. Mit Neurodermitis solltest du zudem darauf achten, dass du deine Zutaten frisch kaufst und nicht auf Tiefkühlkost zurückgreifst.

Obwohl es keine richtige Diät bei Neurodermitis gibt, wird die Paleo-Ernährung oft empfohlen. Nimm möglichst viele Vitamine und Eiweiß zu dir, da sie für den Körper gut verträglich und wichtig sind. Es wird empfohlen, möglichst viel selbst zu kochen. Denn Fast Food und fertige Gerichte aus dem Supermarkt enthalten viele Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Geschmacksverstärker, die als Trigger bei Neurodermitis gelten.

Generell ist zu sagen, dass jeder Mensch anders auf verschiedene Lebensmittel reagiert. Deshalb ist das Ernährungstagebuch so wichtig. Einige Stoffe und Zutaten neigen dazu, Neurodermitis zu begünstigen - tun es aber nicht in jedem Fall.

Gute Lebensmittel bei Neurodermitis

  • Fisch (Wildfang)
  • Fleisch (Bioqualität) & Innereien
  • regionales Obst
  • regionales Gemüse aller Art
  • Glutenfreies Getreide (Reis, Amaranth, Hafer. Buchweizen, Hirse)
  • Eingelegtes Gemüse / fermentiertes Gemüse (Kimchi, Sauerkraut)
  • Chia-Samen, Sesam-Samen, Leinen-Samen (nicht gemahlen)
  • Kerne (z.B.: Kürbis)
  • Öl (möglichst BIO, Kokosöl & Olivenöl)
  • Honig / Ahornsirup (in kleinen Mengen)
  • Kräutertee

Nachtkerzenöl wird ebenfalls bei Neurodermitis empfohlen. Es kann zum Einreiben auf der Haut oder oral eingenommen werden. 1 EL am Morgen nach dem Frühstück und 1 EL nach dem Abendessen bei Erwachsenen kann Abhilfe Schaffen. Kinder hingegen bekommen nur die Hälfte der Menge.

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In vielen Diäten hoch gelobt, da sie voller Ballaststoffe sind: Hülsenfrüchte. Insgesamt liefern sie gute Ergebnisse, jedoch sollten Hülsenfrüchte selbst abgekocht werden. Wer sie selbst keimt, macht sie noch um einiges verträglicher. Aus der Dose sollten sie nicht verzehrt werden. Die meisten Supermärkte führen jedoch getrocknete Hülsenfrüchte, die du über Nacht in Wasser einlegen kannst. Danach eine Stunde kochen und sie sind ein toller Ballaststofflieferant.

Teste, ob du ausreichend Vitamine zu dir nimmst

Schlechte Lebensmittel bei Neurodermitis

  • Fast Food
  • Fertiggerichte aus dem Supermarkt o.ä.
  • Schwertfisch (Schwermetallbelastung für den Körper)
  • Thunfisch (Schwermetallbelastung für den Körper)
  • Ananas, Papaya und andere nicht regionale Früchte
  • Zitrusfrüchte
  • Weizen und Soja
  • Sellerie
  • Tomaten
  • Aubergine
  • Kartoffeln
  • Trockenfrüchte (geschwefelt)
  • Hühnerei
  • Kuhmilch, Sojamilch
  • Chilli, Ingwer, scharfe Gewürze
  • Senf
  • Alkohol
  • Kaffee
  • übermäßige Kohlensäure

Da Zigaretten geraucht und nicht verzehrt werden, zählt Tabak zu den Reizstoffen und bekommt hier einen gesonderten Eintrag. Das Rauchen von Zigaretten ist auf zahlreiche Arten gefährlich und ungesund. Auch Neurodermitis kann es begünstigen und sollte daher tunlichst gemieden werden.

Bildquelle:

Unsplash/Jason Briscoe

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