Gibt es bald keinen Pelz mehr bei Prada?
V.Richter am 12.09.2018

Prada hat wohl den wichtigsten Trend unserer Zeit verschlafen: Das italienische Luxuslabel setzt immer noch auf Echtpelz. Deshalb fordern die Organisation Vier Pfoten“ und die „Fur Free Alliance“ jetzt ausdrücklich ein Pelz-Verbot bei Prada.

Das Label soll dem Beispiel anderer Modehäuser wie Versace, Gucci, Ralph Lauren, Vivienne Westwood und Stella McCartney folgen und auf Echtfell verzichten. Auch der Onlineshop Asos hat kürzlich begonnen, Produkte mit tierischen Bestandteilen aus dem Sortiment zu entfernen. Die „Fur Free Alliance“ will jetzt verstärkt Druck auf Prada ausüben, um ein Ende der Pelztierhaltung und des Handels mit Echt-Fell zu bewirken. Wenn du dich auch für ein Pelz-Verbot bei Prada engagieren möchtest, kannst du beim Tierschutzbund einen Musterbrief herunterladen, unterschreiben und diesen dann per Mail an Prada schicken. Vielleicht kannst du dabei helfen, einen Unterschied zu machen.

Luxus-Mode im Wandel

Auch das britische Luxuslabel Burberry kündigte vor wenigen Tagen ebenfalls an, in Zukunft auf Produkte mit Pelz und Angora zu verzichten und die interne Verschwendung einzudämmen. Noch vor einigen Monaten sorgte das Unternehmen für einen Skandal, als herauskam, dass Burberry überschüssige Ware im Wert von 37 Millionen US-Dollar verbrannt hat. Was übel klingt, ist leider bei fast allen Modelabels gängige Praxis: Durch Vernichtung wird die Ware vom Markt fern und die Preise auf diese Weise hochgehalten, die Exklusivität will schließlich gewahrt werden.

Das ist nicht nur verschwenderisch, sondern auch ziemlich unökologisch! Umso besser, dass jetzt endlich ein Umdenken stattfindet. Überschüssig produzierte Ware soll künftig wiederbenutzt, repariert, gespendet oder recycelt werden. Beyoncé trat bereits in einem Vintage-Burberry-Body auf und sieht darin super cool aus!

Pelz-Verbot bei Prada

Courtney Love in einer Prada-Jacke mit Echtpelz. Muss das wirklich sein?

Wünschst du dir, dass Echt-Pelz aus der Modeindustrie verschwindet oder stehst du der Sache etwas lockerer gegenüber? Erzähl es mir in den Kommentaren!

Bildquelle:

Roberto David/Getty Images


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