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Bist du verliebt oder süchtig nach Drama?

Drama, Baby!?

Bist du verliebt oder süchtig nach Drama?

Hysterische Gefühlsausbrüche, theaterreife Szenen und tränenreiche Streits bestimmen deinen Beziehungsalltag? Du strebst nach Glück und Liebe, aber doch ist das Türenknallen, Werfen mit Tellern, Anschreien und Wiedervertragen das, was dir das Gefühl gibt, lebendig zu sein? Kommt dir das alles bekannt vor und du lebst in einer Partnerschaft, die einer emotionalen Achterbahnfahrt gleicht? Dann erfährst du hier, ob du verliebt bist oder doch nur süchtig nach Beziehungsdrama. 

Drama hat bei vielen Menschen einen schlechten Ruf. Zu Recht, denn negative Gefühle und Streit sind natürlich nie angenehm. Dennoch ist Wut ein ganz normales Gefühl. Doch was, wenn sie sich gegen den eigenen Partner richtet?

Häufige, heftige Streits sind Gift für jede Beziehung.

Ein Tanz auf dem Vulkan

Drama hat gute und schlechte Seiten. Wer zu Extremen neigt, tut das ja meist in beide Richtungen. Wer seinem Partner auf der einen Seite heftige, negative Gefühle entgegen bringt, liebt ihn auf der anderen Seite meistens auch sehr intensiv. Das kann auch gute Seiten haben: Wer hört nicht gerne, dass er das Beste ist, das einem jemals passiert oder die große Liebe ist, auf die der Partner sein ganzes Leben gewartet hat? Aber was, wenn die Nadel ins andere Extrem umschlägt? Stürmische Diva-Auftritte, heftige Vorwürfe und Tränen: Von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt – das kann einiges an Nerven kosten. Und irgendwann kann auch der beste Versöhnungssex das Drama nicht mehr kompensieren.

Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass du süchtig nach Drama bist

#1 Du fühlst dich nur nach einem Streit wirklich geliebt

Du liebst den Adrenalin-Kick nach euren heftigen Streits? Und wenn ihr euch endlich ausgesprochen habt und euch wieder einig seid, ist Versöhnungssex das Größte für dich? Durch Versöhnungssex können sich viele Paare, nachdem die Fetzen fliegen, wieder eng miteinander verbunden fühlen. Doch wenn du nur nach einer heftigen Auseinandersetzung Liebe und Zuneigung fühlst, solltest du dich fragen, ob du Liebe nicht mit etwas anderem verwechselst.

#2 Du beschreibst deine Beziehung als leidenschaftlich und nicht als stabil

Irgendwann erwischt es jedes noch so verliebte Paar: Dunkle Wolken ziehen auf im Beziehungsparadies und ein donnernder Streit stellt sich wie eine Wand gegen beide Partner. Wenn eure Alltagsangelegenheiten aber immer häufiger dramatische Züge annehmen, solltest du dich fragen, wie es um eure Liebe steht. Denn Streit ist kein Liebesbeweis und auch kein Zeichen für Leidenschaft. Es gibt auch positive Wege, sich Emotionen zu zeigen, nämlich durch zärtliche Gesten und Berührungen, die eine Beziehung so liebevoll machen.

#3 Du hast das Gefühl, ohne ihn nicht leben zu können

Süchtig nach einem Menschen zu sein, der einem nicht guttut, ist fast so wie süchtig nach Crack zu sein. Wenn deine Beziehung zu deinem absoluten Lebensinhalt geworden ist, egal wie glücklich sie dich gerade macht und du das Gefühl hast, ohne deinen Partner nichts wert zu sein und mit der ständigen Angst des Verlassenwerdens lebst, dann ist das ein deutliches Alarmsignal für eine Beziehungssucht. Und die hat rein gar nichts mit Liebe zu tun.

Von der Drama-Queen zum Cool Girl

Ärger und Wut schaden uns selbst mehr als dem, über den wir uns ärgern.

Tränen, Verzweiflung, Schmerz, dem anderen mit flehender Stimme versichern, dass man ihn nicht verletzen wollte: Wut ist oft ein Zeichen von Hilflosigkeit. Man steht vor einem Problem und findet dafür keine Lösung. Wenn du merkst, dass du innerlich brodelst, solltest du erst einmal in dich hineinhorchen und dich sortieren. So kannst du dem Problem vernünftiger entgegentreten. Grundsätzlich ist Wut aber kein schlechtes Zeichen, denn sie fordert uns dazu auf, Dinge, die uns belasten zu verändern. Und Ärger herunterzuschlucken macht auf Dauer krank. Wenn du also öfters das Gefühl hast, in deiner Partnerschaft nicht genügend respektiert zu werden oder zu kurz zu kommen, gibt es mehrere Möglichkeiten, um das Problem anzugehen: Versuche erst einmal, deine Wut zu verstehen.

So lernst du, mit deinen Gefühlen umzugehen

Die Fähigkeit, sich entschuldigen zu können, ist essentiell für jede Beziehung.

Oft verdeckt Zorn andere Gefühle wie Traurigkeit, Verletztheit oder Angst. Und zwar ganz einfach aus dem Grund, weil Menschen damit besser klar kommen, als sich mit anderen Emotionen auseinanderzusetzen. Horche also tief in dich hinein und überlege genau, ob du vielleicht andere Gefühle unterdrückst, weil du glaubst, sie nicht zulassen zu können. Auch, wenn es im ersten Moment nicht einfach ist: Lerne, mit deinen Emotionen umzugehen und sie zu akzeptieren. Lerne, deine Wut zu kanalisieren. Wenn du merkst, dass Aggressionen in dir aufsteigen, setz dich damit auseinander und versuche, deine Energie eventuell durch etwas körperlich Anstrengendes wie Fahrradfahren, Yoga oder Tanzen zu kanalisieren – Whooza! Du kannst auch Details der in dir aufsteigenden Gefühle aufschreiben und ein Wut-Tagebuch führen. Meditation ist übrigens auch eine gute Methode, um Stress oder Ängste, die sich als Wut äußern, abzubauen. Atme tief durch, bis du wieder ruhig genug bist, mit deinem Partner über eure Probleme zu sprechen.

Sicherlich ist es in einer Beziehung wichtig, auch mal streiten zu können. Gefühle müssen auf den Tisch und eine Prise Temperament verleiht jeder Beziehung die gewisse Würze. Doch häufiger und vor allem heftiger Streit vergiftet die Partnerschaft und kann langfristig sogar zum Beziehungsaus führen. Sollte dich dein Freund mit Absicht emotional verletzen, dich beleidigen, belügen oder runtermachen, solltest du dir eingestehen, dass er dich vielleicht nicht mehr liebt und dir vielleicht lieber einen Partner suchen, der dich besser behandelt und bei dem du besser aufgehoben bist. Denn Gefühlsdramen kosten vor allem eins: unglaublich viel Energie. Hast auch du dich schon einmal dabei erwischt, das unnötige Drama in deiner Beziehung zu genießen? Wir sind gespannt auf deine Erlebnisse und Erfahrungen in den Kommentaren.

Bildquellen: iStock/IuriiSokolov, iStock/AntonioGuillem, istock/GeorgeRudy, iStock/Tevarak

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