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Die besten Blutdruckmessgeräte 2021: Testsieger bei Stiftung Warentest

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Die besten Blutdruckmessgeräte 2021: Testsieger bei Stiftung Warentest

Blutdruckmessgeräte im Test: Bluthochdruck ist in Deutschland leider Volkskrankheit. Betroffene sollten deshalb den Blutdruck regelmäßig kontrollieren, weshalb das Angebot an Blutdruckmessgeräten für Handgelenk und Oberarm entsprechend groß ist. Doch wichtig ist vor allem, dass die Geräte zuverlässig arbeiten. Das machen längst nicht alle, aber wie Stiftung Warentest in einem Test herausfand, gibt es eine breite Auswahl an guten Geräten, vor allem für die Messung am Oberarm.

Volkskrankheit Bluthochdruck - Wie gefährlich ist sie wirklich?

Rund 30 Prozent der Erwachsenen in Deutschland leiden an Bluthochdruck. Unterschätzen sollte man das nicht, auch wenn es vielleicht erstmal keine Probleme macht. Im Laufe der Zeit kann Bluthochdruck Blutgefäße und Organe schwer schädigen. Die Folge können Herz- und Schlaganfälle sowie Nierenschwäche sein. Bei der Diagnose Bluthochdruck sind zwei Dinge angesagt, eine Therapie sowie die regelmäßige Beobachtung des Blutdrucks. Zuhause geht das natürlich besser und vor allem häufiger als nur bei Besuchen in der Arztpraxis, sodass ein eigenes Blutdruckmessgerät eine sinnvolle Anschaffung ist. Stiftung Warentest hat 17 Blutdruckmessgeräte für Handgelenk und Oberarm getestet.

Ab Werten von 140/90 mmHg hat man laut Definition Bluthochdruck. Panik sollte man deshalb nicht bekommen, denn oft reicht es bei leicht erhöhten Werten aus, sich gesünder zu ernähren, mehr Bewegung in den Alltag einzubauen oder mit dem Rauchen aufzuhören. Außerdem gibt es gute Medikamente, die den Blutdruck senken können. Wichtig ist aber vor allem, den Blutdruck im Auge zu behalten und das machen Blutdruckmessgeräte sehr einfach möglich. Die von Stiftung Warentest getesteten Geräte kosten zwischen 15 und 70 Euro und sind einfach in der Handhabung. Unterschiede gibt es trotzdem, vor allem was die Genauigkeit der Messung betrifft; und das war im Test das wichtigste Kriterium.

Blutdruckmessgeräte im Test bei Stiftung Warentest

17 Blutdruckmessgeräte testete Stiftung Warentest, zehn messen dabei den Blutdruck am Oberarm und sieben am Handgelenk. Kurzfazit: Die Oberarmgeräte messen genauer, hier gibt es eine größere Auswahl guter Geräte in verschiedenen Preislagen. Bei den Blutdruckmessgeräten am Handgelenk ist nur ein Gerät gut, das gleichzeitig auch am teuersten ist. Insgesamt gibt es im Test sieben gute Geräte, aber auch sechs die nicht genau genug messen und deshalb eine Abwertung kassieren.

Blutdruckmessgeräte im Test: Sieger bei Stiftung Warentest

Testsieger Blutdruckmessgeräte
für Oberarm
Testsieger Blutdruckmessgeräte für Handgelenk Preis-Leistungs-Empfehlung Blutdruckmessgeräte
Produkt Boso Medicus X Omron RS7 Intelli IT Sanitas SBM 22
Preis Ca. 45 Euro Ca. 70 Euro Ca. 20 Euro
Note gut (Note 2,3) gut (Note 2,4) gut (Note 2,5)
Besonderheiten insgesamt bestes Gerät für die Blutdruckmessung am Oberarm; Robust im Falltest; bei Fehlbedienung schlechte Genauigkeit; zeigt unregelmäßige Herzschläge und ordnet Messwerte gut ein einziges gutes Messgerät für das Handgelenk; relativ teuer; lautlose Messung, lässt sich via Bluetooth mit Smartphone koppeln; Sensoren zeigen, ob sich das Gerät auf Herzhöhe befindet günstiger Preis; insgesamt fast so gut wie der Testsieger; stark bei Wiederholgenauigkeit;

Testsieger Blutdruckmessgeräte für Oberarm

Das Boso Medicus X ist der Testsieger bei den Blutdruckmessgeräten für den Oberarm. Insgesamt erreicht das Gerät die Note 2,3 (gut).

  • Blutdruckmessung: Bei der Blutdruckmessung bleibt nur knapp "befriedigend" stehen, der Schnitt von 2,6 tendiert in Richtung "gut". Bei der Messgenauigkeit kommt das Boso wie alle anderen Geräte auch nicht über "befriedigend" hinaus. Das macht aber nichts, denn die Wiederholgenauigkeit ist "gut", sprich es lassen sich mit dem Blutdruckmessgerät die Entwicklungen sehr gut nachverfolgen, sprich ob Medikamente oder ein veränderter Lebenswandel eine Senkung der Blutdrucks bewirken.
  • Störanfälligkeit: Im Falltest zeigt sich der Testsieger robust, trotzdem sollte man ihn pfleglich behandeln. Fehlerhafte Bedienung, wie das Bewegen der Finger oder kleine Undichtigkeiten bei der Manschette, verzeiht der Medicus X nur schwer.
  • Handhabung: Die Handhabung ist sehr einfach möglich.
Boso medicus X - mit Arrhythmie-Erkennung
Boso medicus X - mit Arrhythmie-Erkennung

Testsieger Blutdruckmessgeräte für Handgelenk

Nur das Omron RS7 Intelli IT erreicht in gutes Ergebnis bei den Blutdruckmessgeräten fürs Handgelenk. Damit ist es eindeutiger Testsieger in dieser Kategorie, aber mit rund 70 Euro Straßenpreis auch recht teuer. Dafür gibt es ein paar interessante Extras, etwa eine Kopplung mit dem Smartphone, sodass man das Blutdrucktagebuch bequem per App führen kann.

  • Blutdruckmessung: Mit Abstand beste Blutdruckmessung im Testfeld der Geräte für das Handgelenk. Vor allem die Wiederholgenauigkeit ist sehr gut.
  • Störanfälligkeit: Der Falltest überstand der Testsieger ohne große Probleme, die Genauigkeit bei fehlerhafter Bedienung geht in Ordnung.
  • Handhabung: Die Handhabung stuften die Tester als "gut" ein, hier gab es nichts Großartiges zu beanstanden.
Omron RS7 Handgelenk-Blutdruckmessgerät
Omron RS7 Handgelenk-Blutdruckmessgerät

Preis-Leistungs-Empfehlung Blutdruckmessgeräte

Blutdruckmessgeräte kosten zwar kein Vermögen, aber es gibt gewisse Preisunterschiede. Wem die beiden Testsieger zu teuer sind, der kann mit dem Sanitas SBM 22 für rund 20 Euro gut sparen. Die Leistung ist insgesamt immer noch gut und gar nicht so weit weg von den Testsiegern.

  • Blutdruckmessung: Fast auf Höhe des Testsiegers liefert das Sanitas einen befriedigenden Job ab. Erwähnenswert ist die sehr gute Wiederholgenauigkeit.
  • Störanfälligkeit: Aufpassen sollte man beim SBM 22, den Falltest überstand es nicht.
  • Handhabung: Die Handhabung war dagegen gut, es gab keine größeren Probleme.
SANITAS SBM 22 Blutdruckmessgerät
SANITAS SBM 22 Blutdruckmessgerät

Blutdruckmessgeräte: So viel bekommt ihr für euer Geld

Rund 15 bis 70 Euro kosten die Blutdruckmessgeräte im Test, wobei es bei den Geräten für die Messung am Oberarm gute Produkte in allen Preislagen gibt. Anders sieht das bei der Messung am Handgelenk aus, hier konnte nur der Testsieger Omron RS7 Intelli IT für satte 70 Euro überzeugen. Überhaupt fiel bei der Handgelenksmessung auf, dass fünf von sieben Geräten bei der Messgenauigkeit nur "ausreichend" sind. Beim Testsieger von Omron gibt es neben höherer Messgenauigkeit auch viel Komfort, etwa eine lautlose Messung sowie die Möglichkeit, das Blutdruckmessgerät via Bluetooth ans Handy anzubinden. Praktisch ist das deshalb, weil man dann die Werte automatisch in einer App dokumentieren kann und keine Zettelwirtschaft mehr hat. Die Auswahl an guten Geräten ist für die Oberarmmessung größer, neben dem Testsieger Boso Medicus X gibt es auch günstigere Geräte wie das Sanitas SBM 22. Auch Medisana, Omron, Veroval und Braun haben gute Blutdruckmessgeräte in verschiedenen Preislagen am Start. Eine App-Kopplung gibt es für die Oberarmgeräte leider nicht.

Spartipps für Blutdruckmessgeräte

Gute Blutdruckmessgeräte ohne viel Schnick-Schnack gibt es ab 20 Euro mit dem Sanitas SBM 22. Die Auswahl an guten Geräten ist ohnehin bei den Produkten mit Messung am Oberarm besser. Wer also sparen will, guckt sich am besten in diesem Bereich um. Die Messung am Handgelenk gelingt den meisten Testkandidaten nicht wirklich überzeugend, nur der Testsieger von Omron schlägt sich hier auf Niveau der guten Oberarmgeräte. Ein Spartipp ist das aber nicht, es kostet 70 Euro. Wer Komfortmerkmale wie eine App-Anbindung will, zahlt auch mehr. Ergo kann man sparen, wenn man auf diese Funktionen verzichtet.

So testet Stiftung Warentest Blutdruckmessgeräte

Am wichtigsten ist im Test der Blutruckmessgeräte die Messgenauigkeit. Sie geht mit 60 Prozent in die Gesamtwertung ein und wird unter anderem mit 16 Männern und 16 Frauen verschiedenen Alters mit niedrigem bis hohem Blutdruck getestet. Vergleichsmessungen wurden mit einem Quecksilberblutdruckmessgerät durchgeführt. Wichtiger als die absolute Genauigkeit war ohnehin die Wiederholgenauigkeit, die an einem Simulator getestet wurde. Fünf Laien und eine Fachkraft prüften die Handhabung, die zu 30 Prozent in die Gesamtnote einfloss. Unter anderem wurden Gebrauchsanleitung, täglicher Gebrauch, Anzeigen und Bedienelemente sowie die Batterielaufzeit geprüft. Der letzte Testpunkt war Störanfälligkeit, der 10 Prozent der Gesamtnote ausmacht. Am Simulator wurde geprüft, wie sich kleine Bedienfehler auf die Messwerte auswirken. Außerdem mussten die Geräte einen Falltest bestehen, bei dem sie 24 Mal aus Tischhöhe auf einen Hartholzboden aufschlugen.

Blutdruckmessgeräte: Verlierer im Test

Bei den Blutdruckmessgeräten gibt es zwei grobe Richtungen, Messung am Oberarm oder Handgelenk. Verlierer im Test waren die Geräte mit der Handgelenkmethode. Wie sich zeigt, gibt es nur ein gutes Gerät in diesem Testfeld, fünf von sieben Geräten messen nur "ausreichend" gut. Das teure Braun iCheck 7 sowie das günstige Medisana BM 320 fahren dabei mit 4,2 die schlechtesten Noten ein. Insgesamt besser sind die Messgeräte für den Oberarm. Nur das Beurer BM 51 easyClip wurde wegen zu ungenauer Messwerte abgewertet.

Blutdruckmessgeräte kaufen: Darauf solltet ihr achten

Blutdruckmessgeräte müssen passen, sonst messen sie nicht genau. Prüft deshalb vor dem Kauf auf jeden Fall die Manschettengröße für Handgelenk bzw. Oberarm. Bei den Geräten für den Oberarm gibt es die breitere Auswahl an guten Produkten aus verschiedenen Preisklassen. Für die Messung am Handgelenk ist nur der Testsieger wirklich empfehlenswert. Er ist auch die erste Wahl für Nutzer, die eine App-Anbindung wollen.

Blutdruckmessgeräte: Das bedeuten die Werte

120 zu 80, 140 zu 90 oder 180 zu 110, zwei Zahlen rund um den Blutdruck tauchen immer wieder auf, doch was bedeuten sie? Wichtig für die Blutdruckmessung sind genau zwei Werte, ein höherer, wenn das Herz gerade pumpt sowie ein niedrigerer, wenn das Herz zwischen den Schlägen erschlafft. Man spricht dann auch von "systolisch" und "diastolisch" für die jeweiligen Werte. Wichtig ist, dass beide Werte bestimmte Grenzen nicht überschreiten. Ab 140 zu 90, oft auch angegeben als 140/90 spricht man von Bluthochruck. Die angegebene Einheit mmHG steht für Millimeter Quecksilbersäule und orientiert sich am klassischen Arztgerät.

Blutdruck selber messen: Darauf müsst ihr achten

Es ist zwar ein einfacher Tipp, aber man sollte ihn beherzigen, im Zweifelsfall helfen die Handbücher der Blutdruckmessgeräte weiter. Wichtig ist, auch immer zur selben Zeit zu messen, am besten nüchtern vor dem Frühstück. Messt auch immer am selben Arm und vermeidet Hektik. Am besten erst ein paar Minuten entspannen und dann mit der Messung loslegen. Die Manschette sollte gut sitzen und zwar am besten auf der nackten Haut. Sie sollte nicht locker sein, aber auch keinen Schmerz verursachen. Bei Geräten für den Oberarm einfach die Hand auf den Tisch legen, Handfläche nach oben drehen. Für die Messung am Handgelenk muss dieses auf Herzhöhe gebracht werden, also den Arm abwinkeln. Während der Messung solltet ihr einfach nichts machen und möglichst entspannt bleiben. Zum Schluss noch die Werte notieren und zum nächsten Arztbesuch mitnehmen.

5 Tipps um Bluthochdruck zu vermeiden

  • Ernährung: Gesund essen und trinken beugt Bluthochdruck vor. In der Praxis bedeutet das viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Nüsse und gesunde Öle. Ihr müsst nicht komplett auf Fleisch, Wurst oder Süßkram verzichten, solltet euch damit aber zurückhalten. Hier findet ihr alle Tipps zur Ernährung.
  • Bewegung: Regelmäßiger Ausdauersport ist ein gutes Mittel gegen Bluthochdruck. Wer dazu gar keine Lust hat, baut 30 Minuten schnelles Gehen in den Tagesablauf ein.
  • Gewicht: Bluthochdruck und Übergewicht kommen oft Hand in Hand, wer also zu viel auf die Waage bringt, sollte abspecken.
  • Entspannung: Stress treibt den Blutdruck nach oben, versucht also so oft es geht zu entspannen. Dabei ist es egal, ob das beim Yoga passiert oder beim Waldspaziergang. Hier findet ihr ein paar praktische Übungen.
  • Rauchen: Dazu muss man nicht viel sagen, mit dem Rauchen aufzuhören, lohnt sich immer, auch bei Bluthochdruck.

Blutdruckmessgeräte FAQ: Alles wichtige kurz und knapp

Den Blutdruck kann man beherrschen und auch Bluthochruck kann man meist wirksam senken. Oft reicht schon ein gewisser Lebenswandel mit gesünderer Ernährung und mehr Bewegung, zudem gibt es gute blutdrucksenkende Medikamente.

Welches sind die besten Blutdruckmessgeräte?

Vor allem zwei Geräte stechen aus dem Test von Stiftung Warentest heraus: Für die Blutdruckmessung am Oberarm ist das beste Gerät das Boso Medicus X für rund 45 Euro. Für die Messung am Handgelenk ist der Testsieger das 70 Euro teure Omron RS7 Intelli IT.

Welches sind die besten Blutdruckmessgeräte für den Oberarm?

Die Auswahl an guten Blutdruckmessgeräten für den Oberarm ist größer als bei Produkten fürs Handgelenk. Der Testsieger Boso Medicus X ist natürlich der beste Griff, günstiger geht es aber auch, etwa mit dem Sanitas SBM 22 für rund 20 Euro.

Was ist genauer, Blutdruckmessung an Handgelenk oder Oberarm?

Blutdruckmessung am Handgelenk funktioniert grundsätzlich mit ähnlicher Genauigkeit wie am Oberarm. Doch von den getesteten Geräten bestätigt das nur der teure Testsieger Omron RS7 Intelli IT. Fünf von sieben getesteten Geräten mit Handgelenksmessung liefern dagegen nur ausreichende Genauigkeit. Bei den Geräten mit Oberarmmessung gibt es insgesamt eine höhere Qualität bei der Genauigkeit zu verzeichnen. Hier ist die Auswahl auch aus verschiedenen Preisklassen möglich.

Wird ein Blutdruckmessgerät von der Krankenkasse bezahlt?

In der Regel übernehmen die Krankenkassen zumindest in großen Teilen die Kosten für ein Blutdruckmessgerät, wenn es von einem Arzt verordnet wird. Mit dem Rezept könnt ihr euch in der Apotheke oder im Sanitätshaus direkt ein Blutdruckmessgerät holen. Die Abrechnung erfolgt dann im Hintergrund ohne dass ihr euch um etwas kümmern müsst.

Die gesundheitlichen Probleme der Sternzeichen

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Getty Images/Casanowe

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