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Fieberthermometer Test 2021: Stiftung Warentest Testsieger im Überblick

Fieber messen

Fieberthermometer Test 2021: Stiftung Warentest Testsieger im Überblick

Ob Corona, Grippe oder diverse Kinderkrankheiten – oft leiden Betroffene an erhöhter Temperatur. Deshalb ist es immer ratsam, ein Fieberthermometer zuhause zu haben. So kann man schnell und einfach die Temperatur selbst messen. Die Stiftung Warentest hat 2021 insgesamt 20 Fieberthermometer getestet. Wir zeigen dir die besten im Test.

Verbraucher*innen haben beim Kauf die Wahl zwischen klassischen Stabthermometern, Ohr-/Stirnthermometern oder kontaktlosen Infrarotthermometern. Die Stiftung Warentest hat insgesamt 20 Mess­geräte geprüft. Darunter acht digitale Stab­thermo­meter, drei Ohrthermo­meter, drei kombinierte Ohr-Stirn­thermo­meter sowie sechs kontaktlose Infrarot­mess­geräte.

Fieberthermometer Test: Die Testsieger laut Stiftung Warentest

Von den insgesamt 20 getesteten Modellen schnitten acht Fieberthermometer im Test mit der Note „gut" ab. Für sieben Thermometer reichte es noch für die Note „befriedigend". Hier zeigen wir dir die drei Thermometer, die in ihrer Kategorie am besten abgeschnitten haben:

Kategorie Gerät durchschn. Preis Testnote
Stabthermometer Uebe
Domotherm Rapid 10 s
5,80 Euro GUT (1,9)
Ohrthermo­meter Braun
Thermoscan 6
50,00 Euro GUT (1,8)
Infrarot-Stirn­thermo­meter Easypix
Thermogun TG2
44,50 Euro GUT (2,0)

Bestes Stabthermometer

Im Fieberthermometer Test der Stiftung Warentest wurden acht digitale Stabthermometer getestet. Am besten abgeschnitten hat das Thermometer von Uebe Domotherm Rapid 10 s. Es bekam das Testurteil GUT (1,9). Besonders überzeugen konnte es vor allem in der Messgenauigkeit, diese wurde mit SEHR GUT (0,8) bewertet. Zu einem günstigen Preis von unter 6 Euro bekommt man hier ein einfaches, aber gutes Fieberthermometer.

Domotherm Rapid 10s - Fieberthermometer zur Messung der Körpertemperatur in nur 10 Sekunden
Domotherm Rapid 10s - Fieberthermometer zur Messung der Körpertemperatur in nur 10 Sekunden

Bestes Ohrthermometer

Unter den drei getesteten reinen Ohrthermometern konnte das Modell Braun Thermoscan 6 im Test am meisten überzeugen. Es schnitt in allen Kategorien gut ab und bekam das finale Testurteil GUT (1,8). Mit einem Preis von etwa 50 Euro gehört es allerdings zu den teureren Modellen. Zudem ist dieses Thermometer tatsächlich auf die Messung im Ohr beschränkt und misst nicht an der Stirn.

Braun IRT 6515 ThermoScan 6 Infrarot-Ohr-Thermometer
Braun IRT 6515 ThermoScan 6 Infrarot-Ohr-Thermometer

Bestes Ohr- und Stirnthermometer

Wer ein Kombinationsgerät möchte, dem empfiehlt die Stiftung Warentest das Ohr- und Stirnthermometer von Medisana TM 750. Es erhielt im Test ebenfalls die Note GUT (2,2). Das Medisana TM 750 Thermometer gibt es bei Amazon ab 39 Euro.

Braun IRT 6515 ThermoScan 6 Infrarot-Ohr-Thermometer
Braun IRT 6515 ThermoScan 6 Infrarot-Ohr-Thermometer

Bestes Infrarot-Stirnthermometer

Bei den kontaktlosen Infrarot-Thermometern schnitt die Easypix Thermogun TG2 als einziges Gerät im Test mit dem Testurteil GUT (2,0) ab. Alle anderen Modelle erhielten nur die Note befriedigend. Auch der Preis liegt mit ca. 48 Euro im Mittelfeld.

Easypix WG-003 64001 DIY
Easypix WG-003 64001 DIY

Die ausführlichen Testergebnisse findest du übrigens kostenpflichtig auf der Internetseite der Stiftung Warentest.

Fieberthermometer Test: Vor- und Nachteile der Messmethoden

Ob man sich für ein klassisches Stabfieberthermometer entscheidet, oder doch lieber zu den modernen Ohr-Stirn­thermo­metern oder Infrarotmessgeräten greift, liegt vor allem auch daran, wie der eigene Anwendungsbedarf ist und wie viel Geld man ausgeben möchte.

Fieber messen mit Stabthermometer

Ein Stabfieberthermometer ist der Klassiker, den viele noch aus der Kindheit kennen, sind heutzutage meist mit Galinstan als Thermometerflüssigkeit gefüllt. Die Messung erfolgt entweder rektal (im Po), im Mund oder unter der Achsel, wobei die erste Variante am genauesten ist. Ein Vorteil des einfachen Stabthermometers ist der geringe Anschaffungspreis, gute Modelle gibt es hier bereits ab ca. 6 Euro im Handel. Auch die Handhabung ist recht leicht und das Thermometer kann nach Gebrauch schnell und einfach mit einem Desinfektionstuch gereinigt werden. Wer selten an Fieber leidet und ein Thermometer daher auch nur sehr selten benötigt, muss also nicht viel Geld ausgeben, sondern ist auch mit einem Stabthermometer gut bedient.

Vor- und Nachteile im Überblick:

  • günstiger Preis
  • einfache Handhabung
  • einfache Reinigung
  • genaue Messung ist etwas aufwändiger (Po)
  • Messung dauert etwas länger

Fieber messen mit Ohr- und Stirn­thermo­meter

In den meisten Haushalten, insbesondere in Familien mit Kindern, haben sich inzwischen die sogenannten Ohr- oder Stirnthermometer durchgesetzt. Hier gibt es sowohl Modelle, die nur im Ohr angewendet werden können, als auch Modelle, die im Ohr sowie an der Stirn benutzt werden können. Generell lässt sich hier sagen, dass die Messung im Ohr genauer ist als auf der Stirn, weshalb auch im Test das Ohrthermometer von Braun am besten abgeschnitten hat. Gerade mit Kindern ist aber ein Stirnthermometer sehr praktisch, da es besonders einfach anzuwenden ist (auch im Schlaf). Bei Neugeborenen zum Beispiel ist das Ohr zudem noch zu klein, um dort das Fieber zu messen. Somit bietet sich die Stirn an. Allerdings ist die Stirnmessung recht ungenau. Ohr- bzw. Stirnthermometer sind in der Anschaffung nicht ganz günstig, gute Geräte gibt es ab etwa 25 Euro aufwärts. Für die Messung im Ohr sind bei vielen Thermometern zudem hygienische Schutzkappen notwendig, die nach der Anwendung entsorgt werden und somit immer wieder nachgekauft werden müssen.

Vor- und Nachteile im Überblick:

  • leichte und schnelle Anwendung (auch im Schlaf)
  • schnelle Messung in 1-3 Sekunden
  • oft mit Speicherfunktion & Bluetooth
  • Messung (insbesondere Stirn) oft ungenau
  • hoher Preis

Fieber messen mit Infrarot-Stirnthermometer

Das Messen mit Infrarotgeräten ist besonders einfach und schnell, jedoch generell auch ungenauer als die Varianten in Mund, Ohr oder Po. Dies zeigte sich auch in den Untersuchungen der Stiftung Warentest. Allerdings punkten sie dadurch, dass man mit ihnen kontaktlos messen kann, zum Beispiel bei schlafenden Kindern. Auch in der Corona-Pandemie wurden die Geräte verstärkt eingesetzt, um schnell und einfach aus der Distanz die Temperatur zu messen.

Vor- und Nachteile im Überblick:

  • leichte und schnelle Anwendung (auch im Schlaf)
  • schnelle Messung in 1-3 Sekunden
  • hoher Preis
  • ungenaue Messung

Fieber messen: Ab wann hat man Fieber?

Viele moderne Fieberthermometer zeigen die Messwerte inzwischen praktischerweise auf einer Farbskala (meist Grün, Orange, Rot) an. So ist auch ohne weitere Kenntnisse schnell erkennbar, welche Temperatur kritisch ist. Jedoch sollte man hier auch nochmal zwischen Erwachsenen und Kindern unterscheiden. Hier zeigen wir dir im Überblick, ab wann man von erhöhter Temperatur bzw. Fieber spricht:

Erwachsene:

  • Untertemperatur bzw. Unterkühlung: unter 35 Grad
  • Normale Körpertemperatur: ca. 37 Grad
  • erhöhte Temperatur: bis 37,8 Grad
  • leichtes Fieber: 37,9 bis 38,4 Grad
  • starkes Fieber: ab 38,5 Grad

Kinder:

  • Normale Körpertemperatur: ca. 37 Grad
  • erhöhte Temperatur: 37,6 bis 38,5 Grad
  • Fieber: 38,5 bis 39,4 Grad
  • hohes Fieber: ab 39,5 Grad

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