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Smartwach & Co.

Fitness-Tracker Test 2023: Die Testsieger der Stiftung Warentest

Fitness-Tracker-Test

Das Werbeversprechen klingt verlockend: Wer Probleme hat, sich regelmäßig zum Sport zu motivieren, soll das mit einem Fitness-Tracker einfacher schaffen. Stiftung Warentest hat deshalb Smartwatches und Fitnessarmbänder ausgiebig getestet.

Du willst richtig fit werden, wieder in die alte Jeans passen oder dich einfach nur einen Tick mehr bewegen als vom Homeoffice-Schreibtisch zur Couch? Dann gibt es eine gute Nachricht: Schicke Fitness-Tracker helfen dir dabei, deine Ziele entspannter zu erreichen. Die Gadgets sitzen am Handgelenk und motivieren dich zum Sport, zählen verbrannte Kalorien und erfassen die zurückgelegten Schritte. Der Markt für die Fitnessgehilfen brummt, was sich auch in den veranschlagten Preisen für die Geräte niederschlägt. Damit du dein Geld nicht an der falschen Stelle investiert, hat Stiftung Warentest 23 Fitnessarmbänder sowie 78 Smartwatches getestet. Kurzfazit: Die Smartwatches sind fitter, kosten aber auch mehr. Bei den Fitnessarmbändern gibt es nur ein einziges gutes Gerät, aber auch drei Smartwatches kassieren die Gesamtnote „mangelhaft”.

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Fitness-Tracker im Test bei Stiftung Warentest

Testsieger SmartwatchUnser PreistippTestsieger Fitnessarmband
Apple Watch Series 8 (GPS, 45mm) Smartwatch
Apple Watch Series 8 (GPS, 45mm) Smartwatch
derzeit nicht verfügbar
Huawei Watch Fit 2 Active
Huawei Watch Fit 2 Active
ab 102,00 €
Garmin vívosmart 5 – Fitness-Tracker
Garmin vívosmart 5 – Fitness-Tracker
ab 129,95 €
Bewertung
Stiftung Warentest
Gut (1,6)
Stiftung Warentest
Gut (2,1)
Stiftung Warentest
Gut (2,4)
Pro & Contra
  • gute Fitness-Funktionen
  • stark bei Kommunikation
  • viele Zusatzfunktionen
  • einfache Handhabung
  • erfordert ein iPhone
  • vergleichsweise teuer
  • gute Fitness-Funktionen
  • gute Ausstattung
  • einfache Handhabung
  • gute Akkulaufzeit
  • vergleichsweise günstig für eine Smartwatch
  • Navifunktion verbesserungswürdig
  • kein kontaktloses Bezahlen möglich
  • solide Fitness-Funktionen
  • gute Akkulaufzeit
  • kein eingebautes GPS
Verfügbar bei N/A 102,00 €129,95 €

Testsieger Smartwatches: Apple Watch Series 8

Qualität hat bekanntlich seinen Preis bzw. für viel Geld kriegst du im Fall der Apple Watch den aktuellen Testsieger der Stiftung Warentest. Der große Haken an der Sache: Ohne iPhone nützt dir das nichts, denn die Apple Watch dockt nur an die Apple-Handys an. Mit ca. 500 Euro Straßenpreis ist die Smartwatch teuer. Dafür gibt es die Gesamtnote „gut”, denn auch die Apple Watch lässt ein paar Kritikpunkte offen.

Doch erst zu den Stärken: Die Fitnessfunktionen sind gut, die Streckenmessung per GPS arbeitet zuverlässig. Auch der Kalorienverbrauch wird gut berechnet. Top ist die Apple Watch bei den Zusatzfunktionen: Telefongespräche führen, Nachrichten schreiben oder navigieren, das alles beherrscht sie hervorragend. Auch die Handhabung passt und sie ist unerwartet stabil verarbeitet.

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Luft nach oben gibt es noch bei der Akkulaufzeit, denn die reißt die Tester nicht vom Hocker und auch beim Datenschutz gibt die Apple Watch, wie die meisten anderen Testkandidaten, kein gutes Bild ab.

Preistipp Smartwatches: Huawei Watch Fit 2 Active

Die Huawei Fit 2 active war die Überraschung des Tests. Insgesamt rückt sie teuren Modellen ziemlich auf die Pelle und ist nur einen Tick schlechter, dafür kostet das Huawei-Modell nicht einmal halb so viel wie die Apple-Uhr. Beeindruckend ist, dass Huawei sehr gute Fitnessfunktionen liefert. Das gelingt vor allem durch eine bessere Schrittzählung als sie Apple bietet.

Eine Telefonfunktion bietet die Uhr nicht. Ansonsten kann man der Huawei Fit 2 active nur ein paar Kleinigkeiten ankreiden: Die Nachrichtenfunktion könnte verbessert werden und beim Datenschutz steht man genauso schlecht da, wie die meisten anderen Testkandidaten. Richtig stark ist dagegen die Akkulaufzeit, vor allem für eine Smartwatch.

Bestes Fitnessarmband im Test: Garmin vívosmart 5

Wenn es unbedingt ein Fitnessarmband sein muss, dann sollte es den Testern zufolge das günstige Garmin vívosmart 5 sein. Achtung: Wie die meisten anderen Armbänder hat auch dieses Modell kein GPS eingebaut. Das ist aber für die genaue Messung der Streckenlänge Voraussetzung, zum Beispiel beim Laufen. Die restlichen Eigenschaften machen es trotzdem attraktiv, vor allem, wenn man nicht gerade Laufstrecken genau aufzeichnen will oder Werte zur aktuellen Geschwindigkeit beim Sport benötigt. Du kriegst damit immerhin den Fitness-Tracker mit dem besten Testurteil.

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Pulsmessung und Schrittzähler funktionieren hingegen gut, sodass bei Fitness insgesamt die Note „gut” stehen bleibt. Aber auch die Zusatzfunktionen überzeugen nicht wirklich. Handhabung und Akkulaufzeit sind ebenfalls in Ordnung. Trotzdem lohnt es sich beim Preis von ca. 125 Euro doch eher, direkt zu einer Smartwatch zu greifen, die noch bessere Funktionen zum ähnlichen Preis bietet.

So testet Stiftung Warentest Fitness-Tracker

Der Test war schweißtreibend. Fitnessfunktionen (35 Prozent) wie Messung von Puls, Kalorienverbrauch und Streckenlänge testeten mehrere Personen beim Gehen, Joggen sowie anderen Alltagsaktivitäten. Die gemessenen Pulswerte der optischen Sensoren wurden mit den Aufzeichnungen eines hochwertigen Herzfrequenz-Brustgurts vergleichen. Außerdem wurde die Sauerstoffaufnahme über die eingeatmete Luft gemessenen.

Als Zusatzfunktionen (25 Prozent) neben Fitness wurde geprüft, ob die Gadgets Anrufe anzeigen und entgegennehmen können, ob sich über die Geräte auch Messenger-Apps nutzen lassen und ob sie Musik abspielen können. Die restlichen Testpunkte sind Standards bei Stiftung Warentest, etwa wie gut die Handhabung (20 Prozent) und die Akkulaufzeit (10 Prozent) sind, wie robust die Geräte gegen Stöße gebaut sind (5 Prozent) und wie es mit Datenschutz und Datensicherheit (5 Prozent) aussieht. In Proben von hautberührenden Teilen suchten die Tester auch nach Schadstoffen.

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Fitness-Tracker: So viel bekommst du für dein Geld

Die Fitness-Tracker im Test von Stiftung Warentest setzen sich aus den schmaleren und günstigeren Fitnessarmbändern und den teureren und mit mehr Funktionen ausgestatteten Smartwatches zusammen. Wenn es gute Fitnessfunktionen sein sollen, bleiben drei Modelle zur Auswahl: Wer ein iPhone hat, fährt mit der teuren Apple Watch Series 8 oder mit dem Vorgänger Series 7 am besten. Doch die Preise sind bei den Apple Watches happig. Huawei zeigt mit der Watch Fit 2 Active, dass es auch günstiger geht. Was die Leistung betrifft, liegt Huawei nur knapp hinter Apple, dafür kostet die Watch Fit 2 Active nicht einmal die Hälfte.

Wesentlich günstiger sind die Fitnessarmbänder, aber unter dem Strich enttäuschen die meisten eher im Test. Nur eines erreicht eine gute Gesamtnote. Mit der Bestnote „gut” kommt das Garmin vívosmart 5 daher, ist jedoch auch nicht wirklich günstig. Die günstigeren Fitnesstracker von Huawei und Xiaomi (preislich ca. 50-70 Euro) konnten im Test nur die Note „befriedigend" erzielen. Sie sind vielleicht ein guter Einstieg für alle, die sich noch nicht sicher sind, ob sie überhaupt einen Fitness-Tracker brauchen. Wichtig: die meisten Fitnessarmbänder haben kein GPS eingebaut.

Unterschiede Fitnessarmband und Smartwatch

Eigentlich ist es gar nicht so kompliziert, aber an einer Stelle gehen die Begrifflichkeiten auseinander. Stiftung Warentest unterscheidet zwischen Smartwatches und Fitness-Trackern, die sonst oft auch einfach als Fitnessarmbänder bezeichnet werden. Gemeint ist damit, dass diese Geräte in erster Linie auf Fitness achten, also etwa die Erfassung von Puls, Kalorien und Schritten ausgelegt sind. Diese Fitnessfunktionen stehen klar im Vordergrund, zusätzlichen Schnick-Schnack gibt es nicht.

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Die Vorteile dabei sind, dass dieser Fokus die Geräte klein, günstig und ausdauernd macht. Bei Smartwatches ist das anders. Sie sind Allrounder und kommen mit zahlreichen Funktionen, die du sonst direkt am Smartphone erledigen musst. Die Fitnessfunktionen sind nur ein Bereich, den Smartwatches abdecken. Du kannst mit einer Smartwatch aber auch Nachrichten schreiben, Anrufe entgegennehmen, Musik hören oder kontaktlos bezahlen. Sie arbeiten meist genauer als Fitnessarmbänder und bieten größere Displays.

Ohne Smartphone und App geht nichts

Fitness-Tracker erfordern für Einrichtung und Auswertung die Verbindung zu Smartphone und passender App (© Apple)

Fitness-Tracker erfordern zwingend ein Smartphone. Das Handy ist schon für die Einrichtung der Geräte nötig. Außerdem sammelt es die Daten ein, die beim Sport aufgezeichnet werden und wertet diese per App aus. Kommunikationsfunktionen laufen oft ausschließlich mit dem Smartphone als Kompagnon und wenn der Fitness-Tracker kein GPS hat, unterstützt das Handy auch bei der Navigation.

Nicht für alle Handys geeignet

Aufpassen musst du, weil nicht alle Fitness-Tracker mit allen Handys funktionieren. Apple zum Beispiel unterstützt nur die hauseigenen iPhones, Samsung will zwingend ein Android-Geräte als Partner haben. Geräte von Huawei und Honor akzeptieren zwar Android und iOS, entfalten aber alle Funktionen nur dann, wenn ein Handy aus dem eigenen Stall gekoppelt ist.

Große Unterschiede bei der Akkulaufzeit

Bei vielen Menschen ersetzen Fitness-Tracker die Uhr am Handgelenk. Da ist man es normalerweise gewohnt, dass man nicht ständig laden muss. Doch das kann bei Apple oder Samsung schnell passieren, viele Geräte zeigen im Test schwache Akkuleistungen. Gut in der Akkuleistung sind hingegen Smartwatches von Amazfit, Garmin und Huawei, unter anderem die Watch Fit 2 Active, sie schafft satte 21 Stunden Trainingszeit. Auch Fitnessarmbänder haben aufgrund der geringeren Funktionen meist längere Akkulaufzeiten als die Smartwatches.

Fitness-Tracker kaufen: Darauf solltest du laut Stiftung Warentest achten

Soll ein günstiger Fitness-Tracker her, etwa als Geschenk oder weil man nicht so viel Geld investieren will, dann scheiden die Smartwatches aus. Die empfehlenswerten Modelle der Stiftung Warentest mit guten Messergebnissen im Fitnessbereich kosten 500 Euro (Apple Watch) bzw. 112 Euro (Huawei Watch Fit 2 Active). Wenigstens zur Einrichtung ist das passende Smartphone nötig. Bei der Apple Watch ist dafür zwingend ein iPhone vorgesehen, Samsung will unbedingt ein Android-Handy haben, alle anderen arbeiten mit iPhones und auch Android-Handys zusammen.

Fitness-Tracker Datenschutz

Fitness-Tracker erfassen jede Menge Daten, etwa Pulsverlauf, zurückgelegte Strecken und Aktivität über den Tag. Manche Modelle analysieren sogar dein Schlafverhalten. Hier ist Datenschutz wichtig, doch „sehr gut” schneidet kein getestetes Gerät ab, stattdessen ist die Standardnote „ausreichend” und zwar meist wegen massiver Mängel in der Datenschutzerklärung. Nur dreimal gibt es die Note „gut” im Datenschutz, doch die Gesamtbewertung der Uhren passt nicht, also keine Empfehlung in diese Richtung.

Spezielle Fitness-Tracker für Damen und Herren

Die getesteten Fitness-Tracker sind für Damen und Herren gleichermaßen gedacht. Doch es gibt Unterschiede: Manchmal gibt es Damenmodelle mit kleineren Displays und beim Kauf solltest du auf die Länge der Armbänder achten. Von den Funktionen her gesehen, gibt es aber keine Unterschiede.

Tipps für Fitness-Tracker

Früher war zur Pulsmessung ein Brustgurt nötig, der dann per Funk die Daten ans Handgelenk übertragen hat. Heute haben die Tracker meist optische Sensoren an der Unterseite verbaut und messen damit den Puls. Damit das gut funktioniert, müssen Fitnessarmband oder Smartwatch gut sitzen. Achte also darauf, dass hier nichts schlackert, drücken solltet dich der Fitnesshelfer aber auch nicht. Wenn die Streckenmessung möglichst genau sein soll, empfiehlt sich der Einsatz einer Smartwatch, denn mit dem verbauten GPS sind die gemessenen Werte viel genauer. Alternativ lassen sich die Fitness-Armbänder mit dem Handy koppeln, dann musst du aber das Handy zum Sport mitnehmen.

Den kompletten Testbericht kannst du gebührenpflichtig online bei Stiftung Warentest lesen.

Fitness-Tracker von Aldi

Wenn technische Geräte aus der Nische die breite Masse erreichen, gibt es sie auch bei Discountern. Auch Aldi und Lidl haben regelmäßig Fitness-Tracker im Angebot. Die Modelle von Medion waren aber nicht im aktuellen Test von Stiftung Warentest vertreten. Oft gibt es diese Geräte zum neuen Jahr, wenn die guten Vorsätze noch frisch sind. Preislich rangieren die Medien-Angebote weit unten, der aktuelle Tracker kostet 20 Euro. Dafür gibt es kein eingebautes GPS.

Du suchst noch nach passenden Tipps um gesünder zu leben? Wir nennen dir fünf:

Die Verlierer im Test

Es gibt nur ein gutes Fitnessarmband im Test. Das zeigt schon, dass du dir den Kauf genau überlegen solltest. Ein echter Patzer tritt aber bei den Smartwatches auf. Die Xplora Xmove Activity Tracker kassiert insgesamt die Note „mangelhaft”, weil es tatsächlich an allen Ecken und Enden mangelt. Zwar ist der Preis mit ca. 45 Euro unglaublich günstig, dafür kann das Gerät nicht telefonieren, Mails nicht anzeigen und die gemessenen Fitnesswerte sind sehr ungenau. So sollte man das Thema Fitness-Tracker nicht angehen.

Fitness-Tracker-FAQ's: Die wichtigsten Antworten auf einen Blick

Welcher Fitness-Tracker ist der Beste bei Stiftung Warentest?

Bei Stiftung Warentest gewinnt die Apple Watch Series 8 den Vergleich der Fitness-Tracker. Sie bietet gute Fitness- und die besten Zusatzfunktionen. Leider ist die Apple Watch das teuerste Modell im Test und lässt sich nur zusammen mit einem iPhone nutzen. Bei den Fitnessarmbändern ist das Garmin vívosmart 5 mit Einschränkungen empfehlenswert.

Welches ist der genaueste Fitness-Tracker?

Überraschend läuft in dieser Disziplin die Huawei Watch Fit 2 Active Edition der teuren Apple Watch knapp den Rang ab. Mit (Note: 1,4) liegt sie in der Fitness-Wertung aber nur ganz knapp vor Apple (Note: 1,5)

Was kostet ein Fitness-Tracker?

Die Preisspanne ist groß, günstige Fitnessarmbänder gibt es schon ab ca. 45 Euro, die empfehlenswerte Smartwatches Apple Watch Series 8 und Huawei Watch Fit 2 Active Edition kosten ca. 500 bzw. 112 Euro.

Du möchtest ein paar Kilo abnehmen? Ein Fitness-Tracker kann dir dabei helfen. Noch mehr Tipps zeigen wir dir im Video:

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Welche Fitness-Uhr ist gut und günstig?

Stiftung Wartentest gibt insgesamt 30 Fitness-Smartwatches die Note „gut”, Testsieger ist die Apple Watch Series 8. Auch ihr Vorgängermodell konnte im Test überzeugen.

Wie gut sind Fitness-Tracker?

Viele Fitness-Tracker messen nicht allzu genau. Die dargestellten Werte sind dann eher als Trends zu verstehen. Das reicht als Motivationshilfe aus, wer aber genaue Messwerte erwartet, sollte beim Kauf zur Apple Watch oder Huawei Watch Fit 2 Active Edition greifen.

Welcher Sport passt zu mir?

Bildquelle: GettyImages/LightFieldStudios, Apple, Huawei, Honor, Xplora Technologies

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