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Smartwach & Co.

Die besten Fitness-Tracker 2022: Testsieger der Stiftung Warentest

Das Werbeversprechen klingt verlockend: Wer Probleme hat, sich regelmäßig zum Sport zu motivieren, soll das mit einem Fitness-Tracker einfacher schaffen. Stiftung Warentest hat deshalb Smartwatches und Fitnessarmbänder ausgiebig getestet.

Du willst richtig fit werden, wieder in die alte Jeans passen oder dich einfach nur einen Tick mehr bewegen als vom Homeoffice-Schreibtisch zur Couch? Dann gibt es eine gute Nachricht: Schicke Fitness-Tracker helfen dir dabei, deine Ziele entspannter zu erreichen. Die Gadgets sitzen am Handgelenk und motivieren dich zum Sport, zählen verbrannte Kalorien und erfassen die zurückgelegten Schritte. Der Markt für die Fitnessgehilfen brummt, was sich auch in den veranschlagten Preisen für die Geräte niederschlägt. Damit du dein Geld nicht an der falschen Stelle investiert, hat Stiftung Warentest sechs Fitnessarmbänder zwischen 40 und 160 Euro sowie 10 Smartwatches zwischen 50 und 460 Euro getestet. Kurzfazit: Die Smartwatches sind fitter, kosten aber auch mehr. Bei den Fitnessarmbändern gibt es kein einziges gutes Gerät, aber auch eine Smartwatch kassiert die Gesamtnote „mangelhaft”.

Fitness-Tracker im Test bei Stiftung Warentest

Testsieger Smartwatches Preistipp Smartwatches Bestes Fitnessarmband
Produkt Apple Watch Series 7 Huawei Watch GT3 Honor Band 6
Preis 425 Euro 190 Euro 45 Euro
Gesamtwertung gut (2,0) gut (2,2) befriedigend (2,9)
Vorteile
  • gute Fitness-Funktionen
  • stark bei Kommunikation
  • viele Zusatzfunktionen
  • einfache Handhabung
  • gute Fitness-Funktionen
  • gute Ausstattung
  • einfache Handhabung
  • genaueste Pulsmessung im Test
  • beste Akkulaufzeit
  • vergleichsweise günstig für eine Smartwatch
  • solide Fitness-Funktionen
  • Zusatzausstattung geht in Ordnung
Nachteile
  • erfordert ein iPhone
  • vergleichsweise teuer
  • Navifunktion verbesserungswürdig
  • kein kontaktloses Bezahlen möglich
  • Handhabung verbesserungswürdig
  • kein eingebautes GPS

Testsieger Smartwatches: Apple Watch Series 7

Die beste Smartwatch im Test ist die Apple Watch (Bild: Apple).

Qualität hat bekanntlich seinen Preis bzw. für viel Geld kriegst du im Fall der Apple Watch den aktuellen Testsieger der Stiftung Warentest. Der große Haken an der Sache: Ohne iPhone nützt dir das nichts, denn die Apple Watch dockt nur an die Apple-Handys an. Mit 425 Euro Straßenpreis ist die Smartwatch teuer. Dafür gibt es die Gesamtnote „gut”, denn auch die Apple Watch lässt ein paar Kritikpunkte offen.

Doch erst zu den Stärken: Die Fitnessfunktionen sind gut, die Streckenmessung per GPS arbeitet zuverlässig. Auch der Kalorienverbrauch wird gut berechnet. Top ist die Apple Watch bei den Zusatzfunktionen: Telefongespräche führen, Nachrichten schreiben oder navigieren, das alles beherrscht sie hervorragend. Auch die Handhabung passt und sie ist unerwartet stabil verarbeitet.

Luft nach oben gibt es noch bei der Pulsmessung, auch die Akkulaufzeit reißt die Tester nicht vom Hocker und beim Datenschutz gibt die Apple Watch, wie die meisten anderen Testkandidaten, kein gutes Bild ab.

Preistipp Smartwatches: Huawei Watch GT 3

Die Huawei Watch GT 3 ist der Preistipp von Stiftung Warentest (Bild: Huawei).

Die GT 3 war die Überraschung des Tests. Insgesamt rückt sie den Apple-Watch-Modellen ziemlich auf die Pelle und ist nur einen Tick schlechter, dafür kostet das Huawei-Modell nicht einmal halb so viel wie die Apple-Uhr. Beeindruckend ist, dass Huawei die besten Fitnessfunktionen liefert. Das gelingt vor allem durch eine bessere Pulsmessung als sie Apple bietet.

Ansonsten kann man der Watch GT 3 nur ein paar Kleinigkeiten ankreiden: Nachrichten- und Navigationsfunktion könnten verbessert werden und beim Datenschutz steht man genauso schlecht da, wie die meisten anderen Testkandidaten. Richtig stark ist dagegen die Akkulaufzeit, vor allem für eine Smartwatch.

Bestes Fitnessarmband im Test: Honor Band 6

Honor liefert das beste Fitnessarmband im Test ab (Bild: Honor).

Wenn es unbedingt ein Fitnessarmband sein muss, dann sollte es den Testern zufolge das günstige Honor Band 6 sein. Achtung: Wie die meisten anderen Armbänder hat auch dieses Modell kein GPS eingebaut. Das ist aber für die genaue Messung der Streckenlänge Voraussetzung, zum Beispiel beim Laufen. Der günstige Preis macht es trotzdem attraktiv, vor allem, wenn man nicht gerade Laufstrecken genau aufzeichnen will oder Werte zur aktuellen Geschwindigkeit beim Sport braucht. Du kriegst damit einen Fitness-Tracker unter 50 Euro.

Anzeige von Kalorienverbrauch und Puls sind nicht komplett unbrauchbar, aber doch schon recht ungenau, sodass bei Fitness nur „befriedigend” stehen bleibt. Aber auch die Zusatzfunktionen überzeugen nicht wirklich. Laut Stiftung Warentest sind Fitnessarmbänder derzeit allesamt ein Kompromiss. Wer mehr will, muss zur Smartwatch greifen.

So testet Stiftung Warentest Fitness-Tracker

Der Test war schweißtreibend. Fitnessfunktionen (40 Prozent) wie Messung von Puls, Kalorienverbrauch und Streckenlänge testeten mehrere Personen bei 400 Meter Gehen, 1,2 Kilometer Joggen sowie 4 Kilometer Radfahren. Außerdem gab es einen Test im Schwimmbad. Die gemessenen Pulswerte der optischen Sensoren wurden mit den Aufzeichnungen eines hochwertigen Herzfrequenz-Brustgurts vergleichen. Außerdem wurde die Sauerstoffaufnahme über die eingeatmete Luft gemessenen.

Als Zusatzfunktionen (15 Prozent) neben Fitness wurde geprüft, ob die Gadgets Anrufe anzeigen und entgegennehmen können, ob sich über die Geräte auch Messenger-Apps nutzen lassen und ob sie Musik abspielen können. Die restlichen Testpunkte sind Standards bei Stiftung Warentest, etwa wie gut die Handhabung (30 Prozent) ist, wie robust die Geräte gegen Stöße gebaut sind (5 Prozent) und wie es mit Datenschutz und Datensicherheit (10 Prozent) aussieht. In Proben von hautberührenden Teilen suchten die Tester auch nach Schadstoffen.

Fitness-Tracker: So viel bekommst du für dein Geld

Die Fitness-Tracker im Test von Stiftung Warentest setzen sich aus den schmaleren und günstigeren Fitnessarmbändern und den teureren und mit mehr Funktionen ausgestatteten Smartwatches zusammen. Wenn es gute Fitnessfunktionen sein sollen, bleiben drei Modelle zur Auswahl: Wer ein iPhone hat, fährt mit der teuren Apple Watch Series 7 oder mit dem Vorgänger Series 6 am besten. Doch die Preise sind bei den Apple Watches happig. Huawei zeigt mit der Watch GT 3, dass es auch günstiger geht. Was die Leistung betrifft, liegt Huawei nur knapp hinter Apple, dafür kostet die GT 3 nicht einmal die Hälfte.

Wesentlich günstiger sind die Fitnessarmbänder, aber unter dem Strich enttäuschen sie auch im Test. Kein einziges erreicht eine gute Gesamtnote. Mit der Bestnote „befriedigend” kommt das günstige Honor Band 6 (45 Euro) daher. Ein guter Einstieg für alle, die sich noch nicht sicher sind, ob sie überhaupt einen Fitness-Tracker brauchen. Wichtig: die meisten Fitnessarmbänder, bis auf die Fitbit Charge 5, haben kein GPS eingebaut.

Unterschiede Fitnessarmband und Smartwatch

Bei den Fitnessarmbändern kommt nur Fitbit mit eingebautem GPS (Bild: Fitbit).

Eigentlich ist es gar nicht so kompliziert, aber an einer Stelle gehen die Begrifflichkeiten auseinander. Stiftung Warentest unterscheidet zwischen Smartwatches und Fitness-Trackern, die sonst oft auch einfach als Fitnessarmbänder bezeichnet werden. Gemeint ist damit, dass diese Geräte in erster Linie auf Fitness achten, also etwa die Erfassung von Puls, Kalorien und Schritten ausgelegt sind. Diese Fitnessfunktionen stehen klar im Vordergrund, zusätzlichen Schnick-Schnack gibt es nicht.

Die Vorteile dabei sind, dass dieser Fokus die Geräte klein, günstig und ausdauernd macht. Bei Smartwatches ist das anders. Sie sind Allrounder und kommen mit zahlreichen Funktionen, die du sonst direkt am Smartphone erledigen musst. Die Fitnessfunktionen sind nur ein Bereich, den Smartwatches abdecken. Du kannst mit einer Smartwatch aber auch Nachrichten schreiben, Anrufe entgegennehmen, Musik hören oder kontaktlos bezahlen. Sie arbeiten meist genauer als Fitnessarmbänder und bieten größere Displays.

Ohne Smartphone und App geht nichts

Fitness-Tracker erfordern für Einrichtung und Auswertung die Verbindung zu Smartphone und passender App (Bild: Apple).

Fitness-Tracker erfordern zwingend ein Smartphone. Das Handy ist schon für die Einrichtung der Geräte nötig. Außerdem sammelt es die Daten ein, die beim Sport aufgezeichnet werden und wertet diese per App aus. Kommunikationsfunktionen laufen oft ausschließlich mit dem Smartphone als Kompagnon und wenn der Fitness-Tracker kein GPS hat, unterstützt das Handy auch bei der Navigation.

Nicht für alle Handys geeignet

Aufpassen musst du, weil nicht alle Fitness-Tracker mit allen Handys funktionieren. Apple zum Beispiel unterstützt nur die hauseigenen iPhones, Samsung will zwingend ein Android-Geräte als Partner haben. Geräte von Huawei und Honor akzeptieren zwar Android und iOS, entfalten aber alle Funktionen nur dann, wenn ein Handy aus dem eigenen Stall gekoppelt ist.

Große Unterschiede bei der Akkulaufzeit

Die Huawei Watch GT 3 ist die Smartwatch mit der besten Akkuleistung (Bild: Huawei)

Bei vielen Menschen ersetzen Fitness-Tracker die Uhr am Handgelenk. Da ist man es normalerweise gewohnt, dass man nicht ständig laden muss. Doch das kann bei Fossil, Apple oder Samsung schnell passieren, diese Geräte zeigen im Test die schwächsten Akkuleistungen. Fossil schafft nur 5 Stunden im Trainingsmodus, das verdoppeln Apple und Samsung. Top ist unter anderem die Huawei Watch GT 3, sie schafft satte 24 Stunden Trainingszeit. Insgesamt kriegst du bei den Fitnessarmbändern wesentlich bessere Akkulaufzeiten. Ohne aktivierten Trainingsmodus liegt der Top-Wert bei 336 Stunden, das sind ganze zwei Wochen zwischen den Nachladungen.

Fitness-Tracker kaufen: Darauf solltest du laut Stiftung Warentest achten

Soll ein günstiger Fitness-Tracker her, etwa als Geschenk oder weil man nicht so viel Geld investieren will, dann scheiden die Smartwatches aus. Die empfehlenswerten Modelle der Stiftung Warentest mit guten Messergebnissen im Fitnessbereich kosten 425 Euro (Apple Watch) bzw. 190 Euro (Huawei Watch GT 3). Das Honor Band 6 ist eine mit 45 Euro sehr günstige Alternative und erzielt noch die besten Fitnessergebnisse bei den Armbändern. Wenigstens zur Einrichtung ist das passende Smartphone nötig. Bei der Apple Watch ist dafür zwingend ein iPhone vorgesehen, Samsung will unbedingt ein Android-Handy haben, alle anderen arbeiten mit iPhones und auch Android-Handys zusammen.

Fitness-Tracker Datenschutz

Fitness-Tracker erfassen jede Menge Daten, etwa Pulsverlauf, zurückgelegte Strecken und Aktivität über den Tag. Manche Modelle analysieren sogar dein Schlafverhalten. Hier ist Datenschutz wichtig, doch „sehr gut” schneidet kein getestetes Gerät ab, stattdessen ist die Standardnote „ausreichend” und zwar meist wegen massiver Mängel in der Datenschutzerklärung. Nur einmal gibt es die Note „gut”, doch der Rest der Hama Fit Watch 6900 passt nicht, also keine Empfehlung in diese Richtung.

Spezielle Fitness-Tracker für Damen und Herren

Die getesteten Fitness-Tracker sind für Damen und Herren gleichermaßen gedacht. Doch es gibt Unterschiede: Manchmal gibt es Damenmodelle mit kleineren Displays und beim Kauf solltest du auf die Länge der Armbänder achten. Von den Funktionen her gesehen, gibt es aber keine Unterschiede.

Tipps für Fitness-Tracker

Früher war zur Pulsmessung ein Brustgurt nötig, der dann per Funk die Daten ans Handgelenk übertragen hat. Heute haben die Tracker meist optische Sensoren an der Unterseite verbaut und messen damit den Puls. Damit das gut funktioniert, müssen Fitnessarmband oder Smartwatch gut sitzen. Achte also darauf, dass hier nichts schlackert, drücken solltet dich der Fitnesshelfer aber auch nicht. Wenn die Streckenmessung möglichst genau sein soll, empfiehlt sich der Einsatz einer Smartwatch, denn mit dem verbauten GPS sind die gemessenen Werte viel genauer. Alternativ lassen sich die Fitness-Armbänder mit dem Handy koppeln, dann musst du aber das Handy zum Sport mitnehmen.

Den kompletten Testbericht kannst du gebührenpflichtig online bei Stiftung Warentest lesen.

Fitness-Tracker von Aldi

Wenn technische Geräte aus der Nische die breite Masse erreichen, gibt es sie auch bei Discountern. Auch Aldi und Lidl haben regelmäßig Fitness-Tracker im Angebot. Die Modelle von Medion waren aber nicht im aktuellen Test von Stiftung Warentest vertreten. Oft gibt es diese Geräte zum neuen Jahr, wenn die guten Vorsätze noch frisch sind. Preislich rangieren die Medien-Angebote weit unten, der aktuelle Tracker kostet 20 Euro. Dafür gibt es kein eingebautes GPS.

Du suchst noch nach passenden Tipps um gesünder zu leben? Wir nennen dir fünf:

Die Verlierer im Test

Nur der Preis ist top beim Xplora Xmove Activity Tracker (Bild: Xplora Technologies).

Es gibt kein einziges gutes Fitnessarmband im Test. Das zeigt schon, dass du dir den Kauf genau überlegen solltest. Ein echter Patzer tritt aber bei den Smartwatches auf. Die Xplora Xmove Activity kassiert insgesamt die Note „mangelhaft”, weil es tatsächlich an allen Ecken und Enden mangelt. Zwar ist der Preis mit 50 Euro unglaublich günstig, dafür kann das Gerät auch keine Anrufe annehmen, Mails nicht anzeigen, schneidet Nachrichten nach 50 Zeichen ab und spart sich den GPS-Sensor. Die gemessenen Fitnesswerte sind entsprechend ungenau. So sollte man das Thema Fitness-Tracker nicht angehen.

Fitness-Tracker-FAQ's: Die wichtigsten Antworten auf einen Blick

Welcher Fitness-Tracker ist der Beste bei Stiftung Warentest?

Bei Stiftung Warentest gewinnt die Apple Watch Series 7 den Vergleich der Fitness-Tracker. Sie bietet gute Fitness- und die besten Zusatzfunktionen. Leider ist die Apple Watch das teuerste Modell im Test und lässt sich nur zusammen mit einem iPhone nutzen. Bei den Fitnessarmbändern ist das günstige Honor Band 6 mit Einschränkungen empfehlenswert.

Welches ist der genaueste Fitness-Tracker?

Überraschend läuft in dieser Disziplin die Huawei Watch GT 3 der teuren Apple Watch den Rang ab. Vor allem bei der Pulsmessung ist Huawei besser, Strecke und Kalorien berechnet sie genauso gut wie die Apple Watch.

Was kostet ein Fitness-Tracker?

Die Preisspanne ist groß, das „befriedigende” Honor Band 6 gibt es für 45 Euro, die empfehlenswerte Smartwatches Apple Watch Series 7 und Huawei Watch GT 3 kosten 460 bzw. 190 Euro.

Du möchtest ein paar Kilo abnehmen? Ein Fitness-Tracker kann dir dabei helfen. Noch mehr Tipps zeigen wir dir im Video:

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Welche Fitness-Uhr ist gut und günstig?

Stiftung Wartentest gibt nur drei Fitness-Smartwatches die Note „gut”, der Apple Watch Series 7, ihrem Vorgänger Apple Watch Series 6 sowie der Huawei Watch GT 3. Apple und günstig geht nicht zusammen, bleibt das Huawei-Modell für 190 Euro.

Wie gut sind Fitness-Tracker?

Viele Fitness-Tracker messen nicht allzu genau. Die dargestellten Werte sind dann eher als Trends zu verstehen. Das reicht als Motivationshilfe aus, wer aber genaue Messwerte erwartet, sollte beim Kauf zur Apple Watch oder Huawei Watch GT 3 greifen.

Welche Sportart passt am besten zu dir?

Bildquelle: GettyImages/LightFieldStudios, Apple, Huawei, Honor, Xplora Technologies
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