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Spanische Studie

Dein Geburtsmonat beeinflusst deine Gesundheit

Dein Geburtsmonat beeinflusst deine Gesundheit

In den vergangenen Jahren kamen verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass der Zeitpunkt unserer Geburt einen wichtigen Einfluss auf unser späteres Leben haben kann. Eine aktuelle Studie aus Spanien bestätigt diese Idee unmissverständlich. 

Der Zeitpunkt zu dem du auf die Welt gekommen bist, beeinflusst dich also dein Leben lang. Damit ist aber nicht dein Sternzeichen und deine möglichen Charaktereigenschaften gemeint. Nein, es geht in dieser Studie um deinen allgemeinen Gesundheitszustand.

Spanier entdecken Zusammenhang zwischen Geburtsmonat und 27 möglichen chronischen Krankheiten

Schon Wissenschaftler der britischen Universität von Cambridge hatten 2015 bestätigt, dass deine Gesundheit ausschlaggebend von dem Zeitpunkt deiner Geburt beeinflusst wird. Die Kollegen aus Spanien konnten nun bestätigen, dass man Menschen, die anfällig für chronische Krankheiten sind, in bestimmten Geburtsmonate einteilen kann.

Professor Jose Antonio Quesada und seine Kollegen haben dafür Daten von 29.000 Menschen genauer untersucht und veröffentlicht. Dabei fanden die Forscher der Universität von Alicante einen Zusammenhang zwischen dem Geburtsmonat und einem Gesundheitsrisiko für 27 verschiedene chronische Krankheiten.

Kinder, die im Winter zur Welt kommen, sind mehr Viren ausgesetzt als Sommer-Kinder.

Umweltfaktoren sind für Gesundheit des Kindes verantwortlich

Als Grund für die Unterschiede wurde zum Beispiel die Sonneneinstrahlung in den verschiedenen Monaten genannt. Frauen, die im Winter schwanger waren, waren zur Schnupfen-Hochsaison auch mehr Viren ausgesetzt. Gleiches galt für deren Babys, die in der Zeit geboren wurden. Kinder, die im Sommer zur Welt kamen, litten öfter an Allergien.

Frauen, die im Juni zur Welt kamen, hätten aber seltener Probleme als andere mit Migräne und Gesundheitsproblemen, die in Verbindung mit den Wechseljahren auftreten würden. Frauen, die im Juli zur Welt kamen, würden indes öfter an Asthma oder an Tumoren leiden.

Eine Sache ließ sich bei den Daten aber auch schnell rausfiltern: Bei den Ergebnissen gab es deutliche Unterschiede bei Frauen und Männern. Richtige Glückspilze sind laut Studie September-Babys. Bei ihnen ist das Risiko für chronische Krankheiten am geringsten. Also, Glückwunsch an alle Herbst-Kinder! Auf der Website „Netdoctor.co.uk“ kannst du auch nochmal alle Krankheiten nachlesen, die in deinem Geburtsmonat besonders typisch sind.

Erhöhtes Risiko bei Frauen: Laut Forschern sind diese Krankheiten für deinen Geburtsmonat typisch:

Januar  Migräne, Probleme mit der Menopause, Herzinfarkt-Risiko
Februar  Athrose, Schilddrüsenprobleme, Blutgerinnsel
März  Gelenkentzündungen, Rheuma, Verstopfungen
April  Knochenschwund, Tumore, Bronchitis
Mai Verstopfungen, Chronische Allergien
Juni  Inkontinenz, Arthritis, Rheuma
Juli  Chronische Nackenschmerzen, Asthma, Rheuma
August  Blutgerinnsel, Arthritis, Rheuma
September  Knochenschwund, Schilddrüsenprobleme, Tumore
Oktober  Hohes Cholesterin, Knochenschwund, Blutarmut
November  Verstopfungen, Herzinfarkt, Krampfadern
Dezember  Chronische Bronchitis, Asthma, Blutgerinsel

 

Die Forschungen gehen weiter, weil die spanischen Wissenschaftler die Zusammenhänge zwischen deiner Krankheit und deinem Geburtsmonat noch besser verstehen wollen. Sei aber unbesorgt: Wenn du relativ gesund lebst, musst du dir wirklich keine großen Sorgen um deine Gesundheit machen! Schlussendlich kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass dein Geburtsmonat rein statistisch gesehen Auswirkungen auf deine Gesundheit nehmen kann, es aber nicht unbedingt muss. 

Bildquelle: iStock/MaximFesenko, iStock/evgenyatamanenko

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