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Umstrittene Maßnahme: Bayern beschließt die FFP2-Maskenpflicht!

Ab 18.2.

Umstrittene Maßnahme: Bayern beschließt die FFP2-Maskenpflicht!

Ab dem 18. Februar ist das Tragen einer FFP2-Maske im Einzelhandel und im öffentlichen Nahverkehr in Bayern Pflicht. Dies gab Ministerpräsident Söder heute bekannt. Doch die Maßnahme stößt nicht bei allen auf Verständnis...

Es ist eine Corona-Maßnahme, die aus epidemiologischer Sicht durchaus Sinn macht: Das Tragen von FFP2-Masken wird im Einzelhandel und öffentlichen Nahverkehr in Bayern ab dem 18. Februar zur Pflicht. Im Gegensatz zu den gängigen Alltagsmasken schützen die FFP2-Masken nicht nur andere, sondern auch den Träger vor einer Infektion. Doch die Sache hat einen Haken: FFP2-Masken sind nicht wiederverwendbar und deutlich teurer als die meisten Alltagsmasken. Das könnte für viele finanziell ein Problem darstellen – und dazu führen, dass auf gefälschte Masken zurückgegriffen wird.

Zu Beginn der Pandemie waren FFP2-Masken Mangelware. Deshalb sollten sie vor allem Risikogruppen überlassen werden. Heute sieht das anders aus. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Anbietern der schützenden Masken. Allerdings erfüllen nicht alle daran die Standards an FFP2-Masken, wie ein Test von RTL erst kürzlich zeigte. Zertifizierte FFP2-Masken in der Apotheke kosten meist zwischen 3 und 6 Euro – und sollen laut Empfehlungen des RKI möglichst nicht mehrmals getragen werden. Deshalb hagelt es direkt nach den Beschlüssen des bayrischen Kabinetts am Dienstag schon sehr viel Kritik.

So begründet das Kabinett seine Entscheidung

Ministerpräsident Söder und dem bayrischen Kabinett geht es laut Aussagen in der Pressekonferenz darum, die Sicherheit im Alltag zu erhöhen. Dazu würden FFP2-Masken beitragen. Die Preis-Problematik haben die Minister dabei scheinbar nicht bedacht. Auf die Frage eines Journalisten des Bayrischen Rundfunks, ob es Hilfen für Menschen geben solle, die sich die Masken nicht leisten können antwortete der bayrische Gesundheitsminister Klaus Holteschek unter anderem: „Ich glaube der Freistaat hat da ja einiges schon getan. Wenn sie dran denken, für pflegende Angehörige haben wir eine Million Masken bereitgestellt […] Ich denke, das wird man im Auge haben, aber ich glaube jeder wird auch selber einen Beitrag leisten können zu diesem Bereich.“

Während der Journalist erst am selben Morgen eine Maske für 6 Euro gekauft hat, geht Holteschek von Preisen zwischen 2 und 3 Euro aus. Darauf, dass die Masken regelmäßig gewechselt werden müssen und anders als Stoffmasken nicht gewaschen werden können, geht er nicht ein. Wer täglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fährt und seine Maske wie vom RKI empfohlen jeden Tag wechselt, kommt so selbst bei einem extrem günstigen Preis von 2 Euro pro Maske auf 40 bis 50 Euro im Monat. Für Geringverdiener nicht gerade wenig.

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Bei solchen Kosten werden die meisten wohl versuchen, die Masken häufig wiederzuverwenden. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung rät hierbei: „Bewahren Sie wiederverwendbare Mund-Nasen-Bedeckungen vorübergehend in einem separaten Beutel auf. Zu Hause können Sie die Mund-Nasen-Bedeckung auch zum Trocknen aufhängen“.

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